Pre Season Race 2026 – ab wie vielen Veranstaltungen spricht man von Tradition?

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lud das Team Black Wave zur zweiten Auflage des Pre Season Race ein. Dieses Jahr folgten sogar noch mehr Teams dem Aufruf, sodass neben den Standardbooten auch ein starkes Teilnehmerfeld der 10er Boote vertreten war. Bei noch recht frostigen Temperaturen traf sich das Team Black Wave bereits am frühen Samstagmorgen, um die Boote sowie die Verpflegungsstation bereit zu machen. Gegen 9 Uhr reisten die ersten Teilnehmer an und bis zum Team Captains-Meeting gab es gut gelaunt bei Kaffee, Kuchen und Waffeln große Wiedersehensfreude der Teams auf der ersten Regatta des Jahres. 

Nach dem Briefing durch Bernd und Stephan ging es dann auch schon los. Auf zwei Bahnen über ca. 200m fuhren alle Teams sowohl im Standard- als auch im Small Boat zunächst zwei Zeitrennen, wobei jedes Team einmal auf Bahn 1 und einmal auf Bahn 2 startete. Hieraus ergaben sich die Platzierungs- und Finalläufe. Durch die Vielzahl der 10er Boote erfolgte in dieser Kategorie auch noch eine Eingruppierung in die Klassen Sport und Fun.

Das All Sports Team Hannover legte gleich zu Beginn sowohl im Standard- als auch im Small Boat vor und fuhr in beiden Bootsklassen die Bestzeit. Im Small Boat lag das Team Barracuda Racing Bremen jedoch dicht auf. Im zweiten Zeitlauf konnte sich das All Sports Team dann aber nochmal absetzen und das Team aus Hannover machte deutlich, dass sie ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen wollten. 

Nach der Mittagspause traten in der Klasse Fun im Small Boat um Platz 3 die Teams WSAP Sun Dragons und WSAP Baltic Bandits im Hamburger Derby gegeneinander an. Hier konnten sich die Baltic Bandits gegen ihre Vereinskollegen durchsetzen. Platz 1 holte Blue Phoenix im Finale gegen die Limmer Dragons nach Hannover. In der Klasse Sport gelang dem Team Barracuda Racing Bremen nach ihrem guten ersten Lauf der Einzug ins kleine Finale. Hier mussten sich die Bremer knapp dem Pro Team Hameln geschlagen geben-Platz 4 am Ende. Im Finale gab es das nächste vereinsinterne Aufeinandertreffen. HKC Unitas wollten die Überraschung perfekt machen und den Favoriten das All Sports Team ärgern. Diese ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und fuhren souverän den Sieg ein.

Bei den Standardbooten erreichten Euer Lieblingsteam und das Team Neptuns (D)Rache das kleine Finale. Mit ihrer Tagesbestleistung sicherte sich Euer Lieblingsteam Platz 3. Im großen Finale trafen die Underwater Barracudas auf das All Sports Team Hannover. Trotz einer wiederholt starken Leistung der Bremer war am heutigen Tag nichts zu machen gegen das Team aus Hannover. Damit verteidigte das All Sports Team seinen Titel-Herzlichen Glückwunsch.

Das Team Black Wave bedankt sich bei allen angereisten und heimischen Teams. Mit euch ist dieses kleine Experiment einer Kurzstrecken-Regatta direkt nach dem Winter bereits zu einer schönen Tradition herangewachsen, die natürlich fortgeführt wird. Das nächste Pre Season Race findet am 03.04.2027 statt. Hier wird sich zeigen, ob das All Sports Team Hannover das Triple voll machen kann oder ob sie sich doch auch mal geschlagen geben müssen.

Winter is coming staying

Im hoffentlich letzten Wintermonat für dieses Jahr war einiges los im Sportclub. 

Den Anfang machte Black Wave mit dem zweiten Trainingslager 2026 Anfang Februar. Der Maschsee ruhte nach wie vor unter einer dicken Eisschicht, sodass sich das Team erneut über ein weiteres Trainingslager im Strömungskanal auf der Leine freuen durfte. Von Beginn an wurde trotz der eisigen Temperaturen konzentriert gearbeitet. Stephan begleitete inklusive Kamera das Team im OC, was die ein oder andere Technikanalyse zwischen den Einheiten ermöglichte. Nach zwei intensiven Wassereinheiten und dem wohlverdienten umfangreichen Mittagessen, ging es für die letzte Einheit des Tages gemeinschaftlich in den Kraftraum am Olympiastützpunkt. Unter den Augen von Bernd und Sabrina zeigten die Sportlerinnen in einem anspruchsvollem Team Workout ihren aktuellen Leistungsstand. Beliebte Übungen wie Burpees oder Plank durften dabei nicht fehlen. Das Wandsitzen sorgte für einige interessante Fotoreihen, wurde aber im Team durchgehalten- Mindset ist alles. Nach einer Stunde war Schluss. Der Spiegel im Kraftraum war komplett beschlagen, sodass niemand seine eigene Gesichtsfarbe sehen konnte.

Am Sonntag standen noch einmal zwei Wassereinheiten auf dem Plan. Nach der gestrigen Krafteinheit waren einige froh, dass am heutigen Tag wieder Sport im Sitzen angesetzt war. Einheit eins ließ fast vermuten, dass Black Wave doch noch ein Langstreckenteam werden sollte. Alle waren erleichtert als die letzte Einheit des Tages dann doch wieder kürzer war. Die Hoffnung bleibt, dass dies nun vorerst das letzte Trainingslager auf der Leine war und im März der Maschsee wieder eisfrei ist.

Am darauffolgenden Dienstag zeigte der Vorstand vollen Einsatz. Herbert und Bernd machten eine  „kleine“ Spritztour nach Schwerin, um zwei brandneue Drachenboote in den Sportclub zu holen. Nun kann die neue Saison starten.

Am nächsten Tag folgte bereits ein weiteres Highlight für die Polizeibeamtinnen von Black Wave. Bettina, Fenja, Katja, Ines und Eliza wurden für ihre sportlichen Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Die Innenministerin Frau Behrens sowie der Polizeivizepräsident Herr Lange ließen es sich nicht nehmen die Sporlerehrung, die im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen stattfand, persönlich durchzuführen. 

Zwei Tage später durfte Black Wave noch einmal beim Sportlerball auf das vergangene Jahr anstoßen. Nach dem Sportlerempfang nahm das Team im Kuppelsaal platz und folgte der Sporlerehrung der SportlerInnen und Teams aus Niedersachsen für das Jahr 2025. Anschließend wurde ausgiebig gefeiert und die Getränkegutscheine gut investiert. Ein rundum gelungener Abend. Vielen Dank für die Einladung.

Damit aber noch nicht genug. Aufgrund der Wetterlage hatte sich der Neujahrsempfang des Sportclubs etwas verschoben. Nach dem Motto aufgeschoben ist nicht aufgehoben, lud der Vorstand vergangenen Sonntag alle Mitglieder hierzu ein. Bei sonnigem Wetter trafen sich die Mitglieder zum Grillen, Kuchen essen, Glühwein trinken und Stockbrot am Verein. Eine gute Gelegenheit für teamübergreifendes Kennenlernen. 

Im März wartet bereits das nächste Highlight: die Zweitauflage des Pre Season Race steht in den Startlöchern. Am 21.3. ist es soweit. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und noch gibt es freie Startplätze.

Anmeldung unter: https://sport-club-hannover.de/wp-content/uploads/2026/01/BlackWave_Pre-Season-Race-2026.pdf

Vom Trainingslager zur Sportlerehrung

Vergangenes Wochenende fand das erste Trainingslager 2026 für Black Wave statt. Da der Maschsee aufgrund des anhaltenden Winters zugefroren war, ging es für das Team an diesem Wochenende auf die Leine. Nachdem noch einige Testnachholer bereits am frühen Samstagvormittag ihre Leistungen zeigten, kam das Team zunächst zu einer Besprechung zusammen. Bernd und Sabrina verkündeten, dass von jetzt an die Intensitäten sowie die Erwartungen an jeden verschärft werden. So ging es auf der Leine nicht nur gegen die Strömung an die Substanz, ab der zweiten Einheit „durfte“ das Team stromabwärts auch noch mit Bremse fahren. Als Teil der zweiten Einheit, wurde beim Bankziehen der Trainingsstand der SportlerInnen unter Augenschein der Trainer genommen. Glück für die Testnachholer, die sich diesen Teil sparen durften. Svea sorgte dafür, dass alle die Energiereserven zum Mittag auffüllen konnten-Danke fürs Kochen! 

Die letzte Wassereinheit für diesen Tag startete etwas holprig, sodass Sabrina mit den Worten „das habt ihr euch erarbeitet“ die Bremse für den Rückweg stromabwärts wieder anbaute. Hier konzentrierten sich noch einmal alle, sodass der Tag mit einem guten Gefühl abgeschlossen werden konnte. Beim gemeinsamen Ausdehnen mit Mailin wurden die gewohnten Defizite aufgedeckt und wie immer wird sich vorgenommen daran zu arbeiten.

Am Sonntag standen noch zwei weitere Wassereinheiten auf dem Plan. Natürlich war die allseits beliebte Bremse wieder mit an Bord. Stephan fuhr mit einer Kamera ausgerüstet mit dem OC nebenher und korrigierte die ein oder andere Unsauberkeit der Technik. Zum Abschluss des Tages belohnten sich einige Sportlerinnen beim gemeinsamen Waffelessen im Butschies Bistro.

Schon am nächsten Tag wartete ein ganz besonderes Highlight auf Black Wave. Das Damenboot sowie SportlerInnen des Drachenboot Nationalteams von Black Wave waren ins Rathaus zur Sportlerehrung eingeladen. Hier wurden alle deutschen Meister sowie Platzierten bei Europa- und Weltmeisterschaften aus Hannover geehrt. Mit der erfolgreichsten Saison 2025 aller Zeiten, hatte der Sportclub Hannover einiges vorzuweisen: deutsche MeisterInnen, VizemeisterInnen und Drittplatzierte bei der Nationen WM sowie Club-Europameisterinnen. Also wurden die Sportsachen zur Abwechslung in festliche Kleidung getauscht. Nach der Ehrung wurden die SportlerInnen mit einem großartigen Buffet belohnt. Beim gemeinsamen Gruppenfoto, nutzte Eliza die Gelegenheit das Team mit einem Selfie mit dem Bürgermeister Berit Onay zu verewigen. Vielen Dank für die Einladung und für diesen ganz besonderen Abend.

Erst die Arbeit, dann die Plätzchen

Vor der Weihnachstspause stand bei Black Wave der allseits beliebte Leistungstest an. Ein großer Teil des Kaders traf sich hierfür am 13.12. Vormittags im heimischen Verein. Los ging es mit Bankziehen. Beim 2min Test mit 30kg und 1min Test mit 50kg gaben alle Sportlerinnen richtig Gas. Nach einer Mittagspause fuhr das Team zum Olympia Stützpunkt Niedersachsen, wo ein Athletiktest absolviert wurde. In 3 Runden an 6 Stationen wurde nach dem Krafttest die Fitness des Teams auf die Probe gestellt. Auch hier holten die Sportlerinnen alles aus sich heraus und sammelten ordentlich Wiederholungen. Insgesamt waren Bernd und Sabrina zufrieden mit der ersten Bestandsaufnahme des Teams.

Am nächsten Tag ging es bei sonnigem Wetter für zwei Einheiten aufs Wasser. Der Muskelkater vom Vortag machte sich da deutlich bemerkbar. Das Boot lief trotzdem gut und so konnte das letzte Trainingslager 2025 erfolgreich abgeschlossen werden.

Am darauffolgenden Wochenende stellten sich weitere Sportlerinnen dem Leistungstest, sodass sich nun alle in das wohlverdiente Weihnachtsfest verabschieden.

Damit wünscht Black Wave allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

2026 ist wieder von Highlights geprägt, wie der deutschen Meisterschaft Ende Juli in München sowie der Club-WM in Taiwan im September. Los geht es aber mit der Zweitauflage des vereinseigenen Wettkampfes-dem Pre-Season Race am 21.03.2026. Nach dem guten Anklang der ersten Veranstaltung, durfte eine wiederholte Auflage nicht fehlen. Meldet euch schnell an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Feiern, Arbeitseinsatz, Weihnachtszeit

Im November/Anfang Dezember werden die Tage kürzer und das Wetter schlägt bekanntermaßen auf das Gemüt. Gut, diese Zeit im Jahr schnell hinter sich zu bringen, was am besten gelingt, wenn man reichlich beschäftigt ist. Die letzten drei Wochen im Sportclub waren neben regelmäßigem Training geprägt vom Feiern, einem Großprojekt sowie der Einstimmung in die Weihnachtszeit. Aber der Reihe nach.

Am 28.11. lud der Vorstand des Sport-Club-Hannovers die erfolgreichen SportlerInnen der vergangenen Saison zur Sportlerehrung in das Restaurant Högers 1910 ein. Zu feiern gab es einiges: 3 deutsche Meistertitel sowie zweimal Vizemeister und einem dritten Platz, bei der Nationen WM brachten SportlerInnen 9 Medaillen nach Hannover und bei der Club-EM in Belgrad gab es neben einem zweiten und einem dritten Platz sogar noch den Europameistertitel obendrauf. Damit war es das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte. Herbert, der erste Vorsitzende, ließ es sich nicht nehmen, diese Erfolge noch einmal hervorzuheben. Bernd schloss sich den Glückwünschen an und überraschte zudem alle SportlerInnen mit einem Geschenk. Anschließend gab es reichlich zu essen und der ein oder andere Aperol Spritz durfte auch nicht fehlen.

Bereits am nächsten Morgen begann die praktische Umsetzung des Projektes neuer Bootssteg. Bernd und Herbert hatten bereits im Vorfeld viel Zeit in die Planung sowie der Materialbeschaffung investiert. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen und so trafen sich die Mitglieder des Sport-Clubs kurz nach Sonnenaufgang, um die Phase der praktischen Umsetzung zu starten. Nach einem kurzen Briefing durch Bernd ging es los. Ein Team bereitete die Stahlträger vor, während ein anderes Team den Abbau des alten Stegs in Angriff nahm. Mit vereinten Kräften war der alte Steg trotz widerspenstigen Schrauben, Balken etc. zum frühen Nachmittag abgebaut. 

Friederike sorgte für die kulinarische Stärkung der Helfer, sodass genügend Kraftreserven aufgefüllt wurden, um die Stahlträger zum Wasser zu transportieren. Mit Hilfe eines Schwimmpontons wurden die Stahlträger zu ihrer künftigen Position transportiert. 

Dass theoretische Maße in der Realität aufgrund nicht geeichter menschlicher Messungen auch mal zu Unstimmigkeiten führen können, musste unser Stegbauteam auf dem Wasser erfahren. Dies führte jedoch nur zu einem zeitlichen Verzug, da kurzerhand die Stahlträger auf dem Wasser angepasst wurden-ein „Lehrfilm“ für Arbeitsschutz. Als die Sonne unterging, war dennoch kein Ende in Sicht, wie einige Helfer zu ihrer Überraschung feststellen mussten. Die Scheinwerfer wurden ausgepackt und weiter ging das Projekt. Das Etappenziel die alten wiederverwendeten Stahlträger einzubauen, wurde somit erreicht und nach 10h war Feierabend. 

Vergangenen Samstag wurde das Projekt fortgesetzt. Aus Tag 1 gelernt, hatte Bernd am Vortag bereits einen „Kran“ an den Schwimmponton gebaut. Dies sollte ein wahrer game changer für den Transport der Stahlträger werden. 

Los ging es selbstverständlich wieder kurz nach Sonnenaufgang-carpe diem. Nach kurzem Briefing, hatte jeder seine Aufgabe und tatkräftig wurde an der Fertigstellung des Stegs gearbeitet. Friederike sorgte wieder für die Verpflegung der Helfer-vielen Dank dafür!

Pünktlich 15 Uhr war alles verbaut und das große Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Erfreulicherweise gab es keine größeren Verluste. 

In Erinnerung werden einige Anekdoten und Insider aber bleiben: 

Sebastian hat nun ein Loch (zum Glück nur) im Schuh, Christoph musste am ersten Tag nicht auf dem Wasser übernachten, wir haben gelernt, dass Verteilerdosen im Wasser nichts verloren haben, fragt das nächste Mal die Frauen bei der Planung, Micha eignet sich als Galionsfigur, Mario könnte auch in der Disziplin Schwebebalken antreten u.v.m.-kurz der Spaß blieb nicht auf der Strecke.

Vielen Dank an alle, die an diesem Erfolg beteiligt waren. Eine tolle Teamleistung der Mitglieder des Sport-Clubs. 

Damit aber noch nicht genug. Die LHH Drachen stimmten sich gemeinsam bei der Lichterfahrt, organisiert vom HKC, auf die Weihnachtszeit ein. Das Drachenboot wurde mit allerhand Lichtern ausgestattet. Steuermann Sebastian sattelte seinen Drachen und mit Weihnachtsmützen auf dem Kopf ging es aufs Wasser. Dort trafen sich die SportlerInnen mit weiteren Drachenbooten und Ruderbooten. Zu Weihnachtsliedern und Glühwein ging es in gemütlicher Runde über den Maschsee.

Saisonstart -oder endlich wieder Trainingslager

Mitte November war es endlich soweit-Black Wave startete mit dem ersten Trainingslager in die Saison. Nachdem das Team 2024 zuverlässig Regen zu den Trainingslagern gebucht hatte, gefolgt von einem Wind-Abonnement vergangene Saison, durfte sich Black Wave nun über eine Kombination aus beidem freuen-da hat die Wetterverantwortliche Sabrina noch viel Arbeit für die kommenden Trainingslager.

Die Witterungsbedingungen hielten die SportlerInnen aber nicht davon ab, hoch motiviert in die Saison zu starten. Mit gleich zwei Booten ging es Samstagmorgen raus. Es kam trotz der ruhigen Frequenzen direkt ein wenig Wettkampf-Feeling auf. So wurde auch gleich die Konzentration des Nachbarbootes von Sabrina getestet, was kurzzeitig zu einer kleinen Unkonzentriertheit bei den PaddlerInnen führte-vielleicht verständlich, wenn plötzlich unerwartet die Stimme der Chefin erklingt. Beide Boote lieferten gleich zu Beginn an eine vernünftige Einheit ab. Das wurde in Einheit zwei in einem gemeinsamen Boot unter den wachsamen Augen von Stephan kombiniert, der im OC nebenherfuhr und bei dem ein oder anderen für Technikkorrekturen sorgte. Auch diese Einheit lief richtig gut, sodass das Wetter schon bald keine Rolle mehr spielte. 

Gut gelaunt ging das Team in die Mittagspause. Maleen hatte in der Zwischenzeit schon gekocht (großes Dankeschön!!) und so konnten sich alle ordentlich stärken. Anschließend folgte die Saisonbesprechung. Bernd hatte hierfür sogar eine Präsentation vorbereitet, sodass keine Fragen offenblieben. Der Ausblick, der die Saisonhöhepunkte die deutsche Meisterschaft in München und die Club-WM in Taiwan enthielt, sorgte für einen Motivationsschub nach der Mittagspause. Julia und Christoph überraschten das Team u.a. mit einem selbst gebastelten Adventskalender für ihren Team-Einstand. Jetzt kann der Dezember kommen (Danke!!!).

In der dritten Einheit spürte man, dass das Team doch erst am Saisonanfang steht und so richtig wollte nichts gelingen. Dass dies jedoch auch mal okay sein darf, stellte Bernd in seinem abschließenden Fazit zu dieser Einheit klar. Damit war an diesem Tag dann Feierabend. Nach einer gemeinsamen Dehneinheit ließ das Team den Tag in gemütlicher Runde im Club ausklingen. Am nächsten Tag sollte es wieder besser laufen.

Am Sonntag ging es noch einmal für zwei Einheiten auf den Maschsee. Von Anfang an zeigte die SporterlerInnen, dass die letzte Einheit am Vortag ein Ausrutscher war. Beide Einheiten liefen gewohnt gut und so konnte das erste Trainingslager erfolgreich beendet werden. 

Saisonabschluss oder schon Saisonvorbereitung?

Nach dem Saisonabschluss von Black Wave im September beim Isecup darf auch mal Zeit für außersportliche Aktivitäten und Urlaub sein, um danach wieder richtig durchstarten zu können. 

Am 3.10. traf sich die Drachenbootsparte des Sport Clubs zum Saisonabschluss, um die Bowlingfähigkeiten zu testen. Auf bunt gemischten Bahnen waren nicht nur Kraft und Taktgefühl, sondern auch Zielvermögen gefragt. Auch die Kinder hatten auf ihrer eigenen Bahn viel Spaß-tatkräftig unterstützt von Bernd. Anschließend ließen alle gemeinsam den Tag im Bavarium bei gutbürgerlicher Küche gemütlich ausklingen.

Bereits eine Woche später traf sich das Team Black Wave im Club, um die diesjährige erfolgreiche deutsche Meisterschaft gebührend zu feiern. Nach einer kurzen Begrüßung von Sabrina stärkten sich alle am Grillbuffet. Die gemeinsame Zeit wurde auch genutzt, noch einmal Danke zu sagen, an die Menschen, die auch im Hintergrund sich viel für Black Wave engagieren. So bedankte sich das Team bei Stephan, der mit seinen Trainingsplänen die allgemeine Gewichtszunahme im Team zu verantworten hat. Ein weiteres Dankschön ging an Maleen. Sie hat in diesem Jahr die Aufgabe übernommen, den Instagram-Kanal von Black Wave mit Stories und Beiträgen zu versorgen, was für große Begeisterung auch außerhalb des Teams sorgt. Auf Herbert und Friederike kann sich das Team ebenfalls immer verlassen. Während die SportlerInnen auf dem Wasser und im Kraftraum Gas geben, ziehen sie die Fäden im Hintergrund und zaubern immer wieder Unterstützung in den unterschiedlichsten Formen hervor. Vielen Dank dafür.

Nach diesen bewegenden Momenten waren anschließend alle gefragt, noch etwas aktiv zu werden. Von kräftemessenden über vertrauenstestende Spiele bis hin zur Eskalation im finalen Spiel, bei dem niemand mehr trocken blieb, war alles dabei. Gelernt haben wir in Spiel eins, dass David wirklich gegen Goliath gewinnen kann, in Spiel zwei, dass man dem Trainer vielleicht doch nicht blind vertrauen kann (richtig Jojo?) und in Spiel drei, dass ein Spiel mit Wasser im Herbst auf einer Party nicht mehr kontrollierbar ist. Die Aufgabe den schönsten Saisonmoment nachzustellen und mit einer Polaroid Kamera festzuhalten, sorgte zusätzlich für einige Highlights. Nach der Siegerehrung wurde die Tanzfläche eröffnet und gemeinsam gefeiert.

Ein großes Dankeschön an Volker Kuntke, der nachdem er begeistert als Zuschauer in Halle dabei war, diesen Abend sponserte.

Den restlichen Oktober nutzten einige SporlerInnen für sportliche Events und Andere fuhren in den wohlverdienten Urlaub. Auch das gehört eigentlich schon zur Saisonvorbereitung dazu. Denn im November startet Black Wave mit dem ersten Trainingslager in die neue Saison. Das große Ziel ist es, bei der Club Weltmeisterschaft in Taiwan im September 2026 an den Start zu gehen. 

Saisonabschluss in Hamburg

Vergangenes Wochenende zog es Black Wave nach Hamburg. Mittlerweile kann man schon sagen, dass der Isecup in Hamburg zum festen Termin für Saisonabschluss geworden ist. Die Regatta wird vor dem heimischen Bootssteg des WSAP Hamburg auf dem Isekanal ausgetragen, was vor allem einen super Blick auf den Zieleinlauf der ca. 200m langen Strecke ermöglicht. In den vergangenen Jahren wurde der Wettkampf im Standardboot in der Kategorie Mixed ausgetragen. Dieses Jahr wagten die Veranstalter einen Testlauf parallel eine neue Kategorie an den Start zu bringen-die 10er Frauenboote. Für diesen Testlauf wurde zu Freuden der Sportlerinnen auch Black Wave eingeladen. 

Gleich im zweiten Rennen startete das Mixed Boot von Black Wave gegen das Team Rising Sun. Black Wave entschied das Rennen für sich und konnte sich so über diesen Vorlauf für die Sportklasse qualifizieren. Kurze Zeit später ging das Damenboot an den Start. Auch hier hatte Black Wave die Nase vorn und zog direkt ins Halbfinale ein. Im Zwischenlauf der Mixed Boote konnte sich Black Wave ebenfalls knapp durchsetzen und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. 

In der Mittagspause genoss das Team gemeinsam die Sonne und freute sich über allerhand Kuchen von Anka,Julia und Silvi (vom Sportsteam-Danke!!!). Das Wetter war so gut, dass sogar unser „Team-Touri“ aus Lübeck zu Besuch kam (liebe Grüße!).

Nach der Mittagspause ging es weiter mit den Halbfinalen. Das Damenboot fuhr frisch gestärkt die Tagesbestzeit der Damenboote und gewann gegen die WSAP Pirayas. Das Mixed Boot erwartete im Halbfinale der Titelverteidiger der vergangenen zwei Jahre- de Zuariner aus Schwerin. Hierfür gab es sogar ein Comeback im Boot-Trainer Bernd ließ es sich nicht nehmen das Team bei dieser Aufgabe im Boot zu unterstützen. Der Start wurde gut getroffen, im Endspurt machte sich dann leider doch bemerkbar, dass es bei Black Wave mit nur 6 Männern wohl eher eine Männerquote statt einer Frauenquote im Boot gab und Zuarin entschied das Rennen für sich. Im kleinen Finale der Standardboote traf Black Wave auf das WSAP Sportsteam, die sich im Fotofinish den Heimvorteil zu Nutze machten und dieses Rennen gewannen. Die Revanche gab es im Frauenboot, als beide Teams wieder aufeinandertrafen. Hier ließen die Damen nichts anbrennen und holten sich den Sieg in dieser Klasse. Gemeinsam mit allen anderen Teams wurde voller Spannung das große Finale der Mixedboote angeschaut. Würde Zuarin dieses Rennen gewinnen, dürften sie den heiß begehrten Wanderpokal behalten. Dagegen hatte der ACC aber etwas einzuwenden und zur großen Erleichterung der Veranstalter gewann der ACC knapp. 

Insgesamt wieder eine tolle Veranstaltung des WASP Hamburg und wir bedanken uns besonders für die Einladung des Frauenbootes-über eine Open Klasse im nächsten Jahr würden sich die Männer freuen.

Für Black Wave geht es nun erstmal in die wohlverdiente Pause und es wird sich Zeit für ein paar soziale Events genommen. Am dritten Oktober veranstaltet der SC Hannover einen Teamtag für die Drachenbootsparte und eine Woche später findet die wohlverdiente Feier für die Erfolge der deutschen Meisterschaft statt.

Bronze, Silber und Gold – Black Wave erfolgreich bei der Club Europameisterschaft

Vom 04. Bis 07. September fand die Club Europameisterschaft in Belgrad, Serbien statt. Black Wave startete mit einem kleinen Frauenboot und übertraf alle Erwartungen. Aber der Reihe nach.

Los ging es Dienstagfrüh um 6 Uhr. Noch vor dem Abflug wurden Svea und Betti mit einem nachträglichen Geburtstagsständchen überrascht, was die morgendliche Blässe im Gesicht verschwinden ließ. Nach dem Umstieg in Amsterdam, bei dem dank eines Trackers auch die Paddel beim erfolgreichen Umstieg beobachtet werden konnten, erreichte der Großteil des Teams Belgrad gegen Mittag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden sowohl der Mietwagenverleih als auch der Eingang der gebuchten Unterkunft gefunden, wo die Sportlerinnen persönlich in Empfang genommen wurden. Der restliche Tag wurde mit organisatorischen Dingen wie einkaufen, organisieren von Handtüchern und Bettzeug, der Teamregistrierung an der Strecke sowie mit dem Einsammeln der Nachzügler vom Flughafen verbracht. Beim gemeinsamen Abendessen stieg die Vorfreude auf den Wettkampf.

Am nächsten Morgen ging es zeitig los. 8 Uhr stand das erste Training auf dem Plan. Das Team war sogar noch vor den Offiziellen am Bootssteg. Die Boote lagen bereit, also wurden kurzerhand Steuer und Trommel selbst befestigt. Eine Stunde Training stand zur Verfügung. Konzentriert holten sich die Sportlerinnen ein Gefühl für das Wasser und alle bekamen die Chance sich auf die Bedingungen vor Ort einzustellen. Nach dem Training ging es zurück zur Unterkunft. Ein Teil des Teams erkundete die Umgebung, während eine kleine Delegation zurück zur Strecke fuhr, um am Team Managers Meeting teilzunehmen. Die Eröffnungsfeier fiel leider ins Wasser. Am Abend trafen dann auch der Chef-Bernd, Katja und Hanna in Belgrad ein und somit war das Team nun vollständig. Nach einem gemeinsamen Teamabend, ging es relativ früh ins Bett, denn am nächsten Tag sollte die EM starten.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Sprintdistanz. Die Kategorie small boat Frauen war für den Nachmittag angesetzt. Der Vormittag wurde zur individuellen Vorbereitung genutzt und gegen Mittag fuhren alle gemeinsam zur Strecke. Nach kurzer Suche wurde das Teamzelt gefunden. Hier stellte sich bereits heraus, dass es zu einer Verwechslung des Teamnamen und des Vereins gekommen war. In Belgrad wurde Black Wave unter dem Team Pseudonym SC Hannover aufgeführt-so auch in den Ergebnislisten zu finden. Dies sollte die Sportlerinnen aber nicht weiter stören. Der erste Lauf der 200m entschied über den direkten Einzug ins Finale oder ob noch ein Hoffnungslauf gefahren werden musste. Die Vorgabe von Bernd und Sabrina war klar-der erste Lauf musste sitzen, der direkte Finaleinzug war das Ziel. Im ersten Rennen traf man u.a. gleich auf die Neckardrachen, die beiden anderen Teams konnte man nicht einschätzen. Black Wave zeigte einen starken ersten Lauf und sicherte sich mit Platz eins den Finaleinzug. Viel Zeit bis zum Finale blieb nicht. In einem sehr guten Rennen lieferte sich Black Wave einen harten Kampf um Platz zwei mit dem Team Fönix aus Ungarn, die am Ende knapp die Nase vorn hatten. Black Wave freute sich über Bronze-die erste internationale Medaille auf der Sprintdistanz! Herzlichen Glückwunsch an das Beastboat, die ihre Sprintstärke nutzten und den Lauf für sich entscheiden konnten. Gemeinsam feierten die drei Teams bei der Siegerehrung bevor es zurück zur Unterkunft ging.

Glücklich und zufrieden lies das Team den Abend gemeinsam ausklingen und Bernd bereitete alle auf das am nächsten Tag anstehende 2000m Rennen vor.

Nach der kurzen Distanz, ging es am Freitag auf die 2000m. Die Startreihenfolge wurde anhand der 200m Ergebnisse gesetzt. Das bedeutete, Black Wave startete hinter Fönix aus Ungarn und dem Beastboat auf Position 3. Das Team freute sich sehr auf dieses Rennen und hatte sich viel vorgenommen. Hochmotiviert nahm man sich vor, Fönix auf der Strecke zu überholen. Mit einem kraftvollen Start ging Black Wave auf die Strecke. Angetrieben von Mailin auf der Trommel und Eileen am Steuer, die nicht zuließen, dass irgendjemand im Boot anfangen könnte zu denken. Es kam ein Kommando nach dem anderen und man konnte spüren, dass Eileen das vorausfahrende Boot unbedingt überholen wollte. Das übertrug sich auf die Paddlerinnen und bereits nach der ersten Wende gelang das Überholmanöver. Nun hatte man das Beastboat vor Augen. Auch hier wollten alle ranfahren. Keiner ließ irgendeinen Zweifel aufkommen, dass dies nicht klappen würde und Black Wave gelang es tatsächlich den Abstand zu verkürzen. Die letzten 500m wurden alle übrig gebliebenen Kraftreserven ausgepackt und mit einem kräftigen Endspurt kam Black Wave ins Ziel. Wofür es gut war, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Kurz nach dem Aussteigen versammelte Sabrina das Team und fand emotionale Worte für dieses unglaubliche Rennen. Egal, was dabei rauskommen würde, das war das Beste, was dieses Team auf dieser Strecke jemals geliefert hat. Am Teamzelt erschien die Wartezeit endlos. Bernd aktualisierte immer wieder die Ergebnisliste auf dem Handy. Sobald man irgendwo ein Team jubeln hörte, wurde sofort angenommen, es würde um das Ergebnis des small boat Frauen Rennens gehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit war es dann soweit und Bernd verkündete: „Mädels ihr habt gewonnen“. Unfassbar-Europameister!!! Und das mit 12 Sekunden Abstand auf Platz 2. Das Team konnte es nicht fassen und der Jubel war groß. Mit einem kühlen Getränk zum Anstoßen ging es überglücklich zur Siegerehrung. Zurück an der Unterkunft wurde im hauseigenen Pool gefeiert und die Einheimischen als Fans gewonnen. Der Abend wurde wieder gemeinsam verbracht. Die Bilder der letzten Tage wurden gemeinsam angeschaut. Besonders Nahaufnahmen der Gesichter am Start sind hier immer wieder ein Highlight.

Am nächsten Tag hatte Black Wave frei und in verschiedenen Gruppen wurde Belgrad erkundet. Die Einen nahmen an einer Stadtführung teil, während die Anderen sich von ChatGPT leiten ließen und im Dinopark endeten. Zwischendurch gab es die ein oder andere Abfrage zur Medaillenkontrolle, auf die die Sportlerinnen unterschiedlich vorbereitet waren. Hier muss die ein oder andere wohl noch dazulernen. Am Abend trafen sich alle zum gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria wieder-der Chef hatte eingeladen. Vielen Dank dafür. Nach dem Essen ging es gemeinsam zurück und noch auf dem Weg zur Unterkunft versammelte Bernd das Team, um alle auf den letzten Wettkampftag vorzubereiten.

Der letzte Tag wurde der Königsdisziplin, den 500m gewidmet. Der Modus war der Gleiche wie für die 200m. Man musste den Vorlauf gewinnen, um sich sicher den Hoffnungslauf sparen zu können. Dies war wieder das Ziel von Black Wave. Das würde nicht leicht werden, da man dieses Mal bereits im Vorlauf auf das Beastboat treffen würde. Hochmotiviert ging es an den Start. Mit einem perfekten Start bei Black Wave gelang es dem Beastboat nicht sich abzusetzen. Kraftvoll fuhr Black Wave auf die Strecke und Eileen entschied, dass das Rennen voll gefahren wird, da sie die Chance sah, die Magdeburger zu schlagen. Die Taktik ging auf und Black Wave gewann den Vorlauf. Damit konnte man Kräfte sparen und sich direkt auf das Finale vorbereiten. Im Finale musste sich das Team dann doch wieder knapp dem Beastboat geschlagen geben und gewann Silber auf den 500m. Auch hier wieder herzlichen Glückwunsch nach Magdeburg.

Damit machte das Team den Medaillensatz komplett und brachte Bronze, Silber und Gold zurück nach Hause. Am letzten Abend wurde auf die Erfolge angestoßen bevor es zur Abschlussparty der Thunder Dragons ging-vielen Dank für die Einladung! Lange konnte nicht gefeiert werden, da frühzeitig die Heimreise angetreten wurde, die für Einige Sportlerinnen aufgrund eines verpassten Anschlussfluges zum Roadtrip per Mietauto von Amsterdam nach Hannover entwickelte. Am Ende sind alle wohl behalten Zuhause angekommen.

Für ein paar Sportlerinnen war es der erste internationale Wettkampf überhaupt. Ein unglaubliches Ergebnis und es wird wohl noch etwas dauern bis alle diese Leistung realisiert haben.

Nächstes Wochenende beendet Black Wave die Saison mit einem letzten Wettkampf, dem Isecup in Hamburg. Hier startet Black Wave mit einem Mixed Boot-die Männer sind endlich mal wieder dabei-zumindest eine Handvoll.

Tradition trifft Premiere: Jubiläumsregatta und Betriebssportmeisterschaft

Am 29. August eröffnete der Sport Club Hannover das letzte Augustwochenende mit der traditionellen Lehrerregatta – diesmal im Zeichen des 20. Jubiläums.

10 Teams aus unterschiedlichsten Schulformen traten gegeneinander in der Standardbootkategorie unter dem Motto „Wir sitzen alle im Boot für mehr Toleranz“ an. Auch im Smallboot starteten dieses Jahr drei Teams. Eine super Möglichkeit, dass auch mit weniger Personen an der Regatta teilgenommen werden kann.


In spannenden Zeitrennen auf einer Kurzstrecke von 150 m konnten sich vier Teams behaupten. So fuhren die Lehrerinnen und Lehrer der Cora Berliner Berufsschule gegen das Team der IGS Langenhagen um Platz drei. Mit einem Treppchenplatz ging am Ende das Team Cora Berliner nach Hause. Das Finale startete direkt im Anschluss und es traten die BBS ME gegen die Burgdorfer Bulls an, welche sich am Ende in einem packenden Rennen die Goldmedaille sicherten.

Finale

Im Smallboot konnte sich die BBS 3 gegen das Team der IGS Wedemark behaupten und schmückte sich am Ende mit Gold. Glückwunsch an alle zu dieser starken Leistung!
Danke an alle Teams der Schulen: BBS Burgdorf, BBS ME, Cora Berliner, IGS Langenhagen, BBS 3, IGS Gehrden, IGS Wedemark, FLS Hildesheim, Freie Waldorfschule.

Team „Ziel“ hielt die Stimmung am laufen


Ein besonderer Dank gilt dem Team der Landeshauptstadt Hannover (LHH). Alle Teams, die an dem Regattatag mit Ausfällen zu kämpfen hatten, konnten sich auf Paddelunterstützung verlassen.


Schon am nächsten Tag stand das LHH Team erneut am Start: Am 30.08. fand die 1. Niedersachsen Meisterschaft der Betriebssportgruppen im Drachenboot statt und der Sport Club Hannover übernahm die Ausrichtung.

Die Pokale für die Sieger

In dichter Abfolge traten drei Teams sowohl im Standard- als auch im Smallboot an. Am Ende dominierten die Fopac Dragons, die sich beide Titel sichern konnten. Silber ging an die Energiedrachen von Enercity, Bronze an das Team der Landeshauptstadt Hannover.

Dank der vielen Helferinnen und Helfer war nicht nur für einen reibungslosen Ablauf am Steg gesorgt, sondern auch für das leibliche Wohl. So konnten sich alle Teams auf den Sport konzentrieren – und danach bei kühlen Getränken gemeinsam feiern. Ein herzliches Dankeschön an alle Vereinsmitglieder, die dieses besondere Doppel-Wochenende möglich gemacht haben.

Road to Belgrade

Vergangenes Wochenende fand das finale Trainingslager für das Frauenboot von Black Wave auf heimischen Gewässern statt. 

Los ging es Samstagmorgen im Standardboot gemeinsam mit dem gesamten Team im Mixboot. Zweimal 1000 m inklusive Wende standen auf dem Plan-für so manchen Neuling im Team eine neue Erfahrung. Die Strecke überraschte mit dem ein oder anderen Algenfeld und die SportlerInnen konnten gleich mal testen, wer sein Paddel fest im Griff hat.

Ab der zweiten Einheit stand das small boat und das Team für Belgrad im Fokus. Der Umstieg vom Standardboot ins small boat verlief zunächst etwas holprig, aber gegen Ende der zweiten Einheit ließen die SportlerInnen das gewohnte Potential dieses Bootes aufblitzen. Nach der Stärkung in der Mittagspause wurden die Strecken kürzer und die Frequenzen höher. 500m-die Paradestrecke stand auf dem Plan. Auch in dieser Einheit spürte man noch die ein oder andere Unkonzentriertheit, sodass Sabrina nach der ersten Strecke deutliche Worte fand. Dies zeigte sofort Wirkung und man sah eine deutliche Steigerung mit jeder weiteren Strecke. Konzentriert wurde auch in der letzten Einheit des Tages gearbeitet, sodass nicht nur die Trainer Sabrina und Bernd, sondern auch das gesamte Team mit einem guten Gefühl den Tag beendeten. Nach dem gemeinsamen Ausdehnen, wurden die Energiereserven beim gemeinschaftlichen Abendessen im Club wieder aufgefüllt.

Der Sonntagmorgen startete mit einer intensiven Einheit. Trotz der Belastungen vom Vortag lief das Boot am heutigen Tag gleich zu Beginn an gut. Trommlerin Mailin konnte bei den Startschlägen sogar einmal ihre Tauchkünste testen, was ihr kurz die Sprache verschlug. In der Pause war ein wenig Zeit unserem heutigen Geburtstagskind Katja zu gratulieren-Herzlichen Glückwunsch!

Zum Abschluss des Trainingslagers wurden noch einmal die höheren Frequenzen ausgepackt und der Fokus auf die Sprintdistanz gelegt.

Insgesamt war das Trainingslager eine wichtige Vorbereitung und das Team hat noch einmal zum richtigen Zeitpunkt einen großen Sprung nach vorn gemacht. Alle sind nun heiß auf die European Club Crew Championships in Belgrad, Serbien. Nächste Woche Dienstag werden sich die Mädels auf den Weg nach Serbien machen. Am Mittwoch findet noch ein Training statt. Von Donnerstag bis Sonntag wird Black Wave dann alles auf den Stecken 2000m, 200m und 500m geben. Den Rennplan hält der Veranstalter leider bisher geheim. Infos zur EM wird es auf dem Insta-Kanal von Black Wave geben.

https://www.instagram.com/blackwave.hannover?igsh=aGF2ZHdpYmtvOGZr

Black Wave bei der WM in Brandenburg

Die letzten 7 Tage fand ein wahres Spektakel in Brandenburg statt. Die größte Drachenboot Nationen Weltmeisterschaft, die je veranstaltet wurde. Eine Delegation aus 8 SportlerInnen von Black Wave war mit dabei: Mandy, Svea, Marlene und Eileen starteten mit dem Premier Team und Bettina, Sabrina, Stephan und Bernd gingen mit Senior A an den Start. Während das Team Zuhause am Live Stream mitfieberte, gaben die Teams alles und brachten den Beetzsee zum Brodeln.

Los ging es am Montag mit den 2000m Mandy und Svea durften ihr erstes Rennen mit dem Mixed Team im Standardboot bestreiten. Am Ende ein starker Platz 5. Am Nachmittag ging das Senior A Team auf die Strecke. Unter der Führung von Schlagmann Stephan wurden spannende Überholmanöver geboten und die erste Medaille für unsere SportlerInnen erkämpft- Platz 3. Mit diesem Auftakt ging es an Tag zwei für die Spezialboote auf die 2000m. Unsere 4 Premierdamen fuhren in einem starken Rennen ebenfalls auf Platz 3-die erste WM-Medaille im Premier Standardboot seit 2015. Dem Ü40 Team fehlte das letzte Quäntchen Glück und das Team verpasste sowohl im Damen small boat als auch im open small boat knapp Platz 3.

Nach den 2000m folgten die 1000m, die nur im Standardboot ausgefahren wurden. Das Premier Mixed Team machte den Anfang. Nach dem ersten Lauf, musste das Team durch den Hoffnungslauf. Die Zeiten der führenden Teams ließen erahnen, dass das Premier Team es auf dieser Strecke schwer haben würde. Das Finale wurde erreicht und am Ende ein solider Platz 5. 

Das Senior A Mixed Team konnte das Pech vom Vortag nicht abschütteln. Nach einem richtig starken ersten Lauf und mit der zweit besten Zeit, gelang der direkte Einzug ins Finale. Im Fotofinish war das Glück nicht auf der Seite des deutschen Teams und um 0,335 Sekunden wurde der Podestplatz verfehlt.

Die Premier Damen lieferten gewohnt ein starkes Rennen im ersten Zeitlauf und sortierten sich auf Platz 3 ein. Unglücklicherweise zog ein Unwetter auf, sodass der Wettkampf unterbrochen werden musste und der Zeitplan angepasst werden musste. Dies führte dazu, dass der zweite Zeitlauf für die Damen gestrichen wurde. Also Platz 3 für Mandy, Svea, Marlene und Eileen. 

Nach der Unterbrechung ging das Senior A open Boot mit Stephan auf die Strecke. Wieder gelang der direkte Einzug ins Finale, dieses Mal mit der drittbesten Zeit. Im Finale gelang es dem Team, das zu wiederholen-Platz 3. Kanada und die USA auf Platz 2 und 1 waren in Reichweite.

Am Donnerstag und Freitag ging es auf die Sprintdistanz 200m. Das Premier Mixed Team musste wieder durch den Hoffnungslauf und landete am Ende im Finale auf Platz 5.

Senior A open im small boat verpasste leider den Einzug ins Finale, die vorangegangenen Tage waren kräftezerrend. Der Tag konnte aber noch durch die Senior A Damen im small boat gerettet werden. Hier gelang der direkte Finaleinzug mit der drittbesten Zeit. Im Finale ging es auf Bahn 2 neben China an den Start. Mit nur 0,338 Sekunden Rückstand gewannen die Damen den Vizetitel. Mit im Boot saß Bettina und holte damit den ersten Vizeweltmeistertitel nach Hannover.

Am nächsten Tag machte das Senior A Mixed Team im Standardboot den Anfang. Nach dem direkten Finaleinzug, wurde wieder ein sehr knappes Finale geboten. Das Fotofinish fiel wieder nicht zu Gunsten des deutschen Teams aus, es schien als ob man den Platz 4 gebucht hatte. Hier fehlten nur 0,096 Sekunden auf Platz 3 und nur 0,643 Sekunden bis Platz 1. Senior A war in der Weltspitze angekommen. Ein kleiner Trost bleibt, denn das Senior A Team fuhr bei dieser WM die schnellste deutsche Zeit auf 200m im Bereich Mixed Standardboot.

Die Premier Damen konnten leider wieder nur in. drei Zeitläufen starten. Schon frühzeitig sortierte sich das Starterfeld auch für die Endplatzierung ein. Das hinderte unsere Sportlerinnen nicht daran, im letzten Lauf China auch mal ein wenig zu ärgern, die nur noch 0,04 Sekunden vor den Deutschen lagen. Die Revanche wurde für die 500m Strecke versprochen. Platz 4 am Ende für das Premier Damen Team.

Samstag und Sonntag ging es auf die Königsdisziplin-die 500m.

Hier wollte nun auch mal das Premier Mixed Team sein Potential zeigen. In einem stark besetzten ersten Lauf mit China und der Ukraine erreichte das Team erstmalig den direkten Einzug ins Finale. Mandy und Svea gaben dabei alles, da sie für das Finale nicht gesetzt waren. Nun mussten Andere das Ziel Podestplatz erkämpfen. In einem denkbar knappen Finale hieß es Platz 4 am Ende. Ein versöhnlicher WM-Abschluss. 

Das Senior A Damenteam im small boat musste auf den 500m durch den Hoffnungslauf. Hier gelang der Finaleinzug souverän. Im Finale wurde der Fluch des 4. Platzes fortgeführt und wieder waren die Abstände denkbar knapp. Also musste das open Standardboot der Senior A den Fluch durchbrechen. Es wurden drei Zeitläufe gefahren. Angetrieben von Bernd am Steuer lag das Team nach zwei Zeitläufen auf Platz 3-hier war etwas möglich. Diesen Platz ließ sich das Team in der dritten Runde nicht mehr nehmen und belohnte sich mit Bronze.

Am nächsten Tag ging das Senior A Mixed Team an den Start der 500m Distanz. Das Team Zuhause drückte noch einmal die Daumen-bloß nicht wieder Platz 4. Im ersten Rennen bekam man das Gefühl, dass auch die SportlerInnen genug von Platz 4 hatten. Mit der zweitschnellsten Zeit zog das Mixed Team direkt ins Finale ein. In einem unfassbar spannenden Finale lag das Glück des Fotofinishs dieses Mal auf Seiten des deutschen Teams-Vizemeister, die USA war knapp geschlagen. 

Den Abschluss der WM für Black Wave bildete das Damen Premier Team. Hier gab es eine offene Rechnung mit China. Da ließen die Sportlerinnen dieses Mal auch nichts anbrennen und angetrieben von Steuerfrau Eileen fuhr man sich nach den ersten beiden Zeitrennen einen soliden Vorsprung auf China heraus. Die Plätze eins und zwei sollten Kanada und die USA unter sich ausmachen, sodass das deutsche Team im dritten Lauf nur noch einmal abliefern musste, um sich Bronze zu sichern.

Damit ging eine recht erfolgreiche WM für unsere SportlerInnen zu Ende. In Hannover können wir nun einige Vize-Weltmeister sowie Bronze GewinnerInnen begrüßen.

Nun ist Zeit durchzuatmen und ein wenig Urlaub zu genießen bevor es für Black Wave zum nächsten Highlight des Jahres, der Club EM in Serbien, geht.

(Fotos: u.a. René Paul Peters)

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