Saisonabschluss oder schon Saisonvorbereitung?

Nach dem Saisonabschluss von Black Wave im September beim Isecup darf auch mal Zeit für außersportliche Aktivitäten und Urlaub sein, um danach wieder richtig durchstarten zu können. 

Am 3.10. traf sich die Drachenbootsparte des Sport Clubs zum Saisonabschluss, um die Bowlingfähigkeiten zu testen. Auf bunt gemischten Bahnen waren nicht nur Kraft und Taktgefühl, sondern auch Zielvermögen gefragt. Auch die Kinder hatten auf ihrer eigenen Bahn viel Spaß-tatkräftig unterstützt von Bernd. Anschließend ließen alle gemeinsam den Tag im Bavarium bei gutbürgerlicher Küche gemütlich ausklingen.

Bereits eine Woche später traf sich das Team Black Wave im Club, um die diesjährige erfolgreiche deutsche Meisterschaft gebührend zu feiern. Nach einer kurzen Begrüßung von Sabrina stärkten sich alle am Grillbuffet. Die gemeinsame Zeit wurde auch genutzt, noch einmal Danke zu sagen, an die Menschen, die auch im Hintergrund sich viel für Black Wave engagieren. So bedankte sich das Team bei Stephan, der mit seinen Trainingsplänen die allgemeine Gewichtszunahme im Team zu verantworten hat. Ein weiteres Dankschön ging an Maleen. Sie hat in diesem Jahr die Aufgabe übernommen, den Instagram-Kanal von Black Wave mit Stories und Beiträgen zu versorgen, was für große Begeisterung auch außerhalb des Teams sorgt. Auf Herbert und Friederike kann sich das Team ebenfalls immer verlassen. Während die SportlerInnen auf dem Wasser und im Kraftraum Gas geben, ziehen sie die Fäden im Hintergrund und zaubern immer wieder Unterstützung in den unterschiedlichsten Formen hervor. Vielen Dank dafür.

Nach diesen bewegenden Momenten waren anschließend alle gefragt, noch etwas aktiv zu werden. Von kräftemessenden über vertrauenstestende Spiele bis hin zur Eskalation im finalen Spiel, bei dem niemand mehr trocken blieb, war alles dabei. Gelernt haben wir in Spiel eins, dass David wirklich gegen Goliath gewinnen kann, in Spiel zwei, dass man dem Trainer vielleicht doch nicht blind vertrauen kann (richtig Jojo?) und in Spiel drei, dass ein Spiel mit Wasser im Herbst auf einer Party nicht mehr kontrollierbar ist. Die Aufgabe den schönsten Saisonmoment nachzustellen und mit einer Polaroid Kamera festzuhalten, sorgte zusätzlich für einige Highlights. Nach der Siegerehrung wurde die Tanzfläche eröffnet und gemeinsam gefeiert.

Ein großes Dankeschön an Volker Kuntke, der nachdem er begeistert als Zuschauer in Halle dabei war, diesen Abend sponserte.

Den restlichen Oktober nutzten einige SporlerInnen für sportliche Events und Andere fuhren in den wohlverdienten Urlaub. Auch das gehört eigentlich schon zur Saisonvorbereitung dazu. Denn im November startet Black Wave mit dem ersten Trainingslager in die neue Saison. Das große Ziel ist es, bei der Club Weltmeisterschaft in Taiwan im September 2026 an den Start zu gehen. 

Saisonabschluss in Hamburg

Vergangenes Wochenende zog es Black Wave nach Hamburg. Mittlerweile kann man schon sagen, dass der Isecup in Hamburg zum festen Termin für Saisonabschluss geworden ist. Die Regatta wird vor dem heimischen Bootssteg des WSAP Hamburg auf dem Isekanal ausgetragen, was vor allem einen super Blick auf den Zieleinlauf der ca. 200m langen Strecke ermöglicht. In den vergangenen Jahren wurde der Wettkampf im Standardboot in der Kategorie Mixed ausgetragen. Dieses Jahr wagten die Veranstalter einen Testlauf parallel eine neue Kategorie an den Start zu bringen-die 10er Frauenboote. Für diesen Testlauf wurde zu Freuden der Sportlerinnen auch Black Wave eingeladen. 

Gleich im zweiten Rennen startete das Mixed Boot von Black Wave gegen das Team Rising Sun. Black Wave entschied das Rennen für sich und konnte sich so über diesen Vorlauf für die Sportklasse qualifizieren. Kurze Zeit später ging das Damenboot an den Start. Auch hier hatte Black Wave die Nase vorn und zog direkt ins Halbfinale ein. Im Zwischenlauf der Mixed Boote konnte sich Black Wave ebenfalls knapp durchsetzen und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. 

In der Mittagspause genoss das Team gemeinsam die Sonne und freute sich über allerhand Kuchen von Anka,Julia und Silvi (vom Sportsteam-Danke!!!). Das Wetter war so gut, dass sogar unser „Team-Touri“ aus Lübeck zu Besuch kam (liebe Grüße!).

Nach der Mittagspause ging es weiter mit den Halbfinalen. Das Damenboot fuhr frisch gestärkt die Tagesbestzeit der Damenboote und gewann gegen die WSAP Pirayas. Das Mixed Boot erwartete im Halbfinale der Titelverteidiger der vergangenen zwei Jahre- de Zuariner aus Schwerin. Hierfür gab es sogar ein Comeback im Boot-Trainer Bernd ließ es sich nicht nehmen das Team bei dieser Aufgabe im Boot zu unterstützen. Der Start wurde gut getroffen, im Endspurt machte sich dann leider doch bemerkbar, dass es bei Black Wave mit nur 6 Männern wohl eher eine Männerquote statt einer Frauenquote im Boot gab und Zuarin entschied das Rennen für sich. Im kleinen Finale der Standardboote traf Black Wave auf das WSAP Sportsteam, die sich im Fotofinish den Heimvorteil zu Nutze machten und dieses Rennen gewannen. Die Revanche gab es im Frauenboot, als beide Teams wieder aufeinandertrafen. Hier ließen die Damen nichts anbrennen und holten sich den Sieg in dieser Klasse. Gemeinsam mit allen anderen Teams wurde voller Spannung das große Finale der Mixedboote angeschaut. Würde Zuarin dieses Rennen gewinnen, dürften sie den heiß begehrten Wanderpokal behalten. Dagegen hatte der ACC aber etwas einzuwenden und zur großen Erleichterung der Veranstalter gewann der ACC knapp. 

Insgesamt wieder eine tolle Veranstaltung des WASP Hamburg und wir bedanken uns besonders für die Einladung des Frauenbootes-über eine Open Klasse im nächsten Jahr würden sich die Männer freuen.

Für Black Wave geht es nun erstmal in die wohlverdiente Pause und es wird sich Zeit für ein paar soziale Events genommen. Am dritten Oktober veranstaltet der SC Hannover einen Teamtag für die Drachenbootsparte und eine Woche später findet die wohlverdiente Feier für die Erfolge der deutschen Meisterschaft statt.

Bronze, Silber und Gold – Black Wave erfolgreich bei der Club Europameisterschaft

Vom 04. Bis 07. September fand die Club Europameisterschaft in Belgrad, Serbien statt. Black Wave startete mit einem kleinen Frauenboot und übertraf alle Erwartungen. Aber der Reihe nach.

Los ging es Dienstagfrüh um 6 Uhr. Noch vor dem Abflug wurden Svea und Betti mit einem nachträglichen Geburtstagsständchen überrascht, was die morgendliche Blässe im Gesicht verschwinden ließ. Nach dem Umstieg in Amsterdam, bei dem dank eines Trackers auch die Paddel beim erfolgreichen Umstieg beobachtet werden konnten, erreichte der Großteil des Teams Belgrad gegen Mittag. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden sowohl der Mietwagenverleih als auch der Eingang der gebuchten Unterkunft gefunden, wo die Sportlerinnen persönlich in Empfang genommen wurden. Der restliche Tag wurde mit organisatorischen Dingen wie einkaufen, organisieren von Handtüchern und Bettzeug, der Teamregistrierung an der Strecke sowie mit dem Einsammeln der Nachzügler vom Flughafen verbracht. Beim gemeinsamen Abendessen stieg die Vorfreude auf den Wettkampf.

Am nächsten Morgen ging es zeitig los. 8 Uhr stand das erste Training auf dem Plan. Das Team war sogar noch vor den Offiziellen am Bootssteg. Die Boote lagen bereit, also wurden kurzerhand Steuer und Trommel selbst befestigt. Eine Stunde Training stand zur Verfügung. Konzentriert holten sich die Sportlerinnen ein Gefühl für das Wasser und alle bekamen die Chance sich auf die Bedingungen vor Ort einzustellen. Nach dem Training ging es zurück zur Unterkunft. Ein Teil des Teams erkundete die Umgebung, während eine kleine Delegation zurück zur Strecke fuhr, um am Team Managers Meeting teilzunehmen. Die Eröffnungsfeier fiel leider ins Wasser. Am Abend trafen dann auch der Chef-Bernd, Katja und Hanna in Belgrad ein und somit war das Team nun vollständig. Nach einem gemeinsamen Teamabend, ging es relativ früh ins Bett, denn am nächsten Tag sollte die EM starten.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Sprintdistanz. Die Kategorie small boat Frauen war für den Nachmittag angesetzt. Der Vormittag wurde zur individuellen Vorbereitung genutzt und gegen Mittag fuhren alle gemeinsam zur Strecke. Nach kurzer Suche wurde das Teamzelt gefunden. Hier stellte sich bereits heraus, dass es zu einer Verwechslung des Teamnamen und des Vereins gekommen war. In Belgrad wurde Black Wave unter dem Team Pseudonym SC Hannover aufgeführt-so auch in den Ergebnislisten zu finden. Dies sollte die Sportlerinnen aber nicht weiter stören. Der erste Lauf der 200m entschied über den direkten Einzug ins Finale oder ob noch ein Hoffnungslauf gefahren werden musste. Die Vorgabe von Bernd und Sabrina war klar-der erste Lauf musste sitzen, der direkte Finaleinzug war das Ziel. Im ersten Rennen traf man u.a. gleich auf die Neckardrachen, die beiden anderen Teams konnte man nicht einschätzen. Black Wave zeigte einen starken ersten Lauf und sicherte sich mit Platz eins den Finaleinzug. Viel Zeit bis zum Finale blieb nicht. In einem sehr guten Rennen lieferte sich Black Wave einen harten Kampf um Platz zwei mit dem Team Fönix aus Ungarn, die am Ende knapp die Nase vorn hatten. Black Wave freute sich über Bronze-die erste internationale Medaille auf der Sprintdistanz! Herzlichen Glückwunsch an das Beastboat, die ihre Sprintstärke nutzten und den Lauf für sich entscheiden konnten. Gemeinsam feierten die drei Teams bei der Siegerehrung bevor es zurück zur Unterkunft ging.

Glücklich und zufrieden lies das Team den Abend gemeinsam ausklingen und Bernd bereitete alle auf das am nächsten Tag anstehende 2000m Rennen vor.

Nach der kurzen Distanz, ging es am Freitag auf die 2000m. Die Startreihenfolge wurde anhand der 200m Ergebnisse gesetzt. Das bedeutete, Black Wave startete hinter Fönix aus Ungarn und dem Beastboat auf Position 3. Das Team freute sich sehr auf dieses Rennen und hatte sich viel vorgenommen. Hochmotiviert nahm man sich vor, Fönix auf der Strecke zu überholen. Mit einem kraftvollen Start ging Black Wave auf die Strecke. Angetrieben von Mailin auf der Trommel und Eileen am Steuer, die nicht zuließen, dass irgendjemand im Boot anfangen könnte zu denken. Es kam ein Kommando nach dem anderen und man konnte spüren, dass Eileen das vorausfahrende Boot unbedingt überholen wollte. Das übertrug sich auf die Paddlerinnen und bereits nach der ersten Wende gelang das Überholmanöver. Nun hatte man das Beastboat vor Augen. Auch hier wollten alle ranfahren. Keiner ließ irgendeinen Zweifel aufkommen, dass dies nicht klappen würde und Black Wave gelang es tatsächlich den Abstand zu verkürzen. Die letzten 500m wurden alle übrig gebliebenen Kraftreserven ausgepackt und mit einem kräftigen Endspurt kam Black Wave ins Ziel. Wofür es gut war, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Kurz nach dem Aussteigen versammelte Sabrina das Team und fand emotionale Worte für dieses unglaubliche Rennen. Egal, was dabei rauskommen würde, das war das Beste, was dieses Team auf dieser Strecke jemals geliefert hat. Am Teamzelt erschien die Wartezeit endlos. Bernd aktualisierte immer wieder die Ergebnisliste auf dem Handy. Sobald man irgendwo ein Team jubeln hörte, wurde sofort angenommen, es würde um das Ergebnis des small boat Frauen Rennens gehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit war es dann soweit und Bernd verkündete: „Mädels ihr habt gewonnen“. Unfassbar-Europameister!!! Und das mit 12 Sekunden Abstand auf Platz 2. Das Team konnte es nicht fassen und der Jubel war groß. Mit einem kühlen Getränk zum Anstoßen ging es überglücklich zur Siegerehrung. Zurück an der Unterkunft wurde im hauseigenen Pool gefeiert und die Einheimischen als Fans gewonnen. Der Abend wurde wieder gemeinsam verbracht. Die Bilder der letzten Tage wurden gemeinsam angeschaut. Besonders Nahaufnahmen der Gesichter am Start sind hier immer wieder ein Highlight.

Am nächsten Tag hatte Black Wave frei und in verschiedenen Gruppen wurde Belgrad erkundet. Die Einen nahmen an einer Stadtführung teil, während die Anderen sich von ChatGPT leiten ließen und im Dinopark endeten. Zwischendurch gab es die ein oder andere Abfrage zur Medaillenkontrolle, auf die die Sportlerinnen unterschiedlich vorbereitet waren. Hier muss die ein oder andere wohl noch dazulernen. Am Abend trafen sich alle zum gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria wieder-der Chef hatte eingeladen. Vielen Dank dafür. Nach dem Essen ging es gemeinsam zurück und noch auf dem Weg zur Unterkunft versammelte Bernd das Team, um alle auf den letzten Wettkampftag vorzubereiten.

Der letzte Tag wurde der Königsdisziplin, den 500m gewidmet. Der Modus war der Gleiche wie für die 200m. Man musste den Vorlauf gewinnen, um sich sicher den Hoffnungslauf sparen zu können. Dies war wieder das Ziel von Black Wave. Das würde nicht leicht werden, da man dieses Mal bereits im Vorlauf auf das Beastboat treffen würde. Hochmotiviert ging es an den Start. Mit einem perfekten Start bei Black Wave gelang es dem Beastboat nicht sich abzusetzen. Kraftvoll fuhr Black Wave auf die Strecke und Eileen entschied, dass das Rennen voll gefahren wird, da sie die Chance sah, die Magdeburger zu schlagen. Die Taktik ging auf und Black Wave gewann den Vorlauf. Damit konnte man Kräfte sparen und sich direkt auf das Finale vorbereiten. Im Finale musste sich das Team dann doch wieder knapp dem Beastboat geschlagen geben und gewann Silber auf den 500m. Auch hier wieder herzlichen Glückwunsch nach Magdeburg.

Damit machte das Team den Medaillensatz komplett und brachte Bronze, Silber und Gold zurück nach Hause. Am letzten Abend wurde auf die Erfolge angestoßen bevor es zur Abschlussparty der Thunder Dragons ging-vielen Dank für die Einladung! Lange konnte nicht gefeiert werden, da frühzeitig die Heimreise angetreten wurde, die für Einige Sportlerinnen aufgrund eines verpassten Anschlussfluges zum Roadtrip per Mietauto von Amsterdam nach Hannover entwickelte. Am Ende sind alle wohl behalten Zuhause angekommen.

Für ein paar Sportlerinnen war es der erste internationale Wettkampf überhaupt. Ein unglaubliches Ergebnis und es wird wohl noch etwas dauern bis alle diese Leistung realisiert haben.

Nächstes Wochenende beendet Black Wave die Saison mit einem letzten Wettkampf, dem Isecup in Hamburg. Hier startet Black Wave mit einem Mixed Boot-die Männer sind endlich mal wieder dabei-zumindest eine Handvoll.

Road to Belgrade

Vergangenes Wochenende fand das finale Trainingslager für das Frauenboot von Black Wave auf heimischen Gewässern statt. 

Los ging es Samstagmorgen im Standardboot gemeinsam mit dem gesamten Team im Mixboot. Zweimal 1000 m inklusive Wende standen auf dem Plan-für so manchen Neuling im Team eine neue Erfahrung. Die Strecke überraschte mit dem ein oder anderen Algenfeld und die SportlerInnen konnten gleich mal testen, wer sein Paddel fest im Griff hat.

Ab der zweiten Einheit stand das small boat und das Team für Belgrad im Fokus. Der Umstieg vom Standardboot ins small boat verlief zunächst etwas holprig, aber gegen Ende der zweiten Einheit ließen die SportlerInnen das gewohnte Potential dieses Bootes aufblitzen. Nach der Stärkung in der Mittagspause wurden die Strecken kürzer und die Frequenzen höher. 500m-die Paradestrecke stand auf dem Plan. Auch in dieser Einheit spürte man noch die ein oder andere Unkonzentriertheit, sodass Sabrina nach der ersten Strecke deutliche Worte fand. Dies zeigte sofort Wirkung und man sah eine deutliche Steigerung mit jeder weiteren Strecke. Konzentriert wurde auch in der letzten Einheit des Tages gearbeitet, sodass nicht nur die Trainer Sabrina und Bernd, sondern auch das gesamte Team mit einem guten Gefühl den Tag beendeten. Nach dem gemeinsamen Ausdehnen, wurden die Energiereserven beim gemeinschaftlichen Abendessen im Club wieder aufgefüllt.

Der Sonntagmorgen startete mit einer intensiven Einheit. Trotz der Belastungen vom Vortag lief das Boot am heutigen Tag gleich zu Beginn an gut. Trommlerin Mailin konnte bei den Startschlägen sogar einmal ihre Tauchkünste testen, was ihr kurz die Sprache verschlug. In der Pause war ein wenig Zeit unserem heutigen Geburtstagskind Katja zu gratulieren-Herzlichen Glückwunsch!

Zum Abschluss des Trainingslagers wurden noch einmal die höheren Frequenzen ausgepackt und der Fokus auf die Sprintdistanz gelegt.

Insgesamt war das Trainingslager eine wichtige Vorbereitung und das Team hat noch einmal zum richtigen Zeitpunkt einen großen Sprung nach vorn gemacht. Alle sind nun heiß auf die European Club Crew Championships in Belgrad, Serbien. Nächste Woche Dienstag werden sich die Mädels auf den Weg nach Serbien machen. Am Mittwoch findet noch ein Training statt. Von Donnerstag bis Sonntag wird Black Wave dann alles auf den Stecken 2000m, 200m und 500m geben. Den Rennplan hält der Veranstalter leider bisher geheim. Infos zur EM wird es auf dem Insta-Kanal von Black Wave geben.

https://www.instagram.com/blackwave.hannover?igsh=aGF2ZHdpYmtvOGZr

Black Wave bei der WM in Brandenburg

Die letzten 7 Tage fand ein wahres Spektakel in Brandenburg statt. Die größte Drachenboot Nationen Weltmeisterschaft, die je veranstaltet wurde. Eine Delegation aus 8 SportlerInnen von Black Wave war mit dabei: Mandy, Svea, Marlene und Eileen starteten mit dem Premier Team und Bettina, Sabrina, Stephan und Bernd gingen mit Senior A an den Start. Während das Team Zuhause am Live Stream mitfieberte, gaben die Teams alles und brachten den Beetzsee zum Brodeln.

Los ging es am Montag mit den 2000m Mandy und Svea durften ihr erstes Rennen mit dem Mixed Team im Standardboot bestreiten. Am Ende ein starker Platz 5. Am Nachmittag ging das Senior A Team auf die Strecke. Unter der Führung von Schlagmann Stephan wurden spannende Überholmanöver geboten und die erste Medaille für unsere SportlerInnen erkämpft- Platz 3. Mit diesem Auftakt ging es an Tag zwei für die Spezialboote auf die 2000m. Unsere 4 Premierdamen fuhren in einem starken Rennen ebenfalls auf Platz 3-die erste WM-Medaille im Premier Standardboot seit 2015. Dem Ü40 Team fehlte das letzte Quäntchen Glück und das Team verpasste sowohl im Damen small boat als auch im open small boat knapp Platz 3.

Nach den 2000m folgten die 1000m, die nur im Standardboot ausgefahren wurden. Das Premier Mixed Team machte den Anfang. Nach dem ersten Lauf, musste das Team durch den Hoffnungslauf. Die Zeiten der führenden Teams ließen erahnen, dass das Premier Team es auf dieser Strecke schwer haben würde. Das Finale wurde erreicht und am Ende ein solider Platz 5. 

Das Senior A Mixed Team konnte das Pech vom Vortag nicht abschütteln. Nach einem richtig starken ersten Lauf und mit der zweit besten Zeit, gelang der direkte Einzug ins Finale. Im Fotofinish war das Glück nicht auf der Seite des deutschen Teams und um 0,335 Sekunden wurde der Podestplatz verfehlt.

Die Premier Damen lieferten gewohnt ein starkes Rennen im ersten Zeitlauf und sortierten sich auf Platz 3 ein. Unglücklicherweise zog ein Unwetter auf, sodass der Wettkampf unterbrochen werden musste und der Zeitplan angepasst werden musste. Dies führte dazu, dass der zweite Zeitlauf für die Damen gestrichen wurde. Also Platz 3 für Mandy, Svea, Marlene und Eileen. 

Nach der Unterbrechung ging das Senior A open Boot mit Stephan auf die Strecke. Wieder gelang der direkte Einzug ins Finale, dieses Mal mit der drittbesten Zeit. Im Finale gelang es dem Team, das zu wiederholen-Platz 3. Kanada und die USA auf Platz 2 und 1 waren in Reichweite.

Am Donnerstag und Freitag ging es auf die Sprintdistanz 200m. Das Premier Mixed Team musste wieder durch den Hoffnungslauf und landete am Ende im Finale auf Platz 5.

Senior A open im small boat verpasste leider den Einzug ins Finale, die vorangegangenen Tage waren kräftezerrend. Der Tag konnte aber noch durch die Senior A Damen im small boat gerettet werden. Hier gelang der direkte Finaleinzug mit der drittbesten Zeit. Im Finale ging es auf Bahn 2 neben China an den Start. Mit nur 0,338 Sekunden Rückstand gewannen die Damen den Vizetitel. Mit im Boot saß Bettina und holte damit den ersten Vizeweltmeistertitel nach Hannover.

Am nächsten Tag machte das Senior A Mixed Team im Standardboot den Anfang. Nach dem direkten Finaleinzug, wurde wieder ein sehr knappes Finale geboten. Das Fotofinish fiel wieder nicht zu Gunsten des deutschen Teams aus, es schien als ob man den Platz 4 gebucht hatte. Hier fehlten nur 0,096 Sekunden auf Platz 3 und nur 0,643 Sekunden bis Platz 1. Senior A war in der Weltspitze angekommen. Ein kleiner Trost bleibt, denn das Senior A Team fuhr bei dieser WM die schnellste deutsche Zeit auf 200m im Bereich Mixed Standardboot.

Die Premier Damen konnten leider wieder nur in. drei Zeitläufen starten. Schon frühzeitig sortierte sich das Starterfeld auch für die Endplatzierung ein. Das hinderte unsere Sportlerinnen nicht daran, im letzten Lauf China auch mal ein wenig zu ärgern, die nur noch 0,04 Sekunden vor den Deutschen lagen. Die Revanche wurde für die 500m Strecke versprochen. Platz 4 am Ende für das Premier Damen Team.

Samstag und Sonntag ging es auf die Königsdisziplin-die 500m.

Hier wollte nun auch mal das Premier Mixed Team sein Potential zeigen. In einem stark besetzten ersten Lauf mit China und der Ukraine erreichte das Team erstmalig den direkten Einzug ins Finale. Mandy und Svea gaben dabei alles, da sie für das Finale nicht gesetzt waren. Nun mussten Andere das Ziel Podestplatz erkämpfen. In einem denkbar knappen Finale hieß es Platz 4 am Ende. Ein versöhnlicher WM-Abschluss. 

Das Senior A Damenteam im small boat musste auf den 500m durch den Hoffnungslauf. Hier gelang der Finaleinzug souverän. Im Finale wurde der Fluch des 4. Platzes fortgeführt und wieder waren die Abstände denkbar knapp. Also musste das open Standardboot der Senior A den Fluch durchbrechen. Es wurden drei Zeitläufe gefahren. Angetrieben von Bernd am Steuer lag das Team nach zwei Zeitläufen auf Platz 3-hier war etwas möglich. Diesen Platz ließ sich das Team in der dritten Runde nicht mehr nehmen und belohnte sich mit Bronze.

Am nächsten Tag ging das Senior A Mixed Team an den Start der 500m Distanz. Das Team Zuhause drückte noch einmal die Daumen-bloß nicht wieder Platz 4. Im ersten Rennen bekam man das Gefühl, dass auch die SportlerInnen genug von Platz 4 hatten. Mit der zweitschnellsten Zeit zog das Mixed Team direkt ins Finale ein. In einem unfassbar spannenden Finale lag das Glück des Fotofinishs dieses Mal auf Seiten des deutschen Teams-Vizemeister, die USA war knapp geschlagen. 

Den Abschluss der WM für Black Wave bildete das Damen Premier Team. Hier gab es eine offene Rechnung mit China. Da ließen die Sportlerinnen dieses Mal auch nichts anbrennen und angetrieben von Steuerfrau Eileen fuhr man sich nach den ersten beiden Zeitrennen einen soliden Vorsprung auf China heraus. Die Plätze eins und zwei sollten Kanada und die USA unter sich ausmachen, sodass das deutsche Team im dritten Lauf nur noch einmal abliefern musste, um sich Bronze zu sichern.

Damit ging eine recht erfolgreiche WM für unsere SportlerInnen zu Ende. In Hannover können wir nun einige Vize-Weltmeister sowie Bronze GewinnerInnen begrüßen.

Nun ist Zeit durchzuatmen und ein wenig Urlaub zu genießen bevor es für Black Wave zum nächsten Highlight des Jahres, der Club EM in Serbien, geht.

(Fotos: u.a. René Paul Peters)

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