Viel Sport im September

Nicht nur die Club-WM in Taiwan fand im September statt, auch auf den heimischen Gewässern war einiges los.

Angefangen mit dem Toleranzcup am 18.September. Ganz im Sinne „ Wir sitzen alle in einem Boot“ fanden sich 8 Teams  bestehend aus Lehrern der umliegenden Schulen zusammen, um sowohl im Standardboot als auch im Smallboat auf der hauseigenen ca. 200m Strecke gegeneinander anzutreten. Der heiß umkämpfte Wanderpokal wurde von den Vorjahressiegern aus Burgdorf zur 21. Auflage dieser Regatta mitgebracht, die ihn gern auch wieder mit nach Hause nehmen wollten.

Den Auftakt im Standardboot machten die Lutherschule gegen das Team IGS Langenhagen. Mit einem starken Lauf entschied die Lutherschule in einer Zeit von 49,6 sec. BBS ME ließ sich da nicht lumpen und unterbot diese Zeit im zweiten Lauf gegen das IGS Racing Team mit einer Zeit von 48,7 sec. Anschließend folgte das erste small boat Rennen des Tages. Hier zeigten die Titelverteidiger der Standardboot-Klasse, dass sie auch richtig schnell im small boat unterwegs sein können. In einer Zeit von 49,9 sec entschied das Team BBS Burgdorf diesen Lauf gegen BBS 3 für sich. Im Standardboot ging die Jagd nach Bestzeiten weiter. Zunächst erreichte BBS Cora Berliner mit 48,5 sec einen knappen Sieg gegen IGS Wedemark. Schon im nächsten Rennen folgte die vermeintliche Tagesbestzeit. BBS Burgdorf setzte sich mit einem starken Lauf in 46,9 Sekunden gegen Werner von Siemens durch. Spontan entschied sich IGS Wedemark auch im small boat an den Start zu gehen, sodass BBS 3 ihren ersten Zeitlauf im Standardboot nicht allein fahren mussten. Das Standardboot setzte sich in diesem Lauf durch, wobei IGS Wedemark den Siegern dieses Laufes dicht auf den Versen war. Die bisherige Tagesbestzeit im Standardboot wurde von  BBS Cora Berliner im zweiten Zeitlauf unterboten. Mit 46,3 Sekunden gewann das Team gegen IGS Langenhagen, die sich stark um 2 Sekunden zu ihrem ersten Lauf verbesserten. Nachdem alle Teams zwei Zeitläufe absolviert hatten, standen die Finalsetzungen für das Standardboot fest. Für das kleine Finale hatten sich die Lutherschule und BBS ME qualifiziert, um den Sieg würden BBS Burgdorf und BBS Cora Berliner kämpfen. Die Teams schenkten sich nichts. Am Ende konnte sich BBS ME mit einer Sekunde Vorsprung auf die Lutherschule Platz drei sichern. Das große Finale wurde noch einmal richtig schnell. Und wieder konnte das Team BBS Cora Berliner seine bisherige Zeit unterbieten und schlug den Titelverteidiger mit einer sensationellen Zeit von 46 Sekunden. Die Platzierungen der Smallboats ergab sich aus den beiden Zeitläufen wie folgt: Platz 3 ging an IGS Wedemark, die nur knapp Platz zwei verpassten, der an BBS 3 ging. Den Sieg sicherte sich hier BBS Burgdorf. Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und Platzierten.

Doch nicht nur in Hannover war Wettkampfstimmung. Die LHH Drachen vom Sport-Club-Hannover fuhren zur Regatta nach Emden. Die Drachenboot-Langstreckenregatta „Emden Rund“ fand am 19. September 2026 statt und gilt als eine der spektakulärsten und anspruchsvollsten Regatten Deutschlands. Das Geschicklichkeitszeitfahren führt als Rundkurs quer durch das Herz der Stadt über den Emder Stadtgraben. Die Teams absolvieren dabei zwei Läufe über Distanzen von 3,2 Kilometer und 4,4 Kilometer. Der Start erfolgt auf Höhe des Bootshauses der WVE Emden in Richtung Hinte, während das Ziel an der Wallbrücke des Lindenhofes liegt. Wegen der extremen Bedingungen wird das Rennen in der Szene auch als „Die grüne Hölle“ oder „Acapulco Ostfrieslands“ bezeichnet. Auf der Strecke müssen die rund 13 Meter langen Boote 17 enge Kurven, knifflige Spitzkehren sowie niedrige, schmale Brückendurchfahrten meistern. Sechs dieser Kurven erfordern extreme Steuerkunst. Das Event verzeichnete 2026 mit 40 teilnehmenden Teams aus ganz Deutschland und enormen Zuschauermengen einen neuen Besucher- und Teilnehmerrekord. Die LHH Drachen nahmen sich dieser Herausforderung an und nach zwei intensiven Etappen kamen sie mit nur 1min Rückstand auf den Sieger im Ziel an. Herzlichen Glückwunsch zu so viel Teamgeist bei dieser anspruchsvollen Regatta.

Neben Regattastimmung gab es zu Beginn des Wochenendes ein ganz besonderes Highlight im Team von Back Wave. Julia und Jascha heirateten am Freitag am Lindner Turm. Und weil der Betreiber ein Herz für SportlerInnen hat, durfte das frisch vermählte Paar sogar bis aufs Tach-eine ganz besondere Ehre.

Am letzten Wochenende im September findet traditionell der Isecup beim WSAP in Hamburg statt. Mittlerweile ein Pflichttermin für Black Wave, um die Saison gebührend abzuschließen. Durch krankheitsbedingte Ausfälle und anderweitige Gründe, war das Team leider stark dezimiert, sodass der Start bei dieser Regatta lange auf der Kippe stand. Am Ende entschied sich Black Wave einfach loszufahren, nach dem Motto es wird sich schon eine Lösung finden. Und so kam es auch. Dank extra angereisten Freunden und dank der Unterstützung vor Ort konnte das Mixboot an den Start gehen. Allerdings musste Trainer Bernd auch mal wieder mehr tun als „nur zu steuern“ und war sportlich gefordert-wir wünschen schönen Muskelkater. Neben dem Mixboot ging auch das Damenteam im Smallboat an den Start. In beiden Bootsklassen wurden zunächst zwei Zeitläufe gefahren, worüber man sich für die Halbfinals qualifizierte. Im ersten Lauf setzte sich das Mixboot gegen die Sventana Dragons durch und lag nach den ersten Läufen auf Rang 4. Während dieser Lauf noch mit 18 Paddlern durchgeführt wurde, war das Boot im zweiten Lauf dank der vielen Unterstützer und zur Überraschung von Black Wave plötzlich voll. Dennoch konnten die Baltic Bandits den zweiten Lauf gegen Black Wave in einem starken Rennen knapp für sich entscheiden. Es reichte jedoch, um sich insgesamt Platz 4 zu sichern und sich damit für das Halbfinale zu qualifizieren. Das Damenboot gewann beide Zeitläufe und traf im Halbfinale auf die Baltic Bandits, die ebenfalls zwei starke Zeitläufe absolviert hatten. Black Wave wollte keinen Zweifel für den Finaleinzug aufkommen lassen und so wurde das Halbfinale voll gefahren. Mit einem starken Start konnte sich das Team absetzen und ließ sich diesen Vorsprung bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Im Halbfinale der Mixed Kategorie traf Black Wave auf das Team ACC Alster Drachen. Hier machten sich dann doch die fehlenden Männer bei Black Wave bemerkbar, sodass sich das Team trotz gutem Lauf den Hamburgern geschlagen geben musste. Im kleinen Finale traf Black Wave wieder auf die Baltic Bandits, die ihren Finaleinzug gegen das Team Hamburg Oldschool nur hauchdünn verpassten. In einem spannenden Lauf hatte Black Wave am Ende die Nase vorn und sicherte sich Platz 3. 

Im Finale der Ladies traf Black Wave auf die Ladykracher aus Schwerin. Die Schweriner hatten in drei richtig guten Läufen gezeigt, dass mit ihnen an diesem Tag zu rechnen war. Hoch konzentriert ging Black Wave an den Start. Wieder gelang der Start, doch die Schweriner kamen über die Strecke an Black Wave ran. Mit einem gut getimten Endspurt, von Anne angezählt, sicherte sich Black Wave den Sieg. Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und Platzierten und vielen Dank für diese wieder mal gelungene Veranstaltung. Ein großes Dankeschön, an alle, die das Mixboot von Black Wave unterstützt haben-nächstes Jahr kommen wir hoffentlich wieder mit einem kompletten Team.

Auf nach Taiwan

Vergangenen Sonntag fand die letzte Vorbereitung des Damenteams von Black Wave für die nächste Woche stattfindende Club-WM in Taiwan statt. In kurzen Wassereinheiten bekam das Team den letzten Feinschliff und holte sich noch einmal ein gutes Gefühl. Besonderes Highlight war die Überraschung in der zweiten Einheit. Das Allsportsteam aus Hannover erwartete Black Wave auf dem Maschsee am Start der 500m Strecke. In zwei Rennen gegeneinander kam Wettkampffeeling auf und die Generalprobe glückte. Vielen Dank für diese Unterstützung. 

In der Mittagspause gab es eine weitere Überraschung: Ella hatte für jeden eine Medaille für den Gewinn der deutschen Meisterschaft in München erstellt. Die Freude war groß, da seit einigen Jahren bei der DM  an die Teams Pokale verliehen werden, die einzelnen SportlerInnen aber kein Andenken mit nach Hause nehmen können. Vielen Dank liebe Ella.

Die Pause wurde auch genutzt, um das Team für Taiwan neu einzukleiden. Die neuen Shirts wurden dann gleich auf dem Wasser getestet. Nicht nur der neue Look überzeugte Sabrina und Bernd, auch die Leistung im Boot stimmte, sodass die letzte Wassereinheit erlassen wurde.

Beim anschließenden gemeinsamen Dehnen ging das Team  auf Kuschelkurs und rückte, wie von Bernd gefordert, noch weiter zusammen.

Damit ist Black Wave nun für das Abenteuer Club-WM in Taiwan bereit. Erstmals wird der Sport-Club-Hannover ein komplett eigenes großes Damenboot bei einer Club-Weltmeisterschaft an den Start bringen. Die Aufregung im Team und bei allen Unterstützern und TeamkameradInnen Zuhause ist groß. Das erste Rennen findet kommenden Mittwoch statt. Los geht es mit der Königsdisziplin auf 500m. Details bzgl. Zeitplan und Livestream werden wie immer auf dem Insta-Kanal von Black Wave zu finden sein.

https://www.instagram.com/blackwave.hannover?igsi=aGF2ZHdpYmtvOGZr

Oceansportler bei Rugia Hoe

Am Wochenende fand die 10. Auflage des Rugia Hoe Ocean Sport Events in Sellin auf Rügen statt. Mit dabei Sabrina, Stephan und Bernd vom Sport Club Hannover. Sabrina half beim Mixed-Team Aloha Tarifa aus, Stephan und Bernd starteten in der Kategorie Open mit den Beast Boys and Friends. In 3 Etappen werden über zwei Tage insgesamt 90 km zurückgelegt. An beiden Tagen werden ca. 45km gefahren, die sich wiederum in verschiedene Strecken unterteilen. Zwischen den jeweiligen Strecken erfolgt ein Teamwechsel. Besondere Spannung für die Zuschauer am Strand verspricht die Abschlussetappe über 4x6km inklusive Teamwechsel im flachen Wasser.

Sabrinas Team belegte am Ende Platz drei. Beast Boys and Friends landete trotz Aufholjagd auf Platz 2 hinter Team Polo & KfRG Rostock. Herzlichen Glückwunsch. 

Deutsche Meisterschaft 2026 – Black Wave hinterlässt bleibenden Eindruck

Vergangenes Wochenende fand die 12. Offene Gemeinsame Deutsche Drachenboot-Meisterschaft auf der Olympia-Regattastrecke in München-Oberschleißheim statt. Zugleich das Saisonhighlight für einige SportlerInnen und die perfekte Generalprobe für die Anfang September in Taiwan stattfindende Club-Weltmeisterschaft. Black Wave ging sowohl im Standardboot als auch im Small-Boot mit dem Frauenteam an den Start.

Donnerstagabend reiste das Team in Hebertshausen (nah dran an Herbertshausen-wir sind für eine Namensänderung) an, wo die SportlerInnen herzlich von den Gastgebern inklusive Kater Günther im Gasthaus Mosshäusl begrüßt wurden. Beim gemeinschaftlichen Abendessen wurde sich auf das Wochenende eingestimmt. Im Sonnenuntergang machte sich das Team mit einer kurzen Trainingseinheit in romantischer Stimmung mit der Strecke vertraut.

Los ging es am Freitag mit der Sprintdistanz auf 200m. Da sowohl bei den Standardbooten als auch bei den Small-Booten nur 6 Teams gemeldet waren, gab es je einen Vorlauf als Setzungslauf und ein großes Finale. Die Vorläufe der 200m und der 500m sollten für die 2000m am Sonntag die Startreihenfolge festlegen. Um sich eine gute Ausgangsposition für die Langstrecke zu schaffen, sollte also bereits das erste Rennen ein „Finallauf“ sein. Den Anfang machten die Small-Boote. Mit einem nicht geglückten Lauf reichte es dennoch für Platz 3 im Vorlauf. Hier fehlte ganz klar die Konzentration bei allen Sportlerinnen. Leider setzte sich dies auch im Finale fort. Am Ende Platz 6. Viel Zeit blieb nicht, dies abzuschütteln und vollen Fokus auf das Standardboot zu setzen. Hier zeigte sich die Saisonvorbereitung und Black Wave sicherte sich Platz 1 im Vorlauf. Im Finale musste sich Black Wave knapp den Spreesisters aus Berlin geschlagen geben und gewann am Ende Platz 2. Damit endete der erste Wettkampftag erfolgreich für das Standardboot. Beim gemeinschaftlichen Grillen lies das Team den Abend ausklingen.

Am Samstag stand die Königsdisziplin auf dem Programm: 500m. Wieder starteten die Small-Boote zuerst. Mit sieben gemeldeten Teams ging es gleich im ersten Lauf darum, direkt ins Finale einzuziehen und sich den Hoffnungslauf zu sparen. Ein Sieg musste her. Mit den Greifensee Dragons und dem Beast Boat aus Magdeburg im Lauf keine leicht Aufgabe. Hoch motiviert und voll fokussiert ging das Team an den Start. Die Magdeburger schenkten Black Wave nichts und so wurde das Rennen voll gefahren. Im Endspurt glückte Black Wave mit Platz 1 der direkte Einzug ins Finale. Das war wichtig, um etwas Kräfte zu sparen und Selbstbewusstsein zu tanken. Leider war auch hier im Finale der Wurm drin und was schief gehen konnte, ging schief. Es sollte einfach auch an diesem Tag nicht sein und die Leistung aus dem Vorlauf konnte nicht wiederholt werden. Platz 6 am Ende. Wieder hieß es, dieses Rennen abschütteln auch wenn mal deutliche Worte des Trainers nötig waren. Vollen Fokus auf das Standardboot. Im Marshelling gab es für jede Sportlerin noch einen persönlichen push vom Trainer. Man wollte auch hier im Vorlauf den Startplatz für die morgigen 2000m sichern. Im Standardboot funktionierte alles wie gewohnt. Platz 1 knapp vor dem Beast Boat. Das Finale ließ nicht lange auf sich warten. Nun hieß es „Hebel auf den Tisch“. Mit einem super Start holte sich das Team eine gute Ausgangslage für die Strecke. Druckschläge und Frequenzerhöhungen kamen auf dem Punkt und das Boot flog nach vorn. Hier ließ Black Wave nichts mehr anbrennen. Frei nach dem Motto dieses Mal nicht auf ein Fotofinish zu setzen, schoben sich die Sportlerinnen immer weiter nach vorn. Mit 2 Sekunden Vorsprung gewann Black Wave diesen Meistertitel. Nicht nur das, diese Leistung hinterließ Eindruck in der Drachenbootwelt und lieferte die Belohnung einer fokussierten Saisonvorbereitung. In Halle betrug der Abstand zu Platz 2 noch 0,1 Sekunden.

Dieser Erfolg wurde ein wenig an der Strecke mit gemeinschaftlichem Pizzaessen und Dosencocktails gefeiert. Zum späteren Abend wurde dies zur Unterkunft verlegt, wo die Gastgeber „nur für das Team“ extra ihre Außenbeleuchtung zum Flutlicht für die neuen deutschen MeisterInnen umgebaut hatten.

Am Sonntag ging es auf die Langstrecke-die 2000m. Dank guter Vorläufe hatte sich Black Wave gute Ausgangspositionen für das abschließende Rennen geschaffen. Zunächst wurden die Small-Boote ins Rennen geschickt. Hoch motiviert wollte Black Wave zeigen, dass sie trotz Saisonfokus auf dem Großboot, auch im Small-Boot abliefern können. Mit Startplatz 2 hinter den Neckardrachen, gejagt von dem Roten Drachen aus Mülheim, hätten die Bedingungen besser nicht sein können. Wie bereits aus vorangegangen Veranstaltungen in Oberschleißheim bekannt, startete man hier direkt vor der ersten Wende. Kein Problem für Black Wave, man war darauf eingestellt. Angetrieben von Eileen am Steuer und Anne auf der Trommel, versuchte sich das Team an die Neckardrachen ran zuarbeiten und gleichzeitig es den Verfolgern so schwer wie möglich zu machen. Endlich war es wieder da-das Laufgefühl im Small-Boot. Black Wave marschierte über die 2000m, Eileen steuerte perfekte Wenden und in einem starken Endspurt sicherte sich Black Wave Bronze, knapp hinter den zweitplatzierten Neckardrachen. Der Sieg ging an das diesjährige unschlagbare Team den Roten Drachen aus Mülheim-Herzlichen Glückwunsch zum Triple. Es geht also doch noch im Small-Boot.

Davon beflügelt, ging es bereits 60 min später im Standardboot an den Start. Black Wave hatte sich hier den ersten Startplatz erarbeitet. Dies kann durch freies Wasser ein Vorteil sein, da man aber keine Boote vor sich hat, auch durchaus ein Nachteil. Jedoch nicht mit Anne und Eileen als Motivatoren. Die Beiden ließen den Sportlerinnen keine Zeit zum Nachdenken und trieben das Boot nach vorn. Die Wenden wurden perfekt getroffen und Bernd sowie zahlreiche Supporter feuerten vom Rand aus an. Am Ende wurde der Kampf belohnt und mit einem Vorsprung von 13 Sekunden gelang die Titelverteidigung auch auf den 2000m. Die Club-WM in Taiwan kann kommen.

Doch nicht nur das Frauenteam war am Wochenende bei der DM vertreten. Auch Stephan und Christoph durften sich auspowern. Stephan ging mit dem Beast Boat aus Magdeburg and den Start und Christoph stieg bei Thunder ein. Beide durften sich ebenfalls über zahlreiche Erfolge freuen:

Stephan

200m

SM Mixed Silber

SB Mixed Gold

SB Open Bronze 

500m

SM Mixer Bronze 

SM Open Silber 

SB Open Bronze

2000m

SM Mixed Bronze 

SM Open Gold

SB Open Bronze

Christoph

200m

SB Open Silber

500m

SB Open silber

2000m

SB Open Gold

Abschließend muss man sagen, dass nach der top organisierten Veranstaltung in Halle die Frage bleibt, warum man von einem Austragungsort in der Mitte von Deutschland nach München wechselt, wodurch die Mehrheit der Teams eine unverhältnismäßig lange Anreise auf sich nehmen mussten, wo keine einer deutschen Meisterschaft gerechten Startbedingungen geschaffen wurden, veraltete Boote zum Einsatz kamen und überteuerte an der Hauptstraße gelegenen Campingplätze den SportlerInnen zur Verfügung standen. Bleibt zu hoffen, dass man nach dem dritten Versuch in Oberschleißheim nun etwas daraus lernen wird. Großer Dank an das Veranstaltungsteam, die alles versucht haben unter den gegebenen Umständen eine erfolgreiche Meisterschaft auf die Beine zu stellen.

Vom City Cup über die EM zur DM Vorbereitung

Am ersten Juli-Wochenende fand der City Cup in Berlin statt-immer ein besonderes Highlight der Drachenboot Saison. Trotz der Urlaubszeit wollte Black Wave sich dieses Event nicht entgehen lassen. Gesagt getan und so wurde ein Smallboat in der Kategorie Mix für die 200m Strecke gemeldet. Dank Chris im Boot und Bernd am Steuer, durfte sich das Frauenboot auch als Mix-Team bezeichnen. In aller Früh fuhren die SportlerInnen am Samstagmorgen nach Berlin. Das Wetter spielte auch mit und die Stimmung vor Ort war gewohnt super. Gleich im ersten Rennen traf das Team auf die Maschsee-Kollegen vom HKC, die als Renngemeinschaft Euer Lieblingssportteam starteten. Platz 2 in diesem Rennen für Black Wave-der Start konnte noch optimiert werden. Im zweiten Zeitrennen klappte alles auf den Punkt und in einem starken Rennen fuhr Black Wave auf Platz drei-die ersten drei Plätze lagen innerhalb 1,5 Sekunden dicht beieinander. Somit erreichte Black Wave das C-Finale. Auch hier lieferten die SportlerInnen ein super Rennen und sicherten sich am Ende Platz 3. Einige Mix-Teams waren dann doch beeindruckt von der gezeigten Leistung, als der Blick durchs Boot die Männer vermissen ließ. Somit war die Generalprobe für die anstehende deutsche Meisterschaft geglückt.

Dass das Schicksal manchmal ungerecht zuschlägt, mussten alle Teilnehme an diesem Tag erleben. Unsere Gedanken sind bei Jens und seiner Familie. Wer hier helfen möchte, kann dies unter folgendem link:

https://gofund.me/42ad7db2a

Gleich nach dem City Cup startete die Nationen Europameisterschaft in Oberschleißheim. Das deutsche Team war in allen Altersklassen insgesamt sehr erfolgreich, blieb jedoch in der Nationenwertung hinter der starken Ukraine, die in einigen Altersklassen allen davonfuhren.

Mit dabei war auch Chris von Black Wave. Er startete im Senior B Team und durfte sich über folgende starke Ergebnisse freuen:

1000m Standardboot Mixed: Bronze

 200m Smallbaot Open: Bronze

 500m Smallboat Open: Vize-Europameister

2000m Standardboot Mixed: Bronze

Herzlichen Glückwunsch-das Team und der Verein sind sehr stolz auf dich.

Nach der EM folgte das nächste Trainingslager von Black Wave-die letzte Station vor der deutschen Meisterschaft Ende Juli. An zwei Tagen wurde intensiv gearbeitet, letzte Feinheiten optimiert und noch die ein oder andere Besatzung getestet. Samstagabend durfte das gemeinsam Teamessen nicht fehlen. Melli lieferte auch noch den passenden Team-Song. Am Sonntag fand sich zudem Zeit den Nachwuchs ans Paddeln heranzuführen. Die DM kann kommen. Alle sind hoch motiviert vom 31.07. bis 2.08. in Oberschleißheim auf der Olypmiaregattastrecke alles zu geben. 

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