Saisonstart -oder endlich wieder Trainingslager

Mitte November war es endlich soweit-Black Wave startete mit dem ersten Trainingslager in die Saison. Nachdem das Team 2024 zuverlässig Regen zu den Trainingslagern gebucht hatte, gefolgt von einem Wind-Abonnement vergangene Saison, durfte sich Black Wave nun über eine Kombination aus beidem freuen-da hat die Wetterverantwortliche Sabrina noch viel Arbeit für die kommenden Trainingslager.

Die Witterungsbedingungen hielten die SportlerInnen aber nicht davon ab, hoch motiviert in die Saison zu starten. Mit gleich zwei Booten ging es Samstagmorgen raus. Es kam trotz der ruhigen Frequenzen direkt ein wenig Wettkampf-Feeling auf. So wurde auch gleich die Konzentration des Nachbarbootes von Sabrina getestet, was kurzzeitig zu einer kleinen Unkonzentriertheit bei den PaddlerInnen führte-vielleicht verständlich, wenn plötzlich unerwartet die Stimme der Chefin erklingt. Beide Boote lieferten gleich zu Beginn an eine vernünftige Einheit ab. Das wurde in Einheit zwei in einem gemeinsamen Boot unter den wachsamen Augen von Stephan kombiniert, der im OC nebenherfuhr und bei dem ein oder anderen für Technikkorrekturen sorgte. Auch diese Einheit lief richtig gut, sodass das Wetter schon bald keine Rolle mehr spielte. 

Gut gelaunt ging das Team in die Mittagspause. Maleen hatte in der Zwischenzeit schon gekocht (großes Dankeschön!!) und so konnten sich alle ordentlich stärken. Anschließend folgte die Saisonbesprechung. Bernd hatte hierfür sogar eine Präsentation vorbereitet, sodass keine Fragen offenblieben. Der Ausblick, der die Saisonhöhepunkte die deutsche Meisterschaft in München und die Club-WM in Taiwan enthielt, sorgte für einen Motivationsschub nach der Mittagspause. Julia und Christoph überraschten das Team u.a. mit einem selbst gebastelten Adventskalender für ihren Team-Einstand. Jetzt kann der Dezember kommen (Danke!!!).

In der dritten Einheit spürte man, dass das Team doch erst am Saisonanfang steht und so richtig wollte nichts gelingen. Dass dies jedoch auch mal okay sein darf, stellte Bernd in seinem abschließenden Fazit zu dieser Einheit klar. Damit war an diesem Tag dann Feierabend. Nach einer gemeinsamen Dehneinheit ließ das Team den Tag in gemütlicher Runde im Club ausklingen. Am nächsten Tag sollte es wieder besser laufen.

Am Sonntag ging es noch einmal für zwei Einheiten auf den Maschsee. Von Anfang an zeigte die SporterlerInnen, dass die letzte Einheit am Vortag ein Ausrutscher war. Beide Einheiten liefen gewohnt gut und so konnte das erste Trainingslager erfolgreich beendet werden. 

Saisonabschluss oder schon Saisonvorbereitung?

Nach dem Saisonabschluss von Black Wave im September beim Isecup darf auch mal Zeit für außersportliche Aktivitäten und Urlaub sein, um danach wieder richtig durchstarten zu können. 

Am 3.10. traf sich die Drachenbootsparte des Sport Clubs zum Saisonabschluss, um die Bowlingfähigkeiten zu testen. Auf bunt gemischten Bahnen waren nicht nur Kraft und Taktgefühl, sondern auch Zielvermögen gefragt. Auch die Kinder hatten auf ihrer eigenen Bahn viel Spaß-tatkräftig unterstützt von Bernd. Anschließend ließen alle gemeinsam den Tag im Bavarium bei gutbürgerlicher Küche gemütlich ausklingen.

Bereits eine Woche später traf sich das Team Black Wave im Club, um die diesjährige erfolgreiche deutsche Meisterschaft gebührend zu feiern. Nach einer kurzen Begrüßung von Sabrina stärkten sich alle am Grillbuffet. Die gemeinsame Zeit wurde auch genutzt, noch einmal Danke zu sagen, an die Menschen, die auch im Hintergrund sich viel für Black Wave engagieren. So bedankte sich das Team bei Stephan, der mit seinen Trainingsplänen die allgemeine Gewichtszunahme im Team zu verantworten hat. Ein weiteres Dankschön ging an Maleen. Sie hat in diesem Jahr die Aufgabe übernommen, den Instagram-Kanal von Black Wave mit Stories und Beiträgen zu versorgen, was für große Begeisterung auch außerhalb des Teams sorgt. Auf Herbert und Friederike kann sich das Team ebenfalls immer verlassen. Während die SportlerInnen auf dem Wasser und im Kraftraum Gas geben, ziehen sie die Fäden im Hintergrund und zaubern immer wieder Unterstützung in den unterschiedlichsten Formen hervor. Vielen Dank dafür.

Nach diesen bewegenden Momenten waren anschließend alle gefragt, noch etwas aktiv zu werden. Von kräftemessenden über vertrauenstestende Spiele bis hin zur Eskalation im finalen Spiel, bei dem niemand mehr trocken blieb, war alles dabei. Gelernt haben wir in Spiel eins, dass David wirklich gegen Goliath gewinnen kann, in Spiel zwei, dass man dem Trainer vielleicht doch nicht blind vertrauen kann (richtig Jojo?) und in Spiel drei, dass ein Spiel mit Wasser im Herbst auf einer Party nicht mehr kontrollierbar ist. Die Aufgabe den schönsten Saisonmoment nachzustellen und mit einer Polaroid Kamera festzuhalten, sorgte zusätzlich für einige Highlights. Nach der Siegerehrung wurde die Tanzfläche eröffnet und gemeinsam gefeiert.

Ein großes Dankeschön an Volker Kuntke, der nachdem er begeistert als Zuschauer in Halle dabei war, diesen Abend sponserte.

Den restlichen Oktober nutzten einige SporlerInnen für sportliche Events und Andere fuhren in den wohlverdienten Urlaub. Auch das gehört eigentlich schon zur Saisonvorbereitung dazu. Denn im November startet Black Wave mit dem ersten Trainingslager in die neue Saison. Das große Ziel ist es, bei der Club Weltmeisterschaft in Taiwan im September 2026 an den Start zu gehen. 

Saisonabschluss in Hamburg

Vergangenes Wochenende zog es Black Wave nach Hamburg. Mittlerweile kann man schon sagen, dass der Isecup in Hamburg zum festen Termin für Saisonabschluss geworden ist. Die Regatta wird vor dem heimischen Bootssteg des WSAP Hamburg auf dem Isekanal ausgetragen, was vor allem einen super Blick auf den Zieleinlauf der ca. 200m langen Strecke ermöglicht. In den vergangenen Jahren wurde der Wettkampf im Standardboot in der Kategorie Mixed ausgetragen. Dieses Jahr wagten die Veranstalter einen Testlauf parallel eine neue Kategorie an den Start zu bringen-die 10er Frauenboote. Für diesen Testlauf wurde zu Freuden der Sportlerinnen auch Black Wave eingeladen. 

Gleich im zweiten Rennen startete das Mixed Boot von Black Wave gegen das Team Rising Sun. Black Wave entschied das Rennen für sich und konnte sich so über diesen Vorlauf für die Sportklasse qualifizieren. Kurze Zeit später ging das Damenboot an den Start. Auch hier hatte Black Wave die Nase vorn und zog direkt ins Halbfinale ein. Im Zwischenlauf der Mixed Boote konnte sich Black Wave ebenfalls knapp durchsetzen und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. 

In der Mittagspause genoss das Team gemeinsam die Sonne und freute sich über allerhand Kuchen von Anka,Julia und Silvi (vom Sportsteam-Danke!!!). Das Wetter war so gut, dass sogar unser „Team-Touri“ aus Lübeck zu Besuch kam (liebe Grüße!).

Nach der Mittagspause ging es weiter mit den Halbfinalen. Das Damenboot fuhr frisch gestärkt die Tagesbestzeit der Damenboote und gewann gegen die WSAP Pirayas. Das Mixed Boot erwartete im Halbfinale der Titelverteidiger der vergangenen zwei Jahre- de Zuariner aus Schwerin. Hierfür gab es sogar ein Comeback im Boot-Trainer Bernd ließ es sich nicht nehmen das Team bei dieser Aufgabe im Boot zu unterstützen. Der Start wurde gut getroffen, im Endspurt machte sich dann leider doch bemerkbar, dass es bei Black Wave mit nur 6 Männern wohl eher eine Männerquote statt einer Frauenquote im Boot gab und Zuarin entschied das Rennen für sich. Im kleinen Finale der Standardboote traf Black Wave auf das WSAP Sportsteam, die sich im Fotofinish den Heimvorteil zu Nutze machten und dieses Rennen gewannen. Die Revanche gab es im Frauenboot, als beide Teams wieder aufeinandertrafen. Hier ließen die Damen nichts anbrennen und holten sich den Sieg in dieser Klasse. Gemeinsam mit allen anderen Teams wurde voller Spannung das große Finale der Mixedboote angeschaut. Würde Zuarin dieses Rennen gewinnen, dürften sie den heiß begehrten Wanderpokal behalten. Dagegen hatte der ACC aber etwas einzuwenden und zur großen Erleichterung der Veranstalter gewann der ACC knapp. 

Insgesamt wieder eine tolle Veranstaltung des WASP Hamburg und wir bedanken uns besonders für die Einladung des Frauenbootes-über eine Open Klasse im nächsten Jahr würden sich die Männer freuen.

Für Black Wave geht es nun erstmal in die wohlverdiente Pause und es wird sich Zeit für ein paar soziale Events genommen. Am dritten Oktober veranstaltet der SC Hannover einen Teamtag für die Drachenbootsparte und eine Woche später findet die wohlverdiente Feier für die Erfolge der deutschen Meisterschaft statt.

Bronze, Silber und Gold – Black Wave erfolgreich bei der Club Europameisterschaft

Vom 04. Bis 07. September fand die Club Europameisterschaft in Belgrad, Serbien statt. Black Wave startete mit einem kleinen Frauenboot und übertraf alle Erwartungen. Aber der Reihe nach.

Los ging es Dienstagfrüh um 6 Uhr. Noch vor dem Abflug wurden Svea und Betti mit einem nachträglichen Geburtstagsständchen überrascht, was die morgendliche Blässe im Gesicht verschwinden ließ. Nach dem Umstieg in Amsterdam, bei dem dank eines Trackers auch die Paddel beim erfolgreichen Umstieg beobachtet werden konnten, erreichte der Großteil des Teams Belgrad gegen Mittag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden sowohl der Mietwagenverleih als auch der Eingang der gebuchten Unterkunft gefunden, wo die Sportlerinnen persönlich in Empfang genommen wurden. Der restliche Tag wurde mit organisatorischen Dingen wie einkaufen, organisieren von Handtüchern und Bettzeug, der Teamregistrierung an der Strecke sowie mit dem Einsammeln der Nachzügler vom Flughafen verbracht. Beim gemeinsamen Abendessen stieg die Vorfreude auf den Wettkampf.

Am nächsten Morgen ging es zeitig los. 8 Uhr stand das erste Training auf dem Plan. Das Team war sogar noch vor den Offiziellen am Bootssteg. Die Boote lagen bereit, also wurden kurzerhand Steuer und Trommel selbst befestigt. Eine Stunde Training stand zur Verfügung. Konzentriert holten sich die Sportlerinnen ein Gefühl für das Wasser und alle bekamen die Chance sich auf die Bedingungen vor Ort einzustellen. Nach dem Training ging es zurück zur Unterkunft. Ein Teil des Teams erkundete die Umgebung, während eine kleine Delegation zurück zur Strecke fuhr, um am Team Managers Meeting teilzunehmen. Die Eröffnungsfeier fiel leider ins Wasser. Am Abend trafen dann auch der Chef-Bernd, Katja und Hanna in Belgrad ein und somit war das Team nun vollständig. Nach einem gemeinsamen Teamabend, ging es relativ früh ins Bett, denn am nächsten Tag sollte die EM starten.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Sprintdistanz. Die Kategorie small boat Frauen war für den Nachmittag angesetzt. Der Vormittag wurde zur individuellen Vorbereitung genutzt und gegen Mittag fuhren alle gemeinsam zur Strecke. Nach kurzer Suche wurde das Teamzelt gefunden. Hier stellte sich bereits heraus, dass es zu einer Verwechslung des Teamnamen und des Vereins gekommen war. In Belgrad wurde Black Wave unter dem Team Pseudonym SC Hannover aufgeführt-so auch in den Ergebnislisten zu finden. Dies sollte die Sportlerinnen aber nicht weiter stören. Der erste Lauf der 200m entschied über den direkten Einzug ins Finale oder ob noch ein Hoffnungslauf gefahren werden musste. Die Vorgabe von Bernd und Sabrina war klar-der erste Lauf musste sitzen, der direkte Finaleinzug war das Ziel. Im ersten Rennen traf man u.a. gleich auf die Neckardrachen, die beiden anderen Teams konnte man nicht einschätzen. Black Wave zeigte einen starken ersten Lauf und sicherte sich mit Platz eins den Finaleinzug. Viel Zeit bis zum Finale blieb nicht. In einem sehr guten Rennen lieferte sich Black Wave einen harten Kampf um Platz zwei mit dem Team Fönix aus Ungarn, die am Ende knapp die Nase vorn hatten. Black Wave freute sich über Bronze-die erste internationale Medaille auf der Sprintdistanz! Herzlichen Glückwunsch an das Beastboat, die ihre Sprintstärke nutzten und den Lauf für sich entscheiden konnten. Gemeinsam feierten die drei Teams bei der Siegerehrung bevor es zurück zur Unterkunft ging.

Glücklich und zufrieden lies das Team den Abend gemeinsam ausklingen und Bernd bereitete alle auf das am nächsten Tag anstehende 2000m Rennen vor.

Nach der kurzen Distanz, ging es am Freitag auf die 2000m. Die Startreihenfolge wurde anhand der 200m Ergebnisse gesetzt. Das bedeutete, Black Wave startete hinter Fönix aus Ungarn und dem Beastboat auf Position 3. Das Team freute sich sehr auf dieses Rennen und hatte sich viel vorgenommen. Hochmotiviert nahm man sich vor, Fönix auf der Strecke zu überholen. Mit einem kraftvollen Start ging Black Wave auf die Strecke. Angetrieben von Mailin auf der Trommel und Eileen am Steuer, die nicht zuließen, dass irgendjemand im Boot anfangen könnte zu denken. Es kam ein Kommando nach dem anderen und man konnte spüren, dass Eileen das vorausfahrende Boot unbedingt überholen wollte. Das übertrug sich auf die Paddlerinnen und bereits nach der ersten Wende gelang das Überholmanöver. Nun hatte man das Beastboat vor Augen. Auch hier wollten alle ranfahren. Keiner ließ irgendeinen Zweifel aufkommen, dass dies nicht klappen würde und Black Wave gelang es tatsächlich den Abstand zu verkürzen. Die letzten 500m wurden alle übrig gebliebenen Kraftreserven ausgepackt und mit einem kräftigen Endspurt kam Black Wave ins Ziel. Wofür es gut war, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Kurz nach dem Aussteigen versammelte Sabrina das Team und fand emotionale Worte für dieses unglaubliche Rennen. Egal, was dabei rauskommen würde, das war das Beste, was dieses Team auf dieser Strecke jemals geliefert hat. Am Teamzelt erschien die Wartezeit endlos. Bernd aktualisierte immer wieder die Ergebnisliste auf dem Handy. Sobald man irgendwo ein Team jubeln hörte, wurde sofort angenommen, es würde um das Ergebnis des small boat Frauen Rennens gehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit war es dann soweit und Bernd verkündete: „Mädels ihr habt gewonnen“. Unfassbar-Europameister!!! Und das mit 12 Sekunden Abstand auf Platz 2. Das Team konnte es nicht fassen und der Jubel war groß. Mit einem kühlen Getränk zum Anstoßen ging es überglücklich zur Siegerehrung. Zurück an der Unterkunft wurde im hauseigenen Pool gefeiert und die Einheimischen als Fans gewonnen. Der Abend wurde wieder gemeinsam verbracht. Die Bilder der letzten Tage wurden gemeinsam angeschaut. Besonders Nahaufnahmen der Gesichter am Start sind hier immer wieder ein Highlight.

Am nächsten Tag hatte Black Wave frei und in verschiedenen Gruppen wurde Belgrad erkundet. Die Einen nahmen an einer Stadtführung teil, während die Anderen sich von ChatGPT leiten ließen und im Dinopark endeten. Zwischendurch gab es die ein oder andere Abfrage zur Medaillenkontrolle, auf die die Sportlerinnen unterschiedlich vorbereitet waren. Hier muss die ein oder andere wohl noch dazulernen. Am Abend trafen sich alle zum gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria wieder-der Chef hatte eingeladen. Vielen Dank dafür. Nach dem Essen ging es gemeinsam zurück und noch auf dem Weg zur Unterkunft versammelte Bernd das Team, um alle auf den letzten Wettkampftag vorzubereiten.

Der letzte Tag wurde der Königsdisziplin, den 500m gewidmet. Der Modus war der Gleiche wie für die 200m. Man musste den Vorlauf gewinnen, um sich sicher den Hoffnungslauf sparen zu können. Dies war wieder das Ziel von Black Wave. Das würde nicht leicht werden, da man dieses Mal bereits im Vorlauf auf das Beastboat treffen würde. Hochmotiviert ging es an den Start. Mit einem perfekten Start bei Black Wave gelang es dem Beastboat nicht sich abzusetzen. Kraftvoll fuhr Black Wave auf die Strecke und Eileen entschied, dass das Rennen voll gefahren wird, da sie die Chance sah, die Magdeburger zu schlagen. Die Taktik ging auf und Black Wave gewann den Vorlauf. Damit konnte man Kräfte sparen und sich direkt auf das Finale vorbereiten. Im Finale musste sich das Team dann doch wieder knapp dem Beastboat geschlagen geben und gewann Silber auf den 500m. Auch hier wieder herzlichen Glückwunsch nach Magdeburg.

Damit machte das Team den Medaillensatz komplett und brachte Bronze, Silber und Gold zurück nach Hause. Am letzten Abend wurde auf die Erfolge angestoßen bevor es zur Abschlussparty der Thunder Dragons ging-vielen Dank für die Einladung! Lange konnte nicht gefeiert werden, da frühzeitig die Heimreise angetreten wurde, die für Einige Sportlerinnen aufgrund eines verpassten Anschlussfluges zum Roadtrip per Mietauto von Amsterdam nach Hannover entwickelte. Am Ende sind alle wohl behalten Zuhause angekommen.

Für ein paar Sportlerinnen war es der erste internationale Wettkampf überhaupt. Ein unglaubliches Ergebnis und es wird wohl noch etwas dauern bis alle diese Leistung realisiert haben.

Nächstes Wochenende beendet Black Wave die Saison mit einem letzten Wettkampf, dem Isecup in Hamburg. Hier startet Black Wave mit einem Mixed Boot-die Männer sind endlich mal wieder dabei-zumindest eine Handvoll.

Tradition trifft Premiere: Jubiläumsregatta und Betriebssportmeisterschaft

Am 29. August eröffnete der Sport Club Hannover das letzte Augustwochenende mit der traditionellen Lehrerregatta – diesmal im Zeichen des 20. Jubiläums.

10 Teams aus unterschiedlichsten Schulformen traten gegeneinander in der Standardbootkategorie unter dem Motto „Wir sitzen alle im Boot für mehr Toleranz“ an. Auch im Smallboot starteten dieses Jahr drei Teams. Eine super Möglichkeit, dass auch mit weniger Personen an der Regatta teilgenommen werden kann.


In spannenden Zeitrennen auf einer Kurzstrecke von 150 m konnten sich vier Teams behaupten. So fuhren die Lehrerinnen und Lehrer der Cora Berliner Berufsschule gegen das Team der IGS Langenhagen um Platz drei. Mit einem Treppchenplatz ging am Ende das Team Cora Berliner nach Hause. Das Finale startete direkt im Anschluss und es traten die BBS ME gegen die Burgdorfer Bulls an, welche sich am Ende in einem packenden Rennen die Goldmedaille sicherten.

Finale

Im Smallboot konnte sich die BBS 3 gegen das Team der IGS Wedemark behaupten und schmückte sich am Ende mit Gold. Glückwunsch an alle zu dieser starken Leistung!
Danke an alle Teams der Schulen: BBS Burgdorf, BBS ME, Cora Berliner, IGS Langenhagen, BBS 3, IGS Gehrden, IGS Wedemark, FLS Hildesheim, Freie Waldorfschule.

Team „Ziel“ hielt die Stimmung am laufen


Ein besonderer Dank gilt dem Team der Landeshauptstadt Hannover (LHH). Alle Teams, die an dem Regattatag mit Ausfällen zu kämpfen hatten, konnten sich auf Paddelunterstützung verlassen.


Schon am nächsten Tag stand das LHH Team erneut am Start: Am 30.08. fand die 1. Niedersachsen Meisterschaft der Betriebssportgruppen im Drachenboot statt und der Sport Club Hannover übernahm die Ausrichtung.

Die Pokale für die Sieger

In dichter Abfolge traten drei Teams sowohl im Standard- als auch im Smallboot an. Am Ende dominierten die Fopac Dragons, die sich beide Titel sichern konnten. Silber ging an die Energiedrachen von Enercity, Bronze an das Team der Landeshauptstadt Hannover.

Dank der vielen Helferinnen und Helfer war nicht nur für einen reibungslosen Ablauf am Steg gesorgt, sondern auch für das leibliche Wohl. So konnten sich alle Teams auf den Sport konzentrieren – und danach bei kühlen Getränken gemeinsam feiern. Ein herzliches Dankeschön an alle Vereinsmitglieder, die dieses besondere Doppel-Wochenende möglich gemacht haben.

Road to Belgrade

Vergangenes Wochenende fand das finale Trainingslager für das Frauenboot von Black Wave auf heimischen Gewässern statt. 

Los ging es Samstagmorgen im Standardboot gemeinsam mit dem gesamten Team im Mixboot. Zweimal 1000 m inklusive Wende standen auf dem Plan-für so manchen Neuling im Team eine neue Erfahrung. Die Strecke überraschte mit dem ein oder anderen Algenfeld und die SportlerInnen konnten gleich mal testen, wer sein Paddel fest im Griff hat.

Ab der zweiten Einheit stand das small boat und das Team für Belgrad im Fokus. Der Umstieg vom Standardboot ins small boat verlief zunächst etwas holprig, aber gegen Ende der zweiten Einheit ließen die SportlerInnen das gewohnte Potential dieses Bootes aufblitzen. Nach der Stärkung in der Mittagspause wurden die Strecken kürzer und die Frequenzen höher. 500m-die Paradestrecke stand auf dem Plan. Auch in dieser Einheit spürte man noch die ein oder andere Unkonzentriertheit, sodass Sabrina nach der ersten Strecke deutliche Worte fand. Dies zeigte sofort Wirkung und man sah eine deutliche Steigerung mit jeder weiteren Strecke. Konzentriert wurde auch in der letzten Einheit des Tages gearbeitet, sodass nicht nur die Trainer Sabrina und Bernd, sondern auch das gesamte Team mit einem guten Gefühl den Tag beendeten. Nach dem gemeinsamen Ausdehnen, wurden die Energiereserven beim gemeinschaftlichen Abendessen im Club wieder aufgefüllt.

Der Sonntagmorgen startete mit einer intensiven Einheit. Trotz der Belastungen vom Vortag lief das Boot am heutigen Tag gleich zu Beginn an gut. Trommlerin Mailin konnte bei den Startschlägen sogar einmal ihre Tauchkünste testen, was ihr kurz die Sprache verschlug. In der Pause war ein wenig Zeit unserem heutigen Geburtstagskind Katja zu gratulieren-Herzlichen Glückwunsch!

Zum Abschluss des Trainingslagers wurden noch einmal die höheren Frequenzen ausgepackt und der Fokus auf die Sprintdistanz gelegt.

Insgesamt war das Trainingslager eine wichtige Vorbereitung und das Team hat noch einmal zum richtigen Zeitpunkt einen großen Sprung nach vorn gemacht. Alle sind nun heiß auf die European Club Crew Championships in Belgrad, Serbien. Nächste Woche Dienstag werden sich die Mädels auf den Weg nach Serbien machen. Am Mittwoch findet noch ein Training statt. Von Donnerstag bis Sonntag wird Black Wave dann alles auf den Stecken 2000m, 200m und 500m geben. Den Rennplan hält der Veranstalter leider bisher geheim. Infos zur EM wird es auf dem Insta-Kanal von Black Wave geben.

https://www.instagram.com/blackwave.hannover?igsh=aGF2ZHdpYmtvOGZr

Black Wave bei der WM in Brandenburg

Die letzten 7 Tage fand ein wahres Spektakel in Brandenburg statt. Die größte Drachenboot Nationen Weltmeisterschaft, die je veranstaltet wurde. Eine Delegation aus 8 SportlerInnen von Black Wave war mit dabei: Mandy, Svea, Marlene und Eileen starteten mit dem Premier Team und Bettina, Sabrina, Stephan und Bernd gingen mit Senior A an den Start. Während das Team Zuhause am Live Stream mitfieberte, gaben die Teams alles und brachten den Beetzsee zum Brodeln.

Los ging es am Montag mit den 2000m Mandy und Svea durften ihr erstes Rennen mit dem Mixed Team im Standardboot bestreiten. Am Ende ein starker Platz 5. Am Nachmittag ging das Senior A Team auf die Strecke. Unter der Führung von Schlagmann Stephan wurden spannende Überholmanöver geboten und die erste Medaille für unsere SportlerInnen erkämpft- Platz 3. Mit diesem Auftakt ging es an Tag zwei für die Spezialboote auf die 2000m. Unsere 4 Premierdamen fuhren in einem starken Rennen ebenfalls auf Platz 3-die erste WM-Medaille im Premier Standardboot seit 2015. Dem Ü40 Team fehlte das letzte Quäntchen Glück und das Team verpasste sowohl im Damen small boat als auch im open small boat knapp Platz 3.

Nach den 2000m folgten die 1000m, die nur im Standardboot ausgefahren wurden. Das Premier Mixed Team machte den Anfang. Nach dem ersten Lauf, musste das Team durch den Hoffnungslauf. Die Zeiten der führenden Teams ließen erahnen, dass das Premier Team es auf dieser Strecke schwer haben würde. Das Finale wurde erreicht und am Ende ein solider Platz 5. 

Das Senior A Mixed Team konnte das Pech vom Vortag nicht abschütteln. Nach einem richtig starken ersten Lauf und mit der zweit besten Zeit, gelang der direkte Einzug ins Finale. Im Fotofinish war das Glück nicht auf der Seite des deutschen Teams und um 0,335 Sekunden wurde der Podestplatz verfehlt.

Die Premier Damen lieferten gewohnt ein starkes Rennen im ersten Zeitlauf und sortierten sich auf Platz 3 ein. Unglücklicherweise zog ein Unwetter auf, sodass der Wettkampf unterbrochen werden musste und der Zeitplan angepasst werden musste. Dies führte dazu, dass der zweite Zeitlauf für die Damen gestrichen wurde. Also Platz 3 für Mandy, Svea, Marlene und Eileen. 

Nach der Unterbrechung ging das Senior A open Boot mit Stephan auf die Strecke. Wieder gelang der direkte Einzug ins Finale, dieses Mal mit der drittbesten Zeit. Im Finale gelang es dem Team, das zu wiederholen-Platz 3. Kanada und die USA auf Platz 2 und 1 waren in Reichweite.

Am Donnerstag und Freitag ging es auf die Sprintdistanz 200m. Das Premier Mixed Team musste wieder durch den Hoffnungslauf und landete am Ende im Finale auf Platz 5.

Senior A open im small boat verpasste leider den Einzug ins Finale, die vorangegangenen Tage waren kräftezerrend. Der Tag konnte aber noch durch die Senior A Damen im small boat gerettet werden. Hier gelang der direkte Finaleinzug mit der drittbesten Zeit. Im Finale ging es auf Bahn 2 neben China an den Start. Mit nur 0,338 Sekunden Rückstand gewannen die Damen den Vizetitel. Mit im Boot saß Bettina und holte damit den ersten Vizeweltmeistertitel nach Hannover.

Am nächsten Tag machte das Senior A Mixed Team im Standardboot den Anfang. Nach dem direkten Finaleinzug, wurde wieder ein sehr knappes Finale geboten. Das Fotofinish fiel wieder nicht zu Gunsten des deutschen Teams aus, es schien als ob man den Platz 4 gebucht hatte. Hier fehlten nur 0,096 Sekunden auf Platz 3 und nur 0,643 Sekunden bis Platz 1. Senior A war in der Weltspitze angekommen. Ein kleiner Trost bleibt, denn das Senior A Team fuhr bei dieser WM die schnellste deutsche Zeit auf 200m im Bereich Mixed Standardboot.

Die Premier Damen konnten leider wieder nur in. drei Zeitläufen starten. Schon frühzeitig sortierte sich das Starterfeld auch für die Endplatzierung ein. Das hinderte unsere Sportlerinnen nicht daran, im letzten Lauf China auch mal ein wenig zu ärgern, die nur noch 0,04 Sekunden vor den Deutschen lagen. Die Revanche wurde für die 500m Strecke versprochen. Platz 4 am Ende für das Premier Damen Team.

Samstag und Sonntag ging es auf die Königsdisziplin-die 500m.

Hier wollte nun auch mal das Premier Mixed Team sein Potential zeigen. In einem stark besetzten ersten Lauf mit China und der Ukraine erreichte das Team erstmalig den direkten Einzug ins Finale. Mandy und Svea gaben dabei alles, da sie für das Finale nicht gesetzt waren. Nun mussten Andere das Ziel Podestplatz erkämpfen. In einem denkbar knappen Finale hieß es Platz 4 am Ende. Ein versöhnlicher WM-Abschluss. 

Das Senior A Damenteam im small boat musste auf den 500m durch den Hoffnungslauf. Hier gelang der Finaleinzug souverän. Im Finale wurde der Fluch des 4. Platzes fortgeführt und wieder waren die Abstände denkbar knapp. Also musste das open Standardboot der Senior A den Fluch durchbrechen. Es wurden drei Zeitläufe gefahren. Angetrieben von Bernd am Steuer lag das Team nach zwei Zeitläufen auf Platz 3-hier war etwas möglich. Diesen Platz ließ sich das Team in der dritten Runde nicht mehr nehmen und belohnte sich mit Bronze.

Am nächsten Tag ging das Senior A Mixed Team an den Start der 500m Distanz. Das Team Zuhause drückte noch einmal die Daumen-bloß nicht wieder Platz 4. Im ersten Rennen bekam man das Gefühl, dass auch die SportlerInnen genug von Platz 4 hatten. Mit der zweitschnellsten Zeit zog das Mixed Team direkt ins Finale ein. In einem unfassbar spannenden Finale lag das Glück des Fotofinishs dieses Mal auf Seiten des deutschen Teams-Vizemeister, die USA war knapp geschlagen. 

Den Abschluss der WM für Black Wave bildete das Damen Premier Team. Hier gab es eine offene Rechnung mit China. Da ließen die Sportlerinnen dieses Mal auch nichts anbrennen und angetrieben von Steuerfrau Eileen fuhr man sich nach den ersten beiden Zeitrennen einen soliden Vorsprung auf China heraus. Die Plätze eins und zwei sollten Kanada und die USA unter sich ausmachen, sodass das deutsche Team im dritten Lauf nur noch einmal abliefern musste, um sich Bronze zu sichern.

Damit ging eine recht erfolgreiche WM für unsere SportlerInnen zu Ende. In Hannover können wir nun einige Vize-Weltmeister sowie Bronze GewinnerInnen begrüßen.

Nun ist Zeit durchzuatmen und ein wenig Urlaub zu genießen bevor es für Black Wave zum nächsten Highlight des Jahres, der Club EM in Serbien, geht.

(Fotos: u.a. René Paul Peters)

Drachenboot WM 14.07.-20.07.2025

In 2 Wochen findet die Drachenboot Weltmeisterschaft in Brandenburg an der Havel statt. Mit 4600 SportlerInnen aus 33 Nationen ist es die bisher größte WM überhaupt. Mit dabei sind gleich 8 SportlerInnen von Black Wave. Im Premier Team gehen Svea, Mandy, Marlene und Eileen an den Start.

Mit dem Premier Plus Team (oder auch Ü40) kämpfen Bettina, Sabrina, Stephan und Bernd um die Medaillen.

Das ganze Team ist richtig stolz auf die 8 und fiebert dem Event entgegen. Informationen rund um das Programm ist unter folgendem link zu finden:

https://world-dragonboat-championships2025.de

Der Livestream ist hier zu finden:

https://www.dragonboat.sport/news/17th-idbf-wdbrc-brandenburg-live-streaming/

Viel Erfolg dem gesamten deutschen Team (und besonders unseren 8 Granaten)!

Hü hott und toi toi toi –  Deutsche Meisterschaft in Halle

Vergangenes Wochenende fand die 11. Gemeinsame Deutsche Drachenboot Meisterschaft in Halle statt. Das Damenboot von Black Wave ging wie im Vorjahr mit dem Standardboot und dem Smallboat an den Start. Nach den Erfolgen aus 2024 fuhr das Team in einer neuen bisher unbekannten Rolle nach Halle-der stille Traum der Titelverteidigung stand im Raum, den niemand laut aussprechen wollte.

Donnerstagabend reiste das Team nach Halle. Bereits am Abend beim gemeinsamen Einstimmen im Aufenthaltsraum der Unterkunft kam bei einigen Sportlerinnen das Ravenna Feeling auf, sodass am nächsten Morgen verwundert festgestellt wurde, dass die MitarbeiterInnen der Unterkunft doch deutsch und nicht italienisch sprachen. Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhr das Team zum Osendorfer See. Mit der Zuteilung des Platzes für das Teamzelt hatte Black Wave richtig Glück-auf einer kleinen Anhöhe gleich neben den Freunden vom Roten Drachen aus Mülheim konnte man die gesamte Strecke samt Zieleinlauf überblicken. 

Für Black Wave startete die DM mit den 500m im Smallboat. Ziel war es mit dem ersten Lauf direkt das Finale zu erreichen und sich den Hoffnungslauf zu sparen. Gleich im ersten Rennen warteten u.a. die Neckardrachen, also direkt ein Rennen mit Finalcharakter. Die Teams schenkten sich nichts, aber am Ende setzte sich Black Wave als Sieger durch, sogar mit der Bestzeit aus beiden Vorläufen. Ein gelungener Start in diese DM. Im Finale startete Black Wave auf Bahn drei zwischen dem All Sports Team Hannover und dem Roten Drachen. Im Endspurt angetrieben von Eileen am Steuer und Anne auf der Trommel konnte sich Black Wave knapp als Sieger vor Mülheim durchsetzen-deutscher Meister im Smallboat und das auch noch auf der 500m Strecke. Viel Zeit zum Feiern blieb dem Team nicht, da kurze Zeit später der Start für das Standardboot folgte. Im ersten Lauf ging es darum, sich eine gute Ausgangslage für das Finale zu schaffen. Hoch konzentriert ging es an den Start. Die Rennstruktur stimmte und Black Wave fuhr auch hier als erstes über die Ziellinie. Die Zeiten verrieten jedoch, dass alle Teams wohl noch nicht voll gefahren waren, man wusste also noch nicht, wo man im Vergleich tatsächlich stand. Im Finale musste alles sitzen. Wieder ging es auf Bahn drei an den Start, zwischen den Berliner Teams Spree Sisters und ABC Berlin. Mit einem guten Start setzte sich das Black Wave an die Spitze des Feldes, die Berliner ließen sich aber nicht abhängen. Im Endspurt gelang Black Wave der nächste Streich-wieder deutscher Meister! Damit holte Black Wave beide Titel auf der Königsdisziplin nach Hannover. Die Freude war riesig und die Anspannung fiel ab. Beim gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft wurde ein wenig gefeiert und Bernd fand ein paar lobende Worte, die auch ein wenig den Eindruck vermittelten, dass der Trainer schon sehr stolz auf seinen Hühnerhaufen ist. Da dies aber erst der erste Tag war, ging es vorbildlich frühzeitig schlafen.

Am Samstag standen die 200m auf der Tagesordnung. Das Team traf sich wieder zum gemeinsamen Frühstück. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Svea, die für das Team die Brötchen organisierte-kein leichtes Unterfangen in einer scheinbar so kleinen Stadt wie Halle. Nach dem Frühstück ging es gemeinsam zur Strecke. Die Rennen starteten wieder mit dem Smallboat. Unterstützt von der übrigen Standardboot Crew bereitete sich das Team vor. Der Vorlauf war ein echter Finallauf, es würde schwer werden, den Hoffnungslauf zu umgehen. Die drei bestplatzierten Teams der 500m trafen sich im Vorlauf der 200m: das Team Roter Drache Mülheim, das Beast Boat und Black Wave. Das sorgte erstmalig für leichte Nervositäten im Boot, sodass noch nicht alles funktionierte. So einen Lauf darf es auch einmal geben. Am Ende ein knapper dritter Platz und damit ging es in den Hoffnungslauf. Hier passte dann wieder alles und mit Platz 1 zog Black Wave ins große Finale ein. Denkbar knapp innerhalb einer Sekunde kamen die drei ersten Teams über die Ziellinie-Platz 3 am Ende. Herzlichen Glückwunsch an das Beast Boat aus Magdeburg, die sich den Titel holten. Kurz nach der Siegerehrung fokussierte sich das Team auf das Standardboot. Wieder wurde ein Setzungslauf und das Finale ausgetragen. Der Start wurde voll rausgefahren und danach wurde das Rennen kontrolliert zu Ende gebracht-Kräfte sparen für das Finale. Diese Taktik ging auf und Black Wave landete im Finale auf einem starken zweiten Platz kurz hinter den Team ABC Berlin. Vizemeister auf 200m! Herzlichen Glückwunsch an die Sieger aus Berlin. Damit ging Tag zwei ebenfalls erfolgreich zu Ende. Am Abend gab es die wohlverdiente Pizza-spendiert vom Vorstand des Sportclubs und der zweite Vorsitzende (Bernd) gratulierte dem Team stellvertretend. 

Am nächsten Tag folgte die Langstrecke auf 2000m. Dieses Mal starteten die Standardboote. Die Siege auf den 500m brachte Black Wave sowohl im Standardboot als auch im Smallboat die erste Startposition ein. Dies kann ein Vorteil sein, erfordert aber auch sehr viel Motivation und Eigenantrieb der Sportlerinnen, weil man das gejagte Team ist. Nach kurzer Ansprache von Sabrina und Bernd inklusive des obligatorischen „und toi toi toi“ stieg das Team hochmotiviert ins Boot. Eileen und Anne hatten die Anweisung den Sportlerinnen keine Chance zum Denken zu lassen. Gesagt getan. Ab dem Startsignal kämpfte das Team gegen die Zeit. Es folgten Druckschläge und Frequenzerhöhungen aufeinander, sodass wirklich keine Zeit zum Nachdenken bleibe. Mit einem überragenden Endspurt wartete Black Wave darauf, dass alle Boote die Ziellinie erreichten. Dabei schauten die Sportlerinnen immer wieder zum Rand und suchten Bernd, damit er das Ergebnis anzeigen konnte. Das Warten darauf war fast spannender als das Rennen an sich. Endlich kam die Erlösung-Bernd zeigte Platz 1-deutscher Meister auf den 2000m-unglaublich! Es blieb nicht viel Zeit dies zu realisieren. Schnell musste sich das Smallboat Team lockern und neu fokussieren. Eine Stunde nach dem Standardbootstart ging es im kleinen Boot zum Start. Wieder startete Black Wave von Position 1, dieses Mal mit dem Roten Drachen aus Mülheim im Nacken. Auch im Smallboat ließen Eileen und Anne nicht zu, dass irgendjemand auf andere Gedanken als Druckschläge oder Frequenzerhöhungen kommen konnte. Auf den letzten 500m wurden noch einmal alle Reserven gezogen und ein Wahnsinns Endspurt ausgepackt. Dieses Mal ließ das Ergebnis etwas länger auf sich warten, es schien also knapp zu sein. Mit nur einer halben Sekunde Vorsprung hieß der deutsche Meister Roter Drache, Black Wave gewann den 2. Platz. Eine starke Leistung nachdem bereits 2000m in den Körpern aus dem Standardboot steckten. Herzlichen Glückwunsch an die Sportlerinnen aus Mülheim.

Was war das für eine DM. Nach letztem Jahr war kaum daran zu glauben, dass es noch erfolgreicher laufen könnte. Und doch gab es in diesem Jahr eine weitere Steigerung. Drei deutsche Meistertitel, zweimal Vize und einmal Bronze-bei jedem Start fuhr das Black Wave aufs Treppchen. Sabrina und Bernd haben das Team über die Saison richtig gut vorbereitet. Nicht zu vergessen Stephans Trainingspläne, die richtig gut bei den Sportlerinnen funktionieren. Wo soll das noch hinführen?

Auch Stephan war wieder mit dem Beast Boat sehr erfolgreich unterwegs. Er erreichte folgende Platzierungen und Titel:

Smallboat Mixed Sen A 500m: Platz 2

Smallboat Mixed Premier 500m: Platz 3

Smallboat Open Premier 500m: Platz 3

Smallboat Mixed Sen A 200m: Platz 1

Smallboat Mixed Premier 200m: Platz 2

Smallboat Open Premier 200m: Platz 2

Smallboat Mixed Sen A 2000m: Platz 2

Smallboat Open Premier 2000m: Platz 2

Bernd hatte zwischenzeitlich ebenfalls Zeit sich am Steuer mit den Thunder Dragons Premier Open im Standardboot auf 200m den dritten Platz zu sichern.

Nun heißt es kurz durchatmen, bevor es für einige SportlerInnen von Black Wave zur Drachenboot WM nach Brandenburg geht.

Pfingstspektakel

Vergangenes Wochenende lud der HKC zum alljährlichen Drachenbootfestival in Hannover ein-ein Pflichttermin für unsere Drachenboot-Teams. In der Klasse FunSport meldeten die Teams Hanöversch Dragons und die Dragon Busters. Black Wave startete gleich mit zwei Booten in der Kategorie Sport als Mixed Team (Black Wave) und als Damenboot (Black Wave 2). 

Wie gewohnt wurde bereits am Freitag das große Sport Club Lager inklusive Bierwagen und Bus der Hanöversch Dragons aufgeschlagen. Der Kühlwagen wurde mit Vorräten und Getränken für das Wochenende aufgefüllt, sodass den Feierlichkeiten nichts mehr im Wege stand. Denn unabhängig vom Wettkampf durften die Hanöversch Dragons ihr 18-jähriges Teamjubiläum feiern.

Am Samstag standen die Sprintdistanzen auf der Tagesordnung. Den Anfang machten die Sportteams. Im ersten Lauf startete Black Wave 2, also unser Damenteam und landete knapp hinter den Mixed Teams auf Platz 6. Das Mixed Team Black Wave konnte hingegen den ersten Lauf für sich entscheiden und fuhr auf Platz 1. Die Dragon Busters gingen im ersten Lauf der FunSport-Teams an den Start und konnten diesen recht deutlich für sich entscheiden. Auch die Hanöversch Dragons ließen sich ihren ersten Sieg des Tages nicht nehmen und landeten ebenfalls auf Platz 1. Ein rundum gelungener Einstieg.

Für die Sportteams ging es weiter mit den Halbfinalläufen. Hier begegneten sich beide Teams von Black Wave im selben Lauf. Das Mixed Team erreichte den zweiten Platz und die Ladies blieben wieder nur knapp hinter den Mixed Teams. Somit konnte das Team Black Wave das Ticket für das A-Finale am Nachmittag lösen. Black Wave 2 würde im C-Finale starten.

Die Mittagspause überbrückten die Hanöversch Dragons mit einem Start auf der 100m Sprintstrecke. Hier konnten Rekordzeiten eingefahren werden (vermutlich aufgrund fehlerhafter Zeitmessungen). Mit einer Zeit von 00:011 gewann Hanöversch dieses Rennen.

Am Nachmittag gewannen sowohl die Dragon Busters als auch die Hanöversch Dragons ihre zweiten Qualifikationsläufe. Beide Teams konnten sich gut von den Konkurrenten absetzen. Die Halbfinal- und Finalläufe waren für Sonntag geplant.

Im C-Finale der Kategorie Sport erreichte Black Wave 2 den zweiten Platz und ließ damit 3 Mixed Teams hinter sich. Den Abschluss des Tages bildete das A-Finale der Sportteams. In einem denkbar knappen Schlussspurt kamen die Plätze 3 bis 5 mit einem Abstand von 0,636 Sekunden über die Ziellinie. Black Wave landete dabei auf dem undankbaren aber starken 5. Platz.

Der Sonntag versprach für die Finalläufe der FunSport-Teams und die 500m der Sportteams leider schwierige Witterungsbedingungen und der Maschsee zeigte sich von seiner unschönen Seite. Für die Drachenboot-Teams kein Grund nicht anzutreten, es ist ja schließlich ein Wassersport und durch die zum Teil starken Windböen waren auch die Fähigkeiten der Steuerleute insbesondere am Start gefragt.

Den Anfang machten wieder die Sportteams. Black Wave 2 startet auf der undankbaren Bahn 6 und landete am Ende auf Platz 6. Auch das Mixed Team Black Wave blieb seiner Bahn treu und fuhr auf Bahn 3 als drittes Team über die Ziellinie. 

Für die FunSport Teams ging es in die Halbfinalläufe auf den 250m. Hoch motiviert wollten die Hanöversch Dragons ihren Siegeszug vom Vortag fortsetzen. Dies gelang auch und mit einem knappen Vorsprung konnte das Team dieses Renne für sich entscheiden. Da wollten die Dragon Busters natürlich nachziehen, was ebenfalls gelang, sodass sich beide Teams für das A-Finale qualifizierten. 

Am Mittag wurden die Halbfinalläufe der Sportteams der 500m Strecken ausgefahren. Wieder trafen sich beide Teams von Black Wave im selben Rennen. Das Mixed Team landete auf Platz 2 während sich die Ladies sich wieder auf Bahn 6 durchkämpfen mussten und auf Platz 6 im Ziel ankamen. Das hieß wie am Vortag A-Finaleinzug für das Mixed Team und C-Finale für das Damenboot. In strömendem Regen gelang dem Damenboot das Gleiche wie am Samstag und sie erreichten Platz 2. Das Mixed Team fuhr in einem stark besetzten A-Finale auf Platz 6. Die Dragon Busters und die Hanöversch Dragons trafen sich an diesem Wochenende erstmalig in ihrem letzten Rennen – A-Finale FunSport. Hier war etwas möglich für die Teams vom Sport-Club. Am Ende waren die glücklichen und verdienten Sieger die Hanöversch Dragons, die sich knapp durchsetzen konnten und das Finale für sich entschieden. Die Dragon Busters landeten auf einem starken 4. Platz. Diese Erfolge wurde selbstverständlich am Abend bei der Siegerehrung gebührend gefeiert.

Vielen Dank an die Veranstalter vom HKC für dieses gewohnt gelungene Event und besonderer Dank an alle SportlerInnen, die zur Unterstützung des Mixed Bootes Black Wave angereist waren.

Dies war der letzte Vorbereitungswettkampf für das Damenboot von Black Wave. Vom 13.06.-15.06. findet die deutsche Drachenboot Meisterschaft in Halle statt. Black Wave wird sowohl mit einem großen Damenboot als auch im Smallboat starten, erstmalig als das gejagte Team nach den Erfolgen vom Vorjahr. Eine neue und unbekannte Rolle für die Sportlerinnen-in diesem Sinne Hü hott und toi toi toi.

Verrückter Mai

Im Mai war richtig viel los für das Team Black Wave. 

Los ging es am ersten Mai Wochenende mit den finalen Qualifikationstests für die Drachenboot Nationalmannschaft Ü40, oder auch Premier Plus, wie sich der Teamname mehr und mehr etabliert. Bettina, Sabrina und Stephan wurden zum Paddeltest gebeten, die Männer durften sich im OC1 messen, während die Frauen sich im Smallboat (Drachenboot) durchkämpfen mussten. Alle drei gaben richtig Gas, sodass am Ende des Wochenendes die Nominierung sicher war. Wir sind stolz mit drei weiteren SportlerInnen vertreten zu sein und sind jetzt schon ganz gespannt, was das Premier Plus Team in Brandenburg bei der WM aufs Wasser zaubern wird.

Am 10. Mai fand der nächste Drachenboot Wettkampf für Black Wave in Minden statt. Die Regattastrecke befindet sich auf der sog. Alten Fahrt am Wasserstraßenkreuz in Minden. Das besondere daran: die Teamzelte befinden sich unter der Strecke. Um zum Einstieg und zum Wasser zu gelangen, muss man ein paar Treppenstufen erklimmen. Das Team ging sowohl im Standardboot als auch im Smallboat jeweils auf der 100m und 300m Distanz an den Start. Mit 17 Paddlerinnen und Lev sollte das Teilnehmerfeld etwas aufgemischt werden. Es wurden auf allen Distanzen 2 Vorläufe ausgetragen, um anhand der Gesamtzeiten die Finalläufe zu besetzen. Viel Zeit zwischen den Läufen blieb nicht, sodass der eine oder andere Treppenlauf gut zur Erwärmung genutzt werden konnte.

Bernd nutzte den Wettkampf, um verschiedene Bootsbesatzungen im Smallboat auszutesten. Nach spannenden Vorläufen erreichte das Smallboat den Einzug ins große Finale gegen die Speedform Dragons. Das Standardboot zog ins kleine Finale gegen das Pro Team Hameln ein. Knapp musste sich das Team in beiden Finalläufen geschlagen geben, wobei die jeweiligen gegnerischen Teams sich bei so viel Frauenpower (und Lev) strecken mussten. Herzlichen Glückwunsch an beide Finalsieger.

Viel Zeit zum Feiern blieb nicht, da am nächsten Tag noch drei Trainingseinheiten auf dem Plan standen, da gab es auch nach einem erfolgreichen Wettkampftag kein Erbarmen seitens der Trainer. So wurde noch einmal konzentriert gearbeitet und dem Team der letzte Feinschliff verpasst. Damit wurde ein großer Schritt Richtung deutsche Meisterschaft gemacht. Als letzte Vorbereitung wartet das Drachenboot Festival in Hannover zu Pfingsten bevor es in der darauffolgenden Woche nach Halle zur DM geht.

Der Oceansport kam im Mai auch auf seine Kosten. Vergangenes Wochenende fand das Baltic Sea Festival in Eckernförde statt-ein absolutes Highlight und Pflichttermin für die OC-SportlerInnen. Diese Jahr wurde sogar gleichzeitig die deutsche Meisterschaft in Eckernförde ausgetragen. Die ersten Sportlerinnen reisten bereits am Donnerstag an und konnten so bei der Clinic mit Marton bei der Theorie an Land einiges mitnehmen. Danach folgte auch schon der erste Downwind. Bei anspruchsvollen Bedingungen half der eine oder andere Tip von Marton. Freitagabend reiste der Rest des Teams an. Am Samstag hatte sich der Wind leider etwas gelegt, sodass das große Surfen ausblieb. Stephan startete im OC1 auf der DM Distanz über 27km, Tanja und Franzi starteten im OC1 auf der kurzen Distanz. Mit einem starken Lauf sicherte sich Stephan Platz 3 in seiner Altersklasse-deutscher Trizemeister! Tanja und Franzi landeten gemeinsam auf Platz 4. Am darauffolgenden Tag gingen die OC2 an den Start. Nun hatte das Wetter gänzlich umgeschlagen-keine Wellen und Regen. Das schreckte unsere SportlerInnen jedoch nicht ab. Ines startete gemeinsam mit Sabrina im OC2 (leider als einziges Frauenboot) und Stephan hatte sich mit Christoph zusammengefunden und ging ebenfalls im OC2 an den Start. Nach einem harten Kampf erreichte Stephan mit seinem Teampartner Platz drei. Ines und Sabrina fuhren eine starke Zeit und wurden unter Jubel im Ziel empfangen. Hoffentlich finden sich nächstes Jahr mal wieder ein paar Frauen für diese Bootsklasse.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner