36 Grad und es wird noch heißer…

In der vergangenen Woche war wieder einiges los: Sponsor-Event, Trainingslager, DM im Oceansport und die Vorbereitung für die Nationen Europameisterschaft. Aber der Reihe nach.

Am Donnerstag folgten ein paar SportlerInnen von Black Wave in Vertretung der Einladung der Firma RKS Retzbach Klima Service zu Ihrem Sponsoring Event. Gleich zu Beginn wurde Black Wave herzlich in Empfang genommen. 17 Vereine waren dem Aufruf gefolgt und durften sich nach einer erfolgreichen Videobewerbung über die Einladung freuen. Sportlich waren die Vereine breit aufgestellt von Handball, Fußball, Schützenverein bis zu Drachenboot. Am Ende entschied das Losglück und Black Wave durfte sich tatsächlich zu den glücklichen Gewinnern und über die Sponsoring Summe freuen. Erfreulich war auch das große Interesse am Team und den Weg nach Taiwan zur Club Weltmeisterschaft. Anschließend durften sich die SportlerInnen noch über ein Grillbufett freuen. Ein rund um gelungener Abend und ein großes Dankeschön an RKS Retzbach Klima Service.

Am Wochenende stand das nächste Trainingslager auf dem Plan. Sabrina hatte sich nun doch etwas zu viel Mühe mit dem Wetter gegeben-Rekordtemperaturen waren vorausgesagt. Beeindruckend wie Bernd und Sabrina sogar die zu erwartenden Temperaturverhältnisse für Taiwan ins Programm mit aufnehmen. Gestartet wurde Samstagmorgen mit zwei 10er Booten. Auf 6 mal 1000m kam direkt Wettkampffeeling auf. Die zwei darauffolgenden Einheiten im Großboot wurden dem Wetter entsprechend angepasst, waren deshalb aber nicht weniger intensiv. Bernd sorgte dabei für die notwendige Abkühlung der SportlerInnen nach jeder Strecke. Nach drei richtig guten Einheiten war dann an diesem Tag auch verdient Feierabend.

Am Sonntag ging es genauso gut wie am Vortag weiter. In der ersten Einheit wurde an den 500m gefeilt. In Einheit 2 standen Starts im Fokus. Dabei packten die Sportlerinnen einen Start raus, der Bernd am Steuer sogar etwas aus dem Gleichgewicht brachte-mit so viel Power hatte er nicht gerechnet. Damit wurde ein sehr erfolgreiches Wochenende auf hohem Niveau zu Ende gebracht und Sabrina und Bernd waren rundum zufrieden mit den gezeigten Leistungen.

Auch im Oceansport gab es das nächste Saisonhighlight. Durch die Überschneidung mit dem Trainingslager, konnte der Sport Club mit Stephan nur einen Sportler an den Start für die diesjährige deutsche Meisterschaft in Rerik schicken. Auch an der Ostsee machte sich der Rekordsommer bemerkbar und an ein Downwind Rennen war nicht zu denken. So ging es für die OceansportlerInnen auf einen ca. 17km langen Rundkurs. Auf der Strecke war dann Teamarbeit gefragt, sodass bei den Temperaturen jeder mal auf der Welle des anderen fahren konnte. Nach der letzten Wende war damit aber Schluss und der Hebel wurde auf den Tisch gelegt. Am Ende erreichte Stephan einen starken 3. Platz in seiner Altersklasse (Platz 5 insgesamt). Herzlichen Glückwunsch.

In der Zwischenzeit bereiten sich Christoph und die Ü50 Nationalmannschaft auf die Nationen Europameisterschaft vor, die vom 8.7.-12.7. in Oberschleißheim bei München stattfindet. Christoph wird im Small boat open und im großen Mixed Boot starten. Der Verein und sein Team Black Wave sind stolz auf ihn und alle drücken fest die Daumen.

What’s next?

Next stop für Black Wave ist der Citycup in Berlin kommenden Samstag, wo das Team im Small boat an den start gehen wird.

Außerdem veranstaltet der Sport Club Hannover am 22. August den Drachenboot-Cup für Behörden, Firmen und Fun-Teams vor dem hauseigenen Steg auf dem Maschsee. Die Anmeldungen laufen bereits, sichert euch einen Startplatz.

Fahrt aufnehmen für die deutsche Meisterschaft

Der Sommer ist da und die deutsche Meisterschaft nun nicht mehr weit. Genügend Gründe für das nächste Trainingslager von Black Wave, das vergangenes Wochenende stattfand. Der kleine Schock, dass schon wieder ein Gang auf die Waage zum Einstieg ins Trainingslager als Punkt im Plan aufgeführt wurde, entpuppte sich als „Tippfehler“ des Trainers. Dies wirkte sich jedoch nicht auf die Trainingsbeteiligung aus, sodass es am Samstagmorgen sogar mit zwei Booten  (einem 10er und einem Standardboot) aufs Wasser ging. Wettkampf-Feeling! Ab Einheit zwei stand das Großboot im Vordergrund. Die allseits beliebten Tennisbälle durften leider auch mitfahren und Melli zeigte großen Einsatz auf der Trommel beim Ab- und Anbau der Bremse. Nach dieser kräftezerrenden Einheit gab es die wohlverdiente Mittagspause. 

Frisch gestärkt wurden noch zwei weitere Einheiten absolviert-die Strecken werden kürzer und die Frequenzen höher-an diesem Tag fehlte jedoch die eine oder andere Konzentration im Boot. Das darf auch mal passieren. Bei der anschließenden Dehneinheit und beim gemeinsamen Pizzaessen am Abend auf der vereinseigenen Terrasse war die Stimmung wieder gewohnt gut und gemeinsam ließen die SportlerInnen den Tag ausklingen.

Sonntagmorgen ließ Bernd den vergangenen Tag kurz bei einer Ansprache ans Team Revue passieren. Damit sollte der gestrige Tag abgehakt sein. Dass dies gelang, zeigten alle im Boot bereits in der ersten Einheit. Konzentriert wurden noch einmal zwei gute Einheiten an diesem Tag absolviert, sodass jeder mit einem guten Gefühl aus dem Trainingslager nach Hause fuhr.

Am Sonntag gab es noch ein ganz besonderes Highlight für die LHH Drachen. Der Bürgermeisterkandidat Axel von der Ohe war zu Gast im Sport-Club-Hannover und nahm im Boot der LHH Drachen Platz, um selbst einmal zu erfahren, warum dieser Sport so viele Menschen in den Bann zieht. Bereits nach zehn Minuten saß die Technik einigermaßen. Die Überraschung, welche Muskelgruppen man auf einmal spürt und wie anstrengend so ein bisschen paddeln tatsächlich ist, war dennoch groß. Das Team hat sich sehr über diesen Besuch gefreut und es war auf jeden Fall eine tolle Überraschung.

Das war immer noch nicht alles. Zwei unserer jüngsten Vereinsmitglieder zeigten am Sonntag ebenfalls was in Ihnen steckt. Luiz (9) und Toni (6) starteten beim bekannten Bokeloher Triathlon. Beide zeigten starke Leistungen in allen drei Disziplinen und wuchsen im Schwimmen, Laufen und Radfahren über sich hinaus. Am Ende belegten sie einen starken 6. und 5. Platz in Ihren Altersklassen. Glücklich und zufrieden durften beide Jungs ihre Medaillen in Empfang nehmen.

Herzlichen Glückwunsch!

Auch dieses Wochenende ist wieder einiges los an der Maschsee Quelle. Das Ü50 Nationalteam ist zu Gast, um sich für die Europameisterschaft in München im Juli vorzubereiten. Die Unterstützung für das Team ist groß, da alle mit Christoph von Black Wave, der ebenfalls Teil dieses Teams ist, auf dieses Event hin fiebern. 

Premiere für die OceansportlerInnen

Vergangenes Wochenende fand das Baltic Sea Festival in Eckernförde statt – ein fester Termin im Kalender der OceansportlerInnen vom Sport-Club-Hannover. Dieses Mal sollte es etwas ganz besonderes für die SportlerInnen werden: das erste Rennen im vereinseigenen OC6.

Dafür reiste ein Teil bereits am Donnerstagabend an. Dank Bernd, erreichte der 6er sicher die Ostsee. 

Freitagmorgen wurde der OC6 aufgebaut-soweit klappte das schon mal ganz gut. Folgende Besatzung wurde ins Rennen geschickt: Stephan, Christoph, Jojo, Ines und Bernd, unterstützt von Jeffrey. Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit, sodass kein Downwind Rennen in Sicht war. Gemeinsam mit den SportlerInnen einigte sich der Veranstalter auf einen Rundkurs. Für die zwei Mixed OC6 Teams, die an diesem Tag an den Start gingen, hieß das-einmal bis nach Eckernförde zum Südstrand und wieder zurück nach Gröhnwold, leider ohne Stop am beliebten Foodtruck Phil’s Burger in Eckernförde. Gleich nach dem Start hatte das Team mit Gegenwind zu kämpfen, konnte aber mit dem Team Uckerdrachen gut mithalten. Da die Wellen leider nicht beim Bootslauf unterstützen, trieb Bernd die SportlerInnen mit nicht enden wollenden Druckschlägen an. Nach der Wende in Eckernförde war es dann tatsächlich möglich die ein oder andere Welle etwas anzukratzen, für ein echtes Downwind Erlebnis aber leider zu wenig. Dafür brachte das nahende Gewitter die nötige Motivation rechtzeitig das Ziel zu erreichen. Im Schlusssport konnte noch ein OC2 abgehangen werden, das Team Uckerdrachen blieb aber an diesem Tag uneinholbar. Glückwunsch zum Sieg nach Prenzlau. Fazit: Ines benötigt ein längeres Paddel für den OC6 und Jeffrey wird wohl noch lange von den Druckschlägen träumen. Ein verdienter  2. Platz für die Premiere im OC6. Freitagabend reisten weitere SportlerInnen an, sodass gebührend darauf angestoßen werden konnte.

Am Samstag startete Stephan noch einmal, dieses mal im OC1. Das Rennen wurde zu Freuden aller als Downwind Rennen und nicht als Rundkurs ausgetragen. Stephan fand gut ins Rennen, musste sich am Ende der 27 km Strecke jedoch bei Gegenwind knapp geschlagen geben-das Rennen am Vortag hatte dann doch etwas Kraft gekostet. Platz 3 bis 8 lagen alle dicht auf und für Stephan sprang dabei der  6. Platz am Ende raus.

Der Rest des Wochenendes wurde neben gemeinsamen Grillabenden genutzt, um sowohl im OC6 als auch in OC2 das Wetter auf dem Meer zu genießen. Eine rundum gelungene Veranstaltung. Vielen Dank für die Organisation. Die SportlerInnen freuen sich bereits auf nächstes Jahr.

Mai ist Wettkampfzeit

Die Temperaturen steigen und der Terminkalender wird voller. So auch bei Black Wave. Für das Team ging es Schlag auf Schlag in den letzten Wochen.

Angefangen mit dem ersten Wettkampf für 2026. Am 09. Mai fand die Regatta zur „Alten Fahrt“ in Minden statt-die Regatta ist mittlerweile ein fester Termin für Black Wave-wo sonst kann man schon eine Regatta auf einer Brücke austragen. Bei bestem Wetter fuhren die SportlerInnen Samstagmorgen los. Während des gemeinsamen Aufbaus des Teamzelts bekam Trainer Bernd vom nach außen hin erscheinenden Chaos erste Kopfschmerzen, wobei sich das Team schnell einig wurde und in Rekordzeit das Teamlager bezogen werden konnte. Kurz danach begann Black Wave den ersten Aufstieg über die nicht enden wollende Treppen zum Wasserstraßenkreuz. Im eins gegen eins wurden zwei Zeitläufe auf 100m und zwei Zeitläufe auf 250m gefahren. Aus der addierten Gesamtzeit wurden die jeweiligen Finalläufe besetzt. Black Wave startete dieses Jahr im Standardboot in der Kategorie Mixed- immerhin waren Christoph und Andreas dabei. Bernd durfte am Steuer natürlich auch mitkommen. Nach 4 guten Rennen qualifizierte sich das Team für das A-Finale der Championsklasse. Im Finale konnte sich Black Wave gegen die E Center Dragons mit der zweitschnellsten Finallaufzeit an diesem Tag durchsetzen und gewann das Finale. Glückwunsch an das Team KC Hameln Drachen, die die Superchampionsklasse an diesem Tag für sich entscheiden konnten. Nach den obligatorischen Pommes ging es zurück nach Hannover, denn am nächsten Tag stand noch ein wenig Training auf dem Plan.

Am Sonntag folgten zwei konzentrierte Trainingseinheiten auf dem Wasser und natürlich die obligatorische Mobility-Einheit im Anschluss. Die nächsten Kilometer für die deutsche Meisterschaft und für Taiwan inklusive Wettkampferfahrungen sind gesammelt.

Bereits zwei Wochen später folgte das Drachenbootfestival in Hannover. Dieser Wettkampf ist immer etwas ganz besonderes für den Sport-Club-Hannover. Schon im Vorfeld kehrt wieder mehr Leben in den Verein, weil die Teams Dragon Busters und die Hanöversch Dragons aus der Pause erwachen. Somit gingen dieses Jahr mit den LHH Dragons, die zu Freuden aller seit letztem Jahr den Verein bereichern, Black Wave, den Hanöversch Dragons und den Dragon Busters gleich 4 Teams des Vereins an den Start. Die LHH Dragons und die Dragon Busters starteten in der Kategorie Fun und die Hanöversch Dragons sowie das fast nur mit Frauen besetzte Boot von Black Wave stellten sich der Herausforderung in der Sportklasse. Um die Runde zu erweitern, wurde auch noch eine Renngemeinschaft mit dem Beast Boat gebildet-das hatte im Trainingslager im März ja schon gut funktioniert. Das Zeltlager zu Pfingsten wuchs also weiter.

Den Anfang machten die LHH Dragons. In einem starken ersten Zeitlauf sicherte sich das Team Platz 2. Die Dragon Busters legten noch einen drauf und gewannen ihr erstes Rennen über 250m. Das Beast Boat holte sich ebenfalls den Sieg im ersten Rennen. Black Wave und die Hanöversch Dragons trafen in ihrem ersten Lauf gleich aufeinander und sicherten sich Platz 3 und 4. Damit mussten beide Teams allerdings in den Hoffnungslauf, wo der Einzug ins Halbfinale aber glückte. 

Im zweiten Zeitlauf der Funklasse konnten sich die Dragon Busters erneut durchsetzen und gewannen auch dieses Rennen. Die LHH Dragons kamen knapp hinter Platz 4 in Ihrem zweiten Rennen ins Ziel. Damit war der Einzug ins Halbfinale für beide Teams geglückt. 

Die Mittagspause wurde für die Feier eines ganz besonderen Jubiläums genutzt. 30 Jahre Drachenbootfestival Hannover ist nicht zuletzt auf den Anfang einer kleinen Regatta auf dem Maschsee zurückzuführen, die unser erster Vorsitzender Herbert gemeinsam mit weiteren Sportlern ins Leben gerufen hatte. Die Gelegenheit wurde auch gleich für das große Gruppenfoto der Teams vom Sport-Club-Hannover genutzt.

Am Samstag fand auch der Sprintcup über 100m in Form eines Ausscheidungsrennens statt. In jedem Rennen kamen Platz eins und zwei eine Runde weiter bis hin zum Finale. Die Dragon Busters erreichten das Finale und konnten den ersten Pokal des Wochenendes mit einem Sieg in der Funkategorie für sich entscheiden. Die Hanöversch Dragons setzten sich in ihren Ausscheidungsrennen in dem starken Feld der Sportklasse bis zum Finale durch. Platz 6 am Ende.

Am Sonntag standen die Finalläufe der 250m sowie die 500m der Sportklasse auf dem Programm. Die 500m Rennen wurden im gleichen Modus wie die 100m vom Vortag ausgetragen. In hochkarätigen Rennen mussten jedoch alle Teams des Sport-Clubs sich der starken Konkurrenz an diesem Wochenende geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und Platzierten.

Die 250m versprachen dafür noch spannende Rennen. Im Halbfinale der Funklasse trafen die LHH Dragons u.a. auf die am Wochenende dominierenden Dragon Busters. Diese konnten ihren Siegeszug fortsetzen und zogen souverän auf Platz 1 ins A-Finale ein. Die LHH Dragons zeigten noch einmal eine Verbesserung zum Vortag und erreichten ein starkes C-Finale. In einem sehr engen C-Finale fuhren die LHH Dragons auf 5. Platz-hier muss erwähnt werden, dass die Plätze 1 bis 5 innerhalb von 0,8 Sekunden liegen. Eine super Leistung! Gegen die Dragon Busters konnte wieder niemand dagegenhalten. Auch im Finale ließ sich das Team den Sieg nicht nehmen und belohnte sich für diese erfolgreiche Regatta mit dem Sieg in der Funklasse.

In einem engen Halbfinale der Sportklasse verpassten Black Wave und die Hanöversch Dragons nur knapp den Einzug ins A-Finale. Das Beast Boat erreichte das A-Finale. Das B-Finale konnte Hanöversch für sich entscheiden und gewann. Für Black Wave hieß es am Ende Platz 6. Im A-Finale konnte sich der rote Drache aus Mülheim knapp vor dem Beast Boat durchsetzen. Platz zwei für die Renngemeinschaft.

Den Abend ließen die Teams gemeinschaftlich am Bierwagen von Hanöversch ausklingen bevor es zur Party an das Maschseeufer ging. Berichte über den weiteren Verlauf des Abends lässt man sich an dieser Stelle wohl doch lieber erzählen.

Am Montag wurde die Strecke noch einmal lang. 2000m standen auf dem Plan- für den ein oder anderen eine Herausforderung nach der langen Party am Vorabend.

Den Schwung vom Vortag nahmen die LHH Dragons mit auf die Langstrecke. Am Ende Platz 6 über 2000m in der Kategorie Fun. Auch das Beast Boat stellte sich der Langstrecke und kämpfte sich auf Platz 4 in der Sportklasse.

Damit ging eine rundum gelungene Veranstaltung zu Ende. Vielen Dank an den HKC für die Organisation. 

Nun heißt es für Black Wave vollen Fokus auf die deutsche Meisterschaft. Nur noch drei Trainingslager bis zum ersten Saisonhöhepunkt.

Training, Marathon, Nominierung & Hochzeit

Im April war einiges los bei Black Wave. Neben intensivem Training, Trainingslager und Laufevents, konnte das Team auf eine Nationalteam-Nominierung und sogar auf eine Hochzeit anstoßen. Aber der Reihe nach.

Vor zwei Wochen fand das nächste Trainingslager von Black Wave statt. Dieses Mal sollte es etwas besonderes werden: das Beast Boat aus Magdeburg war zu Besuch. Damit sich die weite Anreise lohnte, ging es Samstag kurz nach Sonnenaufgang los. Bei stürmischem Hamburger Wetter ging es mit zwei 10er Booten und einem Standardboot aufs Wasser. Unter den kritischen Blicken von Bernd im Motorboot wurde konzentriert im Wettkampfmodus gearbeitet. Der Wind sorgte dabei für reichlich Erfrischung und Tauchfeeling. Nach zwei gelungenen Einheiten, gab es die wohlverdiente Mittagspause. Während das Beat Boat die Mittagspause für eine Teamsitzung verlängerte, ging Black Wave nach der Pause mit zwei 10er Booten raus und lieferte sich ein teaminternes Battle. Die Magdeburger ließen sich nicht lumpen, holten die dritte Einheit nach und verkürzten die letzte Pause, sodass der Tag mit der vierten gemeinsamen Wassereinheit abgeschlossen werden konnte. Noch einmal schenkten sich die Boote nichts und bei allen stieg die Vorfreude auf die beginnende Wettkampfsaison. Das gemeinsame Ausdehnen sorgte wie gewohnt für den ein oder anderen Lacher über die eigene fehlende Mobilität-wie immer werden die Sportlerinnen in Zukunft daran arbeiten. 

Am Sonntag hatte sich der Wind gelegt und bei bestem Wetter ging es noch einmal für zwei intensive Einheiten auf den Maschsee. Damit endete das gemeinsame Trainingslager von Black Wave und dem Beast Boat. Vielen Dank an die Magdeburger für die Anreise und die gemeinsame Zeit-gemeinsam und doch gegeneinander zu fahren, hat beide Teams einen großen Schritt vorangebracht.

Doch nicht nur auf dem Wasser wurden Leistungen abgerufen. Julia und Svea nahmen am Sonntag im Rahmen der Staffel am Marathon in Hannover teil und zeigten, dass sie auch zu Fuß schnell sein können. Dem eiferten Nicole, Franzi und Tanja nach und nahmen 2 Wochen später als Staffel am Hamburger Marathon teil.

Der April gab auch Anlass zum feiern. Chris zeigte vollen Einsatz bei den diesjährigen Auswahltests fürs Nationalteam und erhielt schließlich seine Nominierung. Er wird mit dem Ü50-Team an der Europameisterschaft vom 8. bis 12. Juli in Oberschleißheim (München) teilnehmen. Wir sind stolz mit ihm auch dieses Jahr wieder einen Vertreter in der Nationalmannschaft stellen zu können und werden gespannt mitfiebern.

Zum Abschluss dieses Monats gab es noch ein ganz besonderes Highlight. Anka und Lev haben „ja“ gesagt und geheiratet. Ein Teil des Teams nahm sie am alten Rathaus in Empfang bevor im eigenen Vereinsheim in großer Runde angestoßen wurde. Herzlichen Glückwunsch!

Im April wurde ein Go Fund Me Projekt ins Leben gerufen, um das Damenboot von Black Wave auf dem Weg zur Club-WM, die in Taiwan stattfindet, zu unterstützen. Dies fand bereits großen Anklang-vielen Dank für die unglaubliche Unterstützung. Das Projekt läuft weiter. Jeder Beitrag zählt und hilft. Weitere Infos gibt es unter:

https://gofund.me/754712257

Pre Season Race 2026 – ab wie vielen Veranstaltungen spricht man von Tradition?

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr lud das Team Black Wave zur zweiten Auflage des Pre Season Race ein. Dieses Jahr folgten sogar noch mehr Teams dem Aufruf, sodass neben den Standardbooten auch ein starkes Teilnehmerfeld der 10er Boote vertreten war. Bei noch recht frostigen Temperaturen traf sich das Team Black Wave bereits am frühen Samstagmorgen, um die Boote sowie die Verpflegungsstation bereit zu machen. Gegen 9 Uhr reisten die ersten Teilnehmer an und bis zum Team Captains-Meeting gab es gut gelaunt bei Kaffee, Kuchen und Waffeln große Wiedersehensfreude der Teams auf der ersten Regatta des Jahres. 

Nach dem Briefing durch Bernd und Stephan ging es dann auch schon los. Auf zwei Bahnen über ca. 200m fuhren alle Teams sowohl im Standard- als auch im Small Boat zunächst zwei Zeitrennen, wobei jedes Team einmal auf Bahn 1 und einmal auf Bahn 2 startete. Hieraus ergaben sich die Platzierungs- und Finalläufe. Durch die Vielzahl der 10er Boote erfolgte in dieser Kategorie auch noch eine Eingruppierung in die Klassen Sport und Fun.

Das All Sports Team Hannover legte gleich zu Beginn sowohl im Standard- als auch im Small Boat vor und fuhr in beiden Bootsklassen die Bestzeit. Im Small Boat lag das Team Barracuda Racing Bremen jedoch dicht auf. Im zweiten Zeitlauf konnte sich das All Sports Team dann aber nochmal absetzen und das Team aus Hannover machte deutlich, dass sie ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen wollten. 

Nach der Mittagspause traten in der Klasse Fun im Small Boat um Platz 3 die Teams WSAP Sun Dragons und WSAP Baltic Bandits im Hamburger Derby gegeneinander an. Hier konnten sich die Baltic Bandits gegen ihre Vereinskollegen durchsetzen. Platz 1 holte Blue Phoenix im Finale gegen die Limmer Dragons nach Hannover. In der Klasse Sport gelang dem Team Barracuda Racing Bremen nach ihrem guten ersten Lauf der Einzug ins kleine Finale. Hier mussten sich die Bremer knapp dem Pro Team Hameln geschlagen geben-Platz 4 am Ende. Im Finale gab es das nächste vereinsinterne Aufeinandertreffen. HKC Unitas wollten die Überraschung perfekt machen und den Favoriten das All Sports Team ärgern. Diese ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und fuhren souverän den Sieg ein.

Bei den Standardbooten erreichten Euer Lieblingsteam und das Team Neptuns (D)Rache das kleine Finale. Mit ihrer Tagesbestleistung sicherte sich Euer Lieblingsteam Platz 3. Im großen Finale trafen die Underwater Barracudas auf das All Sports Team Hannover. Trotz einer wiederholt starken Leistung der Bremer war am heutigen Tag nichts zu machen gegen das Team aus Hannover. Damit verteidigte das All Sports Team seinen Titel-Herzlichen Glückwunsch.

Das Team Black Wave bedankt sich bei allen angereisten und heimischen Teams. Mit euch ist dieses kleine Experiment einer Kurzstrecken-Regatta direkt nach dem Winter bereits zu einer schönen Tradition herangewachsen, die natürlich fortgeführt wird. Das nächste Pre Season Race findet am 03.04.2027 statt. Hier wird sich zeigen, ob das All Sports Team Hannover das Triple voll machen kann oder ob sie sich doch auch mal geschlagen geben müssen.

Winter is coming staying

Im hoffentlich letzten Wintermonat für dieses Jahr war einiges los im Sportclub. 

Den Anfang machte Black Wave mit dem zweiten Trainingslager 2026 Anfang Februar. Der Maschsee ruhte nach wie vor unter einer dicken Eisschicht, sodass sich das Team erneut über ein weiteres Trainingslager im Strömungskanal auf der Leine freuen durfte. Von Beginn an wurde trotz der eisigen Temperaturen konzentriert gearbeitet. Stephan begleitete inklusive Kamera das Team im OC, was die ein oder andere Technikanalyse zwischen den Einheiten ermöglichte. Nach zwei intensiven Wassereinheiten und dem wohlverdienten umfangreichen Mittagessen, ging es für die letzte Einheit des Tages gemeinschaftlich in den Kraftraum am Olympiastützpunkt. Unter den Augen von Bernd und Sabrina zeigten die Sportlerinnen in einem anspruchsvollem Team Workout ihren aktuellen Leistungsstand. Beliebte Übungen wie Burpees oder Plank durften dabei nicht fehlen. Das Wandsitzen sorgte für einige interessante Fotoreihen, wurde aber im Team durchgehalten- Mindset ist alles. Nach einer Stunde war Schluss. Der Spiegel im Kraftraum war komplett beschlagen, sodass niemand seine eigene Gesichtsfarbe sehen konnte.

Am Sonntag standen noch einmal zwei Wassereinheiten auf dem Plan. Nach der gestrigen Krafteinheit waren einige froh, dass am heutigen Tag wieder Sport im Sitzen angesetzt war. Einheit eins ließ fast vermuten, dass Black Wave doch noch ein Langstreckenteam werden sollte. Alle waren erleichtert als die letzte Einheit des Tages dann doch wieder kürzer war. Die Hoffnung bleibt, dass dies nun vorerst das letzte Trainingslager auf der Leine war und im März der Maschsee wieder eisfrei ist.

Am darauffolgenden Dienstag zeigte der Vorstand vollen Einsatz. Herbert und Bernd machten eine  „kleine“ Spritztour nach Schwerin, um zwei brandneue Drachenboote in den Sportclub zu holen. Nun kann die neue Saison starten.

Am nächsten Tag folgte bereits ein weiteres Highlight für die Polizeibeamtinnen von Black Wave. Bettina, Fenja, Katja, Ines und Eliza wurden für ihre sportlichen Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Die Innenministerin Frau Behrens sowie der Polizeivizepräsident Herr Lange ließen es sich nicht nehmen die Sporlerehrung, die im Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen stattfand, persönlich durchzuführen. 

Zwei Tage später durfte Black Wave noch einmal beim Sportlerball auf das vergangene Jahr anstoßen. Nach dem Sportlerempfang nahm das Team im Kuppelsaal platz und folgte der Sporlerehrung der SportlerInnen und Teams aus Niedersachsen für das Jahr 2025. Anschließend wurde ausgiebig gefeiert und die Getränkegutscheine gut investiert. Ein rundum gelungener Abend. Vielen Dank für die Einladung.

Damit aber noch nicht genug. Aufgrund der Wetterlage hatte sich der Neujahrsempfang des Sportclubs etwas verschoben. Nach dem Motto aufgeschoben ist nicht aufgehoben, lud der Vorstand vergangenen Sonntag alle Mitglieder hierzu ein. Bei sonnigem Wetter trafen sich die Mitglieder zum Grillen, Kuchen essen, Glühwein trinken und Stockbrot am Verein. Eine gute Gelegenheit für teamübergreifendes Kennenlernen. 

Im März wartet bereits das nächste Highlight: die Zweitauflage des Pre Season Race steht in den Startlöchern. Am 21.3. ist es soweit. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und noch gibt es freie Startplätze.

Anmeldung unter: https://sport-club-hannover.de/wp-content/uploads/2026/01/BlackWave_Pre-Season-Race-2026.pdf

Vom Trainingslager zur Sportlerehrung

Vergangenes Wochenende fand das erste Trainingslager 2026 für Black Wave statt. Da der Maschsee aufgrund des anhaltenden Winters zugefroren war, ging es für das Team an diesem Wochenende auf die Leine. Nachdem noch einige Testnachholer bereits am frühen Samstagvormittag ihre Leistungen zeigten, kam das Team zunächst zu einer Besprechung zusammen. Bernd und Sabrina verkündeten, dass von jetzt an die Intensitäten sowie die Erwartungen an jeden verschärft werden. So ging es auf der Leine nicht nur gegen die Strömung an die Substanz, ab der zweiten Einheit „durfte“ das Team stromabwärts auch noch mit Bremse fahren. Als Teil der zweiten Einheit, wurde beim Bankziehen der Trainingsstand der SportlerInnen unter Augenschein der Trainer genommen. Glück für die Testnachholer, die sich diesen Teil sparen durften. Svea sorgte dafür, dass alle die Energiereserven zum Mittag auffüllen konnten-Danke fürs Kochen! 

Die letzte Wassereinheit für diesen Tag startete etwas holprig, sodass Sabrina mit den Worten „das habt ihr euch erarbeitet“ die Bremse für den Rückweg stromabwärts wieder anbaute. Hier konzentrierten sich noch einmal alle, sodass der Tag mit einem guten Gefühl abgeschlossen werden konnte. Beim gemeinsamen Ausdehnen mit Mailin wurden die gewohnten Defizite aufgedeckt und wie immer wird sich vorgenommen daran zu arbeiten.

Am Sonntag standen noch zwei weitere Wassereinheiten auf dem Plan. Natürlich war die allseits beliebte Bremse wieder mit an Bord. Stephan fuhr mit einer Kamera ausgerüstet mit dem OC nebenher und korrigierte die ein oder andere Unsauberkeit der Technik. Zum Abschluss des Tages belohnten sich einige Sportlerinnen beim gemeinsamen Waffelessen im Butschies Bistro.

Schon am nächsten Tag wartete ein ganz besonderes Highlight auf Black Wave. Das Damenboot sowie SportlerInnen des Drachenboot Nationalteams von Black Wave waren ins Rathaus zur Sportlerehrung eingeladen. Hier wurden alle deutschen Meister sowie Platzierten bei Europa- und Weltmeisterschaften aus Hannover geehrt. Mit der erfolgreichsten Saison 2025 aller Zeiten, hatte der Sportclub Hannover einiges vorzuweisen: deutsche MeisterInnen, VizemeisterInnen und Drittplatzierte bei der Nationen WM sowie Club-Europameisterinnen. Also wurden die Sportsachen zur Abwechslung in festliche Kleidung getauscht. Nach der Ehrung wurden die SportlerInnen mit einem großartigen Buffet belohnt. Beim gemeinsamen Gruppenfoto, nutzte Eliza die Gelegenheit das Team mit einem Selfie mit dem Bürgermeister Berit Onay zu verewigen. Vielen Dank für die Einladung und für diesen ganz besonderen Abend.

Erst die Arbeit, dann die Plätzchen

Vor der Weihnachstspause stand bei Black Wave der allseits beliebte Leistungstest an. Ein großer Teil des Kaders traf sich hierfür am 13.12. Vormittags im heimischen Verein. Los ging es mit Bankziehen. Beim 2min Test mit 30kg und 1min Test mit 50kg gaben alle Sportlerinnen richtig Gas. Nach einer Mittagspause fuhr das Team zum Olympia Stützpunkt Niedersachsen, wo ein Athletiktest absolviert wurde. In 3 Runden an 6 Stationen wurde nach dem Krafttest die Fitness des Teams auf die Probe gestellt. Auch hier holten die Sportlerinnen alles aus sich heraus und sammelten ordentlich Wiederholungen. Insgesamt waren Bernd und Sabrina zufrieden mit der ersten Bestandsaufnahme des Teams.

Am nächsten Tag ging es bei sonnigem Wetter für zwei Einheiten aufs Wasser. Der Muskelkater vom Vortag machte sich da deutlich bemerkbar. Das Boot lief trotzdem gut und so konnte das letzte Trainingslager 2025 erfolgreich abgeschlossen werden.

Am darauffolgenden Wochenende stellten sich weitere Sportlerinnen dem Leistungstest, sodass sich nun alle in das wohlverdiente Weihnachtsfest verabschieden.

Damit wünscht Black Wave allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

2026 ist wieder von Highlights geprägt, wie der deutschen Meisterschaft Ende Juli in München sowie der Club-WM in Taiwan im September. Los geht es aber mit der Zweitauflage des vereinseigenen Wettkampfes-dem Pre-Season Race am 21.03.2026. Nach dem guten Anklang der ersten Veranstaltung, durfte eine wiederholte Auflage nicht fehlen. Meldet euch schnell an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Feiern, Arbeitseinsatz, Weihnachtszeit

Im November/Anfang Dezember werden die Tage kürzer und das Wetter schlägt bekanntermaßen auf das Gemüt. Gut, diese Zeit im Jahr schnell hinter sich zu bringen, was am besten gelingt, wenn man reichlich beschäftigt ist. Die letzten drei Wochen im Sportclub waren neben regelmäßigem Training geprägt vom Feiern, einem Großprojekt sowie der Einstimmung in die Weihnachtszeit. Aber der Reihe nach.

Am 28.11. lud der Vorstand des Sport-Club-Hannovers die erfolgreichen SportlerInnen der vergangenen Saison zur Sportlerehrung in das Restaurant Högers 1910 ein. Zu feiern gab es einiges: 3 deutsche Meistertitel sowie zweimal Vizemeister und einem dritten Platz, bei der Nationen WM brachten SportlerInnen 9 Medaillen nach Hannover und bei der Club-EM in Belgrad gab es neben einem zweiten und einem dritten Platz sogar noch den Europameistertitel obendrauf. Damit war es das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte. Herbert, der erste Vorsitzende, ließ es sich nicht nehmen, diese Erfolge noch einmal hervorzuheben. Bernd schloss sich den Glückwünschen an und überraschte zudem alle SportlerInnen mit einem Geschenk. Anschließend gab es reichlich zu essen und der ein oder andere Aperol Spritz durfte auch nicht fehlen.

Bereits am nächsten Morgen begann die praktische Umsetzung des Projektes neuer Bootssteg. Bernd und Herbert hatten bereits im Vorfeld viel Zeit in die Planung sowie der Materialbeschaffung investiert. Die Vorbereitungen waren abgeschlossen und so trafen sich die Mitglieder des Sport-Clubs kurz nach Sonnenaufgang, um die Phase der praktischen Umsetzung zu starten. Nach einem kurzen Briefing durch Bernd ging es los. Ein Team bereitete die Stahlträger vor, während ein anderes Team den Abbau des alten Stegs in Angriff nahm. Mit vereinten Kräften war der alte Steg trotz widerspenstigen Schrauben, Balken etc. zum frühen Nachmittag abgebaut. 

Friederike sorgte für die kulinarische Stärkung der Helfer, sodass genügend Kraftreserven aufgefüllt wurden, um die Stahlträger zum Wasser zu transportieren. Mit Hilfe eines Schwimmpontons wurden die Stahlträger zu ihrer künftigen Position transportiert. 

Dass theoretische Maße in der Realität aufgrund nicht geeichter menschlicher Messungen auch mal zu Unstimmigkeiten führen können, musste unser Stegbauteam auf dem Wasser erfahren. Dies führte jedoch nur zu einem zeitlichen Verzug, da kurzerhand die Stahlträger auf dem Wasser angepasst wurden-ein „Lehrfilm“ für Arbeitsschutz. Als die Sonne unterging, war dennoch kein Ende in Sicht, wie einige Helfer zu ihrer Überraschung feststellen mussten. Die Scheinwerfer wurden ausgepackt und weiter ging das Projekt. Das Etappenziel die alten wiederverwendeten Stahlträger einzubauen, wurde somit erreicht und nach 10h war Feierabend. 

Vergangenen Samstag wurde das Projekt fortgesetzt. Aus Tag 1 gelernt, hatte Bernd am Vortag bereits einen „Kran“ an den Schwimmponton gebaut. Dies sollte ein wahrer game changer für den Transport der Stahlträger werden. 

Los ging es selbstverständlich wieder kurz nach Sonnenaufgang-carpe diem. Nach kurzem Briefing, hatte jeder seine Aufgabe und tatkräftig wurde an der Fertigstellung des Stegs gearbeitet. Friederike sorgte wieder für die Verpflegung der Helfer-vielen Dank dafür!

Pünktlich 15 Uhr war alles verbaut und das große Projekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Erfreulicherweise gab es keine größeren Verluste. 

In Erinnerung werden einige Anekdoten und Insider aber bleiben: 

Sebastian hat nun ein Loch (zum Glück nur) im Schuh, Christoph musste am ersten Tag nicht auf dem Wasser übernachten, wir haben gelernt, dass Verteilerdosen im Wasser nichts verloren haben, fragt das nächste Mal die Frauen bei der Planung, Micha eignet sich als Galionsfigur, Mario könnte auch in der Disziplin Schwebebalken antreten u.v.m.-kurz der Spaß blieb nicht auf der Strecke.

Vielen Dank an alle, die an diesem Erfolg beteiligt waren. Eine tolle Teamleistung der Mitglieder des Sport-Clubs. 

Damit aber noch nicht genug. Die LHH Drachen stimmten sich gemeinsam bei der Lichterfahrt, organisiert vom HKC, auf die Weihnachtszeit ein. Das Drachenboot wurde mit allerhand Lichtern ausgestattet. Steuermann Sebastian sattelte seinen Drachen und mit Weihnachtsmützen auf dem Kopf ging es aufs Wasser. Dort trafen sich die SportlerInnen mit weiteren Drachenbooten und Ruderbooten. Zu Weihnachtsliedern und Glühwein ging es in gemütlicher Runde über den Maschsee.

Saisonstart -oder endlich wieder Trainingslager

Mitte November war es endlich soweit-Black Wave startete mit dem ersten Trainingslager in die Saison. Nachdem das Team 2024 zuverlässig Regen zu den Trainingslagern gebucht hatte, gefolgt von einem Wind-Abonnement vergangene Saison, durfte sich Black Wave nun über eine Kombination aus beidem freuen-da hat die Wetterverantwortliche Sabrina noch viel Arbeit für die kommenden Trainingslager.

Die Witterungsbedingungen hielten die SportlerInnen aber nicht davon ab, hoch motiviert in die Saison zu starten. Mit gleich zwei Booten ging es Samstagmorgen raus. Es kam trotz der ruhigen Frequenzen direkt ein wenig Wettkampf-Feeling auf. So wurde auch gleich die Konzentration des Nachbarbootes von Sabrina getestet, was kurzzeitig zu einer kleinen Unkonzentriertheit bei den PaddlerInnen führte-vielleicht verständlich, wenn plötzlich unerwartet die Stimme der Chefin erklingt. Beide Boote lieferten gleich zu Beginn an eine vernünftige Einheit ab. Das wurde in Einheit zwei in einem gemeinsamen Boot unter den wachsamen Augen von Stephan kombiniert, der im OC nebenherfuhr und bei dem ein oder anderen für Technikkorrekturen sorgte. Auch diese Einheit lief richtig gut, sodass das Wetter schon bald keine Rolle mehr spielte. 

Gut gelaunt ging das Team in die Mittagspause. Maleen hatte in der Zwischenzeit schon gekocht (großes Dankeschön!!) und so konnten sich alle ordentlich stärken. Anschließend folgte die Saisonbesprechung. Bernd hatte hierfür sogar eine Präsentation vorbereitet, sodass keine Fragen offenblieben. Der Ausblick, der die Saisonhöhepunkte die deutsche Meisterschaft in München und die Club-WM in Taiwan enthielt, sorgte für einen Motivationsschub nach der Mittagspause. Julia und Christoph überraschten das Team u.a. mit einem selbst gebastelten Adventskalender für ihren Team-Einstand. Jetzt kann der Dezember kommen (Danke!!!).

In der dritten Einheit spürte man, dass das Team doch erst am Saisonanfang steht und so richtig wollte nichts gelingen. Dass dies jedoch auch mal okay sein darf, stellte Bernd in seinem abschließenden Fazit zu dieser Einheit klar. Damit war an diesem Tag dann Feierabend. Nach einer gemeinsamen Dehneinheit ließ das Team den Tag in gemütlicher Runde im Club ausklingen. Am nächsten Tag sollte es wieder besser laufen.

Am Sonntag ging es noch einmal für zwei Einheiten auf den Maschsee. Von Anfang an zeigte die SporterlerInnen, dass die letzte Einheit am Vortag ein Ausrutscher war. Beide Einheiten liefen gewohnt gut und so konnte das erste Trainingslager erfolgreich beendet werden. 

Saisonabschluss oder schon Saisonvorbereitung?

Nach dem Saisonabschluss von Black Wave im September beim Isecup darf auch mal Zeit für außersportliche Aktivitäten und Urlaub sein, um danach wieder richtig durchstarten zu können. 

Am 3.10. traf sich die Drachenbootsparte des Sport Clubs zum Saisonabschluss, um die Bowlingfähigkeiten zu testen. Auf bunt gemischten Bahnen waren nicht nur Kraft und Taktgefühl, sondern auch Zielvermögen gefragt. Auch die Kinder hatten auf ihrer eigenen Bahn viel Spaß-tatkräftig unterstützt von Bernd. Anschließend ließen alle gemeinsam den Tag im Bavarium bei gutbürgerlicher Küche gemütlich ausklingen.

Bereits eine Woche später traf sich das Team Black Wave im Club, um die diesjährige erfolgreiche deutsche Meisterschaft gebührend zu feiern. Nach einer kurzen Begrüßung von Sabrina stärkten sich alle am Grillbuffet. Die gemeinsame Zeit wurde auch genutzt, noch einmal Danke zu sagen, an die Menschen, die auch im Hintergrund sich viel für Black Wave engagieren. So bedankte sich das Team bei Stephan, der mit seinen Trainingsplänen die allgemeine Gewichtszunahme im Team zu verantworten hat. Ein weiteres Dankschön ging an Maleen. Sie hat in diesem Jahr die Aufgabe übernommen, den Instagram-Kanal von Black Wave mit Stories und Beiträgen zu versorgen, was für große Begeisterung auch außerhalb des Teams sorgt. Auf Herbert und Friederike kann sich das Team ebenfalls immer verlassen. Während die SportlerInnen auf dem Wasser und im Kraftraum Gas geben, ziehen sie die Fäden im Hintergrund und zaubern immer wieder Unterstützung in den unterschiedlichsten Formen hervor. Vielen Dank dafür.

Nach diesen bewegenden Momenten waren anschließend alle gefragt, noch etwas aktiv zu werden. Von kräftemessenden über vertrauenstestende Spiele bis hin zur Eskalation im finalen Spiel, bei dem niemand mehr trocken blieb, war alles dabei. Gelernt haben wir in Spiel eins, dass David wirklich gegen Goliath gewinnen kann, in Spiel zwei, dass man dem Trainer vielleicht doch nicht blind vertrauen kann (richtig Jojo?) und in Spiel drei, dass ein Spiel mit Wasser im Herbst auf einer Party nicht mehr kontrollierbar ist. Die Aufgabe den schönsten Saisonmoment nachzustellen und mit einer Polaroid Kamera festzuhalten, sorgte zusätzlich für einige Highlights. Nach der Siegerehrung wurde die Tanzfläche eröffnet und gemeinsam gefeiert.

Ein großes Dankeschön an Volker Kuntke, der nachdem er begeistert als Zuschauer in Halle dabei war, diesen Abend sponserte.

Den restlichen Oktober nutzten einige SporlerInnen für sportliche Events und Andere fuhren in den wohlverdienten Urlaub. Auch das gehört eigentlich schon zur Saisonvorbereitung dazu. Denn im November startet Black Wave mit dem ersten Trainingslager in die neue Saison. Das große Ziel ist es, bei der Club Weltmeisterschaft in Taiwan im September 2026 an den Start zu gehen. 

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