Trainingslager mal anders

Vergangenes Wochenende stand das erste Trainingslager 2024 für Black Wave an. Leider spielte das Wetter nicht mit-der Maschsee war zugefroren und die Leine aufgrund von Hochwasser ebenfalls gesperrt für den Wassersport. Schwierige Wetterlagen sind dennoch kein Grund ein Trainingslager abzusagen. Kurzerhand stellten die Trainer Sabrina und Bernd ein Alternativprogramm auf die Beine.

Los ging es am Samstagmorgen mit einem Leistungstest für die Nachzügler, die im Dezember verhindert waren, während die bereits getesteten SportlerInnen eine Runde um den Maschsee liefen. Gestartet wurde mit 2 min Bankziehen, gefolgt von einem Athletiktest à 3 Runden mit 5 Übungen. Anschließend waren die Läufer in der zweiten Einheit im Kraftraum fleißig, während die andere Gruppe ebenfalls die Maschsee Laufrunde absolvierte.

Nach dem Mittagessen wurde die Location gewechselt. Das Team fuhr nach Langenhagen zu Löwenfitness in die Crossfit Box. Für die dritte Einheit stand ein Crossfit Team Workout auf dem Plan. Hier kamen alle SportlerInnen ordentlich ins Schwitzen und die sonst etwas vernachlässigte Beinmuskulatur kündigte schon recht frühzeitig den in den nächsten Tagen folgenden Muskelkater an. In drei Teams mit je 3 bzw. 4 SportlerInnen wurde gegen die Zeit gearbeitet. In nur 50 min sollten insgesamt 1776 Wiederholungen als Team erreicht werden.

Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Mit etwas mehr Routine bei zum Teil neuen bisher unbekannten Übungen sind die 1776 Wiederholungen beim nächsten Mal kein Problem mehr.

Zur Belohnung und zur Reduzierung des anbahnenden Muskelkaters ging es für Einheit Nummer 4 in die Sauna. Damit endete ein rundum gelungener Trainingstag.

Vielen Dank an Christoph von Löwenfitness für die Betreuung vor Ort.

Die Saison ist eröffnet

Vergangenen Samstag startete das Team Black Wave in die neue Saison. Deshalb stand zunächst einmal eine Bestandsaufnahme auf der Tagesordnung: Leistungstest.

Gestartet wurde mit dem allseits beliebten Bankziehen. Zwei Minuten können doch schon ganz schön lang sein.

Nach einer kurzen Pause folgte ein Athletiktest. Absolviert wurden 3 Runden mit je 5 Übungen. Alle Sportler und Sportlerinnen gaben ordentlich Gas, sodass die Trainer Sabrina und Bernd mit den Ergebnissen zufrieden waren. Viele konnten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern.

In gemütlicher Runde wurde anschließend mit weihnachtlichen Leckereien die letzte Saison noch ein wenig aufgearbeitet.

Eine Wassereinheit durfte im Anschluss natürlich auch nicht fehlen, wobei der vorangegangene Test in den Knochen saß.

Ein gelungener Auftakt und sogar das Wetter war für Hannover-Verhältnisse doch ganz gut (disclaimer: Meinung einer Hamburgerin :D).

Saisonabschluss 2023

Die Saison 2023 ist vorbei-Grund genug noch einmal anzustoßen. Dabei durften die Sponsoren nicht fehlen. Ohne die großzügige Unterstützung wäre der Weg nach Ravenna nur schwer zu realisieren gewesen. Bei Sekt und diversen Leckereien ließ das Damenteam von Black Wave gemeinsam mit den vielen Unterstützern die Saison Revue passieren. Herbert überraschte das Team mit einer selbst gebastelten Medaille für jede Sportlerin als Auszeichnung vom Sport-Club-Hannover. Das Video zum Saisonrückblick bescherte noch einmal Gänsehaut-Feeling. Zum Abschluss gab es ein Teamfoto mit allen anwesenden Sponsoren. 2023 wird in Erinnerung bleiben und die Vorfreude auf die nächste Saison steigt.

Im Anschluss gab es noch eine Überraschung für das Team. Bei einem Outdoor Escape Game ging es in drei Teams in Hannover auf die Suche des Antivirus, um Spider Tech daran zu hindern die Weltherrschaft an sich zu reißen. Immer wieder trafen die drei Gruppen aufeinander, was dazu führte, dass die eine oder andere Gruppe einen Zwischensprint einlegte. 15 Aufgaben mussten bewältigt werden. Das Antivirus musste in einer gut besuchten Fußgängerzone hergestellt werden, was neugierige Blicke der Unwissenden auf sich zog. Letztendlich gelang es jeder Gruppe Spider Techs Pläne zu vereiteln auch wenn die eine oder andere Diskussion der wissenschaftlichen Richtigkeit der Rätsel zu diversen Zeitverzögerungen führte.

Anschließend ließ das Team den Abend bei Burger und (noch etwas später) im Irish Pub ausklingen.

Nun kann die Vorbereitung für 2024 starten.

Vielen Dank an:

Sport-Club-Hannover e.V., im Speziellen an Herbert

Volkswagen

Keding Brandschutz

Autohaus Kahle Bulliherz.de

Goodsport

Treuhand Hannover

KWS-Saat

Heilberufe, Naturafit

Makler Versicherungsgruppe – Hr. Lachmann

HBTS-Event

Familie Seyda

Familie Heikamp

Anka, Vera & Ines

Nach der EM ist vor der WM

Unter diesem Motto fuhr das Damenboot von Black Wave zur Qualifikationsregatta nach Berlin. 4 Damenteams hatten gemeldet: das Beast Boat, die Neckardrachen, die Spreesisters und natürlich Black Wave. Es wurden 4 Zeitrennen angesetzt, 2mal 200m und 2mal 500m. Aus allen 4 Rennen wurde eine Rangliste erstellt. Unser Damenboot wollte unbedingt das Ticket nach Ravenna lösen. Dazu musste der 2. Gesamtplatz erreicht werden.

Los ging es Samstagvormittag mit den 200m. Der erste Start wirkte noch etwas verschlafen, sodass es am Ende der dritte Platz wurde. Nach einer kurzen Pause ging es zum zweiten Start auf die 200m. Nun waren alle wach, der Start wurde gewohnt stark rausgefahren, dennoch landete das Team auch in diesem Rennen auf Platz 3. Noch war alles drin. In der Mittagspause riefen Bernd und Sabrina allen noch einmal in Erinnerung worum es ging. Natürlich ging es in erster Linie um die WM-Teilnahme, aber Pool-Parties, Aquagymnastik und den gemeinsamen Team-Urlaub zu wiederholen waren als Motivation nicht zu vernachlässigen. Voll fokussiert ging es zum Start der ersten 500m. Das erste perfekte Rennen an diesem Tag brachte dem Team Platz 2 ein-das Ticket nach Ravenna war wieder greifbar. Das finale 500m Rennen lief ähnlich gut, dennoch musste sich Black Wave am Ende dem Beast Boat und den Neckardrachen geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch an beide Teams zur Qualifikation.

Nun heißt es neusortieren und die kommende Saison entsprechend ausrichten. Das Damenboot von Black Wave ist auf einem guten Weg.

Herzlichen Glückwunsch an Stephan. Er hat sich mit dem Beast Boat im 10er Open (Gesamtplatz 1) und 10er Mix (Gesamtplatz 2) souverän für die Club WM 2024 in Ravenna qualifiziert.

An diesem Wochenende fand zeitglich der Isecup in Hamburg statt. Dort ging Black Wave unter Leitung von Gert als Renngemeinschaft gemeinsam mit den Teams Paddelquäler und ProTeam Hameln an den Start. Das erste Rennen fand gegen die Wave Rocker aus Hannover statt und wurde souverän gewonnen. Im zweiten Vorlauf traf das Team auf die WSAP Sun Dragons aus Hamburg. Auch hier gewann Black Wave und rutschte damit ins Halbfinale der Sportklasse, wo die Hanseatic Dragons warteten. Gert fand die richtigen Worte, um das Team für den möglichen Finaleinzug zu motivieren. Der Start funktionierte auf den Punkt. Auf der Strecke kamen die Hanseatic Dragons jedoch ran, sodass nur ein starker Endspurt von Black Wave den Finaleinzug sicherte.

Im Finale wartete der Vorjahressieger die Zuariner aus Schwerin. Das Finale war ein Kopf an Kopf Rennen und am Ende wurde anhand eins fragwürdigen Zielfotos entschieden, dass die Zuariner auf Bahn 1 vorn lagen. Mit dem Schweriner Team wurde sich im Sinne das Sportgeistes auf ein inoffizielles Unentschieden geeinigt, sodass alle mit einem guten Gefühl nach Hause fuhren.

Vielen Dank an Olaf vom WSAP, der das Team super gesteuert und angetrieben hat.

Abfahrt nach und in Ravenna-Clubeuropameisterschaft 2023

Zurück in der Heimat können wir noch immer nicht ganz begreifen, was uns in Ravenna auf der Clubeuropameisterschaft gelungen ist. Über ein Jahr hartes Training und Vorbereitung haben sich wirklich ausgezahlt-das Damenboot von Black Wave hat gezeigt, dass mit diesem Team zu rechnen ist. Aber der Reihe nach:

Zwei Tage vor Beginn des Wettkampfes machte sich der Großteil des Teams mit zwei VW-Bussen von Hannover aus auf den Weg nach Ravenna. Einige SportlerInnen waren bereits angereist und genossen die Zeit im Pool, in den auch der Rest des Teams nach Ankunft ohne Umwege sprang.

Der nächste Tag begann nach dem Frühstück mit einem Sportprogramm-Mobility sollte wohl im nächsten Jahr bei einigen nicht so sehr vernachlässigt werden. Am Nachmittag ging es dann endlich zur Regattastrecke. Ein Training stand auf dem Plan. In zwei verschiedenen Bootsbesatzungen galt es, sich noch ein letztes Mal ein gutes Gefühl zu holen und die Nervosität abzuschütteln. Nach dem Abendessen fanden Sabrina und Bernd die richtigen Worte, um das Team auf die erste internationale Regatta einzustimmen. Das dies die richtige Wirkung hatte, sollte sich am nächsten Tag herausstellen.

16 Frauenboote traten auf den 2000m an. Es wurden 3 Wenden gefahren und alle Boote starteten nacheinander in einem gemeinsamen Rennen im Abstand von 15 Sekunden. Black Wave war Boot Nummer 4. Nach einem guten Start packten die Mädels den langen Hammer aus und konnten so bereits in der ersten Wende das erste Boot einholen. Das Team aus Zypern agierte sehr fair und machte trotz Vorrecht Platz in der Wende, sodass Black Wave innen vorbeiziehen konnte. Dieses Überholmanöver beflügelte das Team-egal welches Kommando von Ines auf der Trommel und Iris am Steuer an das Boot getragen wurde-jeder Schlag wurde mit maximalem Druck gefahren. Durch die zweite Wende wurde das Boot durch Anfeuerungsrufe der restlichen Teammitglieder, Supporter und unseren Freunden vom Beast Boat getragen. In der Nähe der letzten Wende hatte Black Wave den Abstand zu zwei Booten aus Ungarn und der Ukraine erheblich reduziert, was in der Wende hätte eng werden können. Aus unerklärlichen Gründen fuhren beide Boote aber an der Wende vorbei geradeaus, wodurch sich Black Wave an die erste Position setzen konnte und als erstes über die Ziellinie fuhr. Das war das perfekte Rennen-nun musste man die Zeiten aller Boote abwarten. Wieder an Land hieß es zunächst Platz 4-was aber kurz darauf korrigiert wurde: Platz 3!!!! Da zitterten sogar mal Trainer Bernd kurz die Hände. Die Mädels konnten es nicht fassen-gut, dass es Sonnenbrillen mit verspiegelten Gläsern gibt, sonst hätte man die einen oder anderen Freudentränen sehen können. Eine Siegerehrung für das Damenboot gab es aufgrund ungerechtfertigter Proteste an diesem Tag leider nicht mehr, was erst nach 7 Stunden Wartezeit verkündet wurde. Dank Bernds Einsatz sollte sich aber an der Platzierung der ersten drei Plätze nichts mehr ändern. In der Wartezeit konnten die Mädels Stephan im Beast Boat anfeuern und zu Gold im 10er Open Boot sowie zu Bronze im 20er Mixed Boot gratulieren. Zurück an der Unterkunft gab es eine kleine verhaltene Poolparty, da am nächsten Tag die 200m auf dem Plan standen.

Die 200m Rennen der Frauen im Smallboat begannen erst am Nachmittag. Der Renntag versprach anspruchsvoll zu werden. Gelang es nicht den Hoffnungslauf zu vermeiden, würde man jede Stunde ein Rennen mit Finalcharakter haben. Dies sollte vermieden werden. Der Start des ersten Rennens funktionierte gewohnt kraftvoll. Nach dem Start fehlte die Konzentration, sodass der direkt Halbfinaleinzug jedoch nicht gelang. Für den Hoffnungslauf forderten Sabrina und Bernd den Willen des Vortages. Daraufhin wurde der Hoffnungslauf souverän gewonnen, der Halbfinaleinzug war geglückt. Das Halbfinale verlief ordentlich aber leider nicht so perfekt wie der vorangegangene Lauf, was auf einer internationalen Bühne nicht verziehen wird. Im B-Final wollte das Team noch einmal zeigen, was in dem Boot steckte und gewann. Am Ende also Platz 9 von 20-das Trainergespann war sehr zufrieden. Nach dem letzten Rennen fand dann auch endlich die langersehnte Siegerehrung der 2000m statt. Ein Moment der allen Sportlerinnen in Erinnerung bleiben wird. Ein großes Danke an das Beast Boat, das mit uns diesen Moment gefeiert hat. Das Beast Boat mit Stephan an Board erreichte an diesem Tag mit dem 10er open Boot einen starken 5. Platz in einem hochkarätig besetzten Starterfeld.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Erholung. Nach dem Frühstück fuhr eine Delegation zur Regattastrecke, um Stephan und das Beast Boat beim Mixed Finale anzufeuern-Platz 3 am Ende!!! Zurück im Hotel gab es ein weiteres Mobility-Programm von Sabrina. Noch lassen sich keine Fortschritte erkennen. Die anschließende Aqua-Gymnastik von Jojo konnten dagegen alle etwas leichter umsetzen. Den restlichen Tag verbrachten einige SporlerInnen in der Stadt und belohnten sich mit einem echten italienischem Gelato, während Andere den Tag zwischen der Strecke und dem Pool verbrachten. Stephan konnte mit dem Beast Boat noch einmal Bronze im 20er Mixed Boot nach Hause holen. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria, stimmten Bernd und Sabrina das Team auf die 500m ein-Kopf ausschalten und sich selbst für die harte Vorbereitung belohnen-nach den ersten Renntagen hatte das Team nichts zu verlieren.

Der Modus für die 500m war der gleiche wie zuvor für die 200m, die Zielvorgabe für das erste Rennen war also ganz klar der direkte Einzug ins Halbfinale. Um am Vormittag den Kreislauf in Schwung zu bekommen, gab es ein kleines Laufspiel. Kleiner Blessuren blieben dabei nicht aus-der Siegeswille ist nicht nur auf dem Wasser zu spüren. Nach dem Mittag ging es zur Strecke. Sehr fokussiert ging das Team in das erste Rennen. Die erste Rennhälfte verlief nach Plan, doch dann verlor die Steuerfrau des Bootes auf der Nachbarbahn das Gleichgewicht, sodass dieses Boot in die Bahn von Black Wave fuhr. Der beinahe Zusammenstoß brachte das Team dennoch nicht aus dem Konzept, sodass der direkte Einzug ins Halbfinale gelang. Sabrina war dennoch mit Kleinigkeiten unzufrieden, sodass klar war, für den Einzug ins große Finale mussten alle Sportlerinnen fokussierter sein. Man merkte, alle wollten die große Überraschung und ins große Finale einziehen. Vor jedem Rennen gab es nun eine Ansprache von Bernd und anschließend noch einmal von Sabrina. Mit diesem Teamspirit ging es ins Halbfinale. Dieses Mal funktionierte die gesamte Rennstruktur.

Das A-Finale wurde erreicht. Im letzten Rennen der Europameisterschaft für Black Wave wuchsen alle über sich hinaus, egal ob es die Sportlerinnen im Boot oder die Teammitglieder am Rand waren-der Zusammenhalt gab die richtige Motivation. In einem spannenden Rennen erreichte das Team einen starken 5. Platz, der Abstand zu Platz 3 betrug gerade mal 4 Zehntel.

Stephan und das Beast Boat belohnten sich an diesem Tag mit Bronze im 10er open Boot auf 500m.

Diese erfolgreiche Europameisterschaft Teilnahme wurde entsprechend am Samstagabend bis in die Nacht gefeiert.

Am Sonntag wurde der freie Tag am Strand und an der Regattastrecke genossen. Stephan hatte die Zielvorgabe den Medaillensatz komplett zu machen und Silber mit nach Hause zu bringen. Dies scheint er auch an sein Team weitergetragen zu haben, denn das Beast Boat belegte an diesem Tag Platz 2 im 20er Mixed Boot auf den 500m.

Am Abend gab es leider keine gebührende Abschlussfeier seitens des Veranstalters, aber das Beast Boat ließ es sich nicht nehmen und lud zu einer großartigen Beach Party ein.

Am Montag ging es für den Großteil des Teams zurück in die Heimat. Nun heißt es kurz durchatmen und Kräfte sammeln bevor am 23.9. die Qualifikation für die Club-WM 2024 in Ravenna stattfindet.

Wir danken all unseren Unterstützern und Sponsoren, die uns auf diesem Weg begleitet haben. Dank an VW, Keding Brandschutz, Goodsports und Naturafit.

Die Geschichte ist noch nicht zu Ende 😉

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