Drachenbootfestival Hannover

Heimspiel, Derby, 50. Geburtstag, Ravenna-Auftakt, Flunkyball und vieles mehr-das Drachenboot Festival in Hannover hatte auch dieses Jahr jede Menge zu bieten.

Vom Sport-Club-Hannover traten insgesamt 3 Teams an: die PowerCops im Bereich Fun Sport und die Hanöversch Dragons und Black Wave in der Kategorie Sport. Black Wave startete am Wochenende mit 9 statt erlaubten 14 Männern, was an diesem Wochenende den einen oder anderen zum Staunen brachte.

Aber der Reihe nach:

Bereits am Freitag wurde das Lager aufgebaut-Hannöversch ganz traditionell mit eigenem Bierwagen. Die Vorfreude auf den Wettkampf auf heimischen Gewässern war groß.

Samstagmorgen gab es bereits den ersten Grund zu feiern-nochmal Herzlichen Glückwunsch Theo zu deinem Jubiläum! Die große Feier musste zunächst auf den Abend geschoben werden. Am Samstag standen die 250m auf dem Plan. In der Kategorie Sport wurden zwei Zeitrennen ausgefahren, über die sich die Teams für die unterschiedlichen Finalläufe qualifizierten. In der Kategorie Sport-Fun fanden 4 Zeitläufe über zwei Tage verteilt statt-die Addition der Zeiten sollte die finalen Platzierungen ergeben. Da dieses Jahr keine Zeiten bekannt gegeben wurden, blieb die Spannung bis zur Verkündung der Platzierungen aus den Vorläufen. Alle drei Teams konnten ihre Leistungen abrufen. Black Wave verpasste nur knapp den Einzug ins A-Finale. Die Hanöversch Dragons schafften den Einzug ins C-Finale und die PowerCops erreichten eine gute Ausgangslage für Tag zwei.

In spannenden Finalläufen sicherten sich Black Wave und Hanöversch in ihren Rennen den Sieg.

Zwischen den Rennen gab es noch ein besonderes Highlight für das Damenboot von Black Wave. Das erste Mal stiegen die Damen von Black Wave gemeinsam mit den Ladies des Roten Drachen aus Mülheim in ein Boot zur Vorbereitung der gemeinsam Club-WM in Ravenna. Unter den wachsamen Augen der beiden Trainer Bernd und Julia (aus Mülheim) wurden die ersten Meter getestet und alle waren begeistert, wie gut das Boot von Anfang an lief. Team-Building wird bei den Mülheimern großgeschrieben und so wurden die Black Wave Damen am Abend ins Lager der Mülheimer eingeladen-XXL Flunkyball ist dafür die perfekte Sportart.

Am nächsten Tag fanden die 500m Rennen statt. Black Wave wollte auf dieser Distanz unbedingt das A-Finale erreichen, Hanöversch den Erfolg vom Vortag wiederholen. Beide Teams lieferten zwei perfekte Zeitrennen ab, was Black Wave ins A-Finale brachte und Hanöversch ins B-Finale. Über Black Wave wunderte sich der ein oder andere und man hörte bspw. „Wie macht Black Wave das mit so vielen Frauen?“. Die PowerCops zeigten auch im dritten Zeitrennen, dass mit ihnen zu rechnen ist-die Entscheidung der Platzierungen würde im letzten Rennen fallen.

In der Mittagspause gab es die zweite Trainingseinheit der Black Wave Damen mit den Mülheimer Damen. So langsam haben alle das Gefühl, dass das Projekt Ravenna 2024 ganz gut werden kann.

Am Nachmittag wurden die Finalläufe ausgefahren. Den Anfang machte Hanöversch. In einem spannenden Rennen gelang es das eine oder andere Team zu ärgern und am Ende hieß es Platz 4 im B-Finale-eine super Leistung. Im A-Finale landete Black Wave mit einem perfekten Rennen auf Platz 6-damit hatte das Team alles erreicht, was Trainer Bernd sich für dieses Wochenende vorgenommen hatte. Im letzten Zeitrennen der PowerCops wurde es noch einmal richtig spannend. Mit einem super Lauf landete das Team auf Platz 2, am Ende nach Addierung aller Zeiten hieß es Platz 3 in der Kategorie Fun Sport.

Insgesamt ein sehr erfolgreiches Wochenende für den Sport-Club-Hannover und die Erfolge wurden am Abend angemessen auf der Party gefeiert.

Vielen Dank an den Veranstalter vom HKC für diese alljährlich gelungene Veranstaltung.

Erstes Trainingslager im Oceansport

Vom 9.05.-12.05. fand das erste Trainingslager für die OceansportlerInnen in Eckernförde statt. Alle SportlerInnen haben in diesen vier Tagen viel lernen können. In verschiedenen Besatzungen wurden OC2 gefahren und Einige haben sich erstmals im OC1 oder im Surfski auf die Ostsee gewagt. Insgesamt wurden ca. 55km über 6 Einheiten verteilt absolviert. Los ging es am Donnerstag. Angekommen an der Ostsee wurden die Boote abgeladen und dann ging es direkt für die erste Einheit hinaus aufs Meer. Bei ruhigen Bedingungen konnten alle ein Gefühl für die Boote entwickeln und erste Techniktipps von Stephan umsetzen.

Am nächsten Tag hatte sich der Wind leider noch etwas mehr beruhigt, sodass die erhofften Wellen zunächst ausblieben. Entschädigt wurden die SportlerInnen von einem Besuch einer Schweinswal Schule, die die Neuankömmlinge aus Hannover interessiert begutachteten-da fragte man sich wer hier eigentlich wen beobachtete.

Nach der zweiten Einheit am Nachmittag ließen die SportlerInnen beim gemeinsamen Grillen den Tag Revue passieren.

Am nächsten Tag frischte der Wind vormittags etwas auf, sodass es tatsächlich die eine oder andere kleine Welle zum Surfen gab. Nach ein paar Stunden am Strand folgte die zweite Einheit. Diese wurde mit Zwischensprints gestaltet, sodass tatsächlich etwas Wettkampffeeling aufkam.

Nach der abendlichen Stärkung im Bistro wurde beim gemütlichen Zusammensitzen darauf gewartet, dass es endlich dunkel wurde, da für die Nacht Polarlichter vorausgesagt wurden. Tatsächlich konnten die SportlerInnen zumindest durch die Kamera mit entsprechender Belichtungszeit die Nordlichter sehen. Ein perfekter Tagesabschluss.

Am Abreisetag frischte der Wind noch einmal auf und die erhofften Wellen hatten im Vergleich zum Vortag wesentlich zugenommen. Für einige SportlerInnen war es das erste Surferlebnis. Kentern gehört da manchmal dazu, sodass ein paar Paddlerinnen ihre Ostseetaufe erlebten. Damit konnte der Wiedereinstieg als Teil des Trainings ebenfalls abgehakt werden.

Mit diesem gelungenen Abschluss ging es zurück nach Hannover.

Die Oceansparte des Sport-Clubs ist immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Bei Interesse gern melden unter: drachenboot@sport-club-hannover.de (Ansprechpartner – Oceansport im Betreff).

Die Wettkampfsaison für Black Wave ist eröffnet

Vergangenes Wochenende fand der erste Drachenboot-Wettkampf für Black Wave bei der „Alten Fahrt“ in Minden statt. Als Teil des Trainingslagerwochenendes, wurden verschiedene Besatzungen unter Wettkampfbedingungen erprobt. Dass man dabei auf einer Brücke paddelte und die Teamzelte sich unter der Wettkampfstrecke befanden, war für Einige sehr faszinierend-aber mal ehrlich-wer denkt sich sowas aus? Da man also, um in die Boote und auf die Stecke zu gelangen, über Treppen nach oben musste, war das Beintraining nach insgesamt 10 Rennen an diesem Tag inklusive.

Aber der Reihe nach. Das Team ging sowohl im small boat als auch im Standardboot mit insgesamt 5 Männern und 14 Frauen an den Start. Es wurden in beiden Bootsklassen jeweils 4 Zeitläufe (je 2 auf 100m und 300m) ausgefahren. Die Gesamtzeit entschied über die Finalbesetzung.

Auf der 100 m Strecke im small boat konnte sich Black Wave im ersten Rennen mit 2 Sekunden und im dritten sogar mit 3 Sekunden vom Feld absetzen, sodass Bernd und Sabrina beschlossen, die 300m Läufe von außen zu betrachten. Auch dies funktionierte und der Finalleinzug glückte souverän. Im Finale wurde die bis dahin gezeigte Leistung noch einmal abgerufen. Platz 1 am Ende, Glückwunsch an die Canoe Rats zu Platz 2.

Im Standardboot lag das Feld dichter zusammen. Nach 3 Zeitläufen war nicht klar, ob es am Ende des Tages für das Finale reichen würde. Durch eine kontinuierliche Leistungssteigerung über den Tag, gelang der Finaleinzug aber dennoch. Im Finale wurde alles auf eine Karte gesetzt. Alle SportlerInnen nahmen im Boot Platz. Vielen Dank an Kim, der das Finale steuerte. Knapp musste sich Black Wave den Speedform Dragons geschlagen geben-Herzlichen Glückwunsch.

Motiviert ging es am nächsten Tag auf dem heimischen Gewässer in Hannover noch einmal für zwei Trainingseinheiten auf den Maschsee. Zunächst wurde die Strecke im Vergleich zum Samstag mit 750m wirklich lang, zum Abschluss wurden die SportlerInnen aber noch einmal mit der 250m Strecke belohnt.

Damit steht die Vorbereitung für den Heimwettkampf beim Drachenbootfestival Hannover.

Saisonstart beim Oceansport

Vergangenes Wochenende fiel der Startschuss für die Wettkampfsaison unserer OceansportlerInnen. Bei der Regatta Rund um Scharfenberg starteten 3 OC2 Teams vom Sport-Club-Hannover. Sabrina und Stephan in der Kategorie Mix und Johanna, Ines, Franzi und Tanja bildeten die einzigen Damen OC2 an diesem Tag.

Zunächst stand die Streckenbesprechung an. Es wurden wie jedes Jahr 3 Runden gefahren, der Course war aber dieses Jahr anders als im Vorjahr: Zunächst ging es um drei Inseln herum und dann sollte ein Boot bereitstehen, was die SportlerInnen zurück Richtung Startbereich leitet, den Startbereich links liegen lassen bis zu einer weiteren Insel, um diese herum und zurück zum Anfang. Klingt ganz einfach, sollte sich aber im Verlauf des Rennens als schwierig herausstellen.

Kurz nach der Besprechung fanden sich alle OCs im Startbereich ein. Sabrina und Stephan fuhren einen starken Start heraus und hängten sich an die Open Boote. Auch unsere Damenboote gaben Vollgas und Johanna und Ines konnten sich nach dem Start etwas absetzen. Nachdem das Starterfeld zwei Inseln umfahren hatte, stand wie in der Besprechung erwähnt, ein Boot vor der nächsten Insel. Also bog das Starterfeld links ab. Allerdings stellte sich im Verlauf des Rennens heraus, dass dieses Boot kein Boot der Veranstaltung war und alle OCs zu früh abbogen. Dies führte zu Verwirrung bei den Damenbooten, sodass der anfängliche Vorsprung von Ines und Johanna verloren ging und von da an beide Damenboote gleich auf waren. In der zweiten Runde fanden dann alle den richtigen Weg, bis auf unsere Damenboote. Immer noch überzeugt davon, dass das ankernde Boot nach der zweiten Insel ein Boot der Veranstalter war, wurde wieder zu früh abgebogen, allerdings dieses Mal hinter dem Boot. In Runde drei fanden dann auch unsere Damen den richtigen Weg, eskortiert vom Boot des Veranstalters. Keines der beiden Damenboote konnte sich im Verlauf des Rennens absetzen-der Versuch wurde immer wieder vom jeweils anderen Boot gekontert. Die Entscheidung fiel auf den letzten Metern im Schlussprint, bei dem Tanja und Franzi knapp als erstes über die Ziellinie fuhren.

Sabrina und Stephan zeigten ein starkes Rennen. Die beiden ärgerten die Open Boote auf der Strecke und ließen sich lange Zeit nicht abschütteln. Sie fanden tatsächlich bereits in Runde zwei den richtigen Course und kamen mit nur 2 min Rückstand auf den Sieger der Kategorie Open als erstes Mixboot ins Ziel.

Eine rundum gelungene Veranstaltung-vielen Dank an den Berliner Kanu-Club „Borussia“.

Es wird wieder schnell

Am ersten Aprilwochenende fand das nächste Trainingslager von Black Wave statt. Gemeinsam mit den HanöverschDragons ging es Samstagfrüh aufs Wasser. In einer intensiven Einheit schenkten sich beide Boote nichts, sodass ein wenig Wettkampf Feeling aufkam.

Dieses Gefühl wurde in der zweiten Einheit mitgenommen, da parallel der Mount Everest Cup des HKC auf dem Maschseestattfand. Ein großes Dankeschön an Trainer Bernd, der dem Team extra auf Höhe der Wendebojen eine Pause gönnte, sodass die SportlerInnen befreundete Teams anfeuern konnten. 

Die Mittagspause wurde bei sommerlichem Wetter und Pasta auf der Terasse genossen, bevor es in der dritten Einheit wieder mit zwei Booten raus ging.

Konzentriert wurden Überholmanöver und Frequenzwechsel gefahren. In der vierten und letzten Einheit des Tages wurde tatsächlich mal der Plan von Bernd umgesetzt-statt die obligatorische Dehneinheit, wurde die vierte Wassereinheit umgesetzt. Die Strecke wurde endlich kürzer und die Frequenzen höher-fast schon etwas stressig. 

 Am Sonntag standen nochmal zwei Wassereinheiten auf dem Plan. Zum Wecken der müden Körper ging es noch einmal auf längere Strecken bevor in Einheit zwei die Belohnung des Wochenendes folgte: 500m mit Rennstruktur. Das Team überraschte sich selbst mit zwei gelungenen Strecken und hatte sich somit den Feierabend verdient.

Oceansport auf dem Maschsee

Der Sport-Club Hannover hat seit nicht allzu langer Zeit ein neues Mitglied in der Oceansport Flotte: einen OC6.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres holten einige SportlerInnen das Boot nach Hause. Letzten Freitag fand sich nun endlich Zeit das Boot auf dem Maschsee zu testen.

In Teamarbeit fanden Stephan und Bernd heraus, wie man das Boot korrekt zusammenbaut. Dafür muss man manchmal erst das Boot zu Wasser lassen. So wurde der Zusammenbau gleich mal an Land und auch vom Steg aus geübt 🙂 .

Nach dem Aufbau drehte die erste Besatzung eine Runde auf dem Maschsee, begleitet von 3 OC2. Auf dem Wasser erfolgte der Wechsel der Besatzung-die OC2 FahrerInnen stiegen in den 6er und umgekehrt, sodass jede/r der Anwesenden Gelegenheit hatte, das neue Boot zu fahren. Lediglich die Steuerposition blieb fest in der Hand von Bernd.

Alles in allem eine geglückte Jungfernfahrt, die Saison kann starten. Nun fehlen nur noch ein Name und eine entsprechende Taufe.

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